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    Familienbildung vernetzen

    906854_img_8150_neuDie Familienbildung soll in den Bezirken besser koordiniert werden. Darüber sprach Familienlandesrätin Deeg mit den Präsidenten der Bezirksgemeinschaften.

    „Angebote zur Familienbildung müssen verstärkt aufeinander abgestimmt werden, es braucht einheitliche und gebündelte Informationen für die Familien“, sagte Landesrätin Waltraud Deeg kürzlich bei einem Treffen mit den Präsidenten der Bezirksgemeinschaften.

    Als positive Beispiele für Anbieter, die Familienbildung in strukturiert und nachhaltig ausüben, führte die Familienlandesrätin den Bildungsweg Pustertal BIWEP, das Netzwerk der Eltern-Kind-Zentren und den Treff.Familie im Burggrafenamt an. Für die restlichen Bezirke in Südtirol (Eisacktal, Wipptal, Vinschgau, Bozen, Salten-Schlern, Unterland-Überetsch) gibt es diese koordinierte Vorgehensweise noch nicht.

    Die Familienbildung in Südtirol ist gesetzlich verankert und bei der Landesfamilienagentur angesiedelt. Eine eigene Projektgruppe kümmert sich hier darum, die Familienbildung stärker zu vernetzen. „Eltern fühlen sich in Erziehungsfragen manchmal unsicher und wünschen sich in den verschiedenen Entwicklungsphasen der Kinder praktische Informationen und Orientierungshilfen, um ihre Beziehungen zu den Kindern und die Partnerschaft zu stärken“, begründete Gudrun Schmid, Direktorin der Familienagentur und Mitglied der Projektgruppe, die Wichtigkeit eines vernetzen Angebotes in den Bezirken.

    In Südtirol wird die Familienbildung seit Jahren von privaten und öffentlichen Trägern wie Familienorganisationen, Eltern-Kind-Zentren, Bildungsausschüssen, Vereinen, Gemeinden usw. organisiert. „Die Angebote sind zwar sehr vielfältig, aber teilweise auch unübersichtlich und oft lokal oder bezirksweit nicht gut abgestimmt oder bekannt“, gab Landesrätin Deeg zu bedenken. „Ziel ist es deshalb“,  so Deeg, „eine bessere Information, Koordinierung, Abstimmung und Vernetzung der Familienbildung in allen Bezirken, um bereits bestehende Angebote und Strukturen stärker zu verankern, Synergien zu schaffen und vorhandene Ressourcen effizient zu nutzen.“

    Die Präsidenten der Bezirksgemeinschaften werden nun mit den Familienbildungsorganisationen vor Ort sprechen und Möglichkeiten für eine bezirksweite Vernetzung der Angebote ausloten. „Es geht schlussendlich um die Stärkung der Beziehungs- und Erziehungskompetenz und die Schaffung eines familienfreundlichen Lebensumfeldes“, betonte die Familienlandesrätin im Gespräch mit den Präsidenten der Bezirksgemeinschaften.

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