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    Die Preisträger

    Verena Dengler (Foto: Hanna Putz)

    Verena Dengler (Foto: Hanna Putz)

    Die erste Ausgabe des Museion Preises für junge KünstlerInnen geht ex aequo an Verena Dengler und Invernomuto.

    Die erste Ausgabe des Museion Preises für junge KünstlerInnen geht ex aequo an Verena Dengler (Wien, 1981) für die Arbeit „After a portrait of Verena Dengler by …“ (2014) und Invernomuto (Simone Bertuzzi, Piacenza 1983 und Simone Trabucchi, Piacenza, 1982) für die Arbeiten „Malù – lo stereotipo della Venere Nera in Italia”, 2015 (das Stereotyp der schwarzen Venus in Italien) und „Tabù“, 2016.

    „Beide Positionen sind im aktuellen künstlerischen Kontext gleich relevant und innovativ“ so begründet die internationale Jury ihre Entscheidung.

    Invernomuto

    Invernomuto

    Die Jury besteht aus Beatrix Ruf (Direktorin Stedelijk Museum, Amsterdam), Giovanni Carmine (Direktor Kunst Halle Sankt Gallen), Karola Kraus (Direktorin Mumok – Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien) und Diana Baldon (Direktorin Malmö Konsthall, bis 2016).

    Die PreisträgerInnen erhalten jeweils € 7.500,00.

    Die Werke von Invernomuto werden außerdem in die Sammlung Museion aufgenommen „da diese sowohl formale Kraft als auch Relevanz im aktuellen internationalen, politischen und geschichtlichen Kontext besitzen.“

    Den Publikumspreis erhält Julia Frank (Schlanders, Bozen, 1988) für die Arbeit „The body is our general medium for having a world“ 2015. Die Ausstellung „Museion Prize 1“ ist bis zum 12/03/2017 zu sehen.

    Der Museion Preis will junge Künstler und Künstlerinnen unter 35 Jahren unabhängig von deren Nationalität unterstützen, die in Italien, Österreich und der Schweiz (mit besonderer Berücksichtigung des Standorts Südtirol) tätig sind und bereits einen bemerkenswerten künstlerischen Werdegang vorweisen können.

    Ziel des Preises ist die Förderung junger Kunst durch die Erhöhung des internationalen Bekanntheitsgrades sowie durch die Möglichkeit, mit angesehenen musealen Institutionen in einen Dialog zu treten.

    Anlässlich der Ausstellung erscheint eine dreisprachige Publikation mit Texten von Letizia Ragaglia, Beatrix Ruf, Giovanni Carmine, Karola Kraus und Diana Baldon.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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