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    „Müssen Populismus enttarnen“

    bildschirmfoto-2017-01-26-um-13-56-31LH Arno Kompatscher hebt für ihn besonders wichtige Gedanken der Ansprache des Österreichischen Bundespräsidenten Van der Bellen anlässlich dessen Angelobung hervor.

    Am Donnerstagvormittag ist Alexander Van der Bellen vor der Bundesversammlung in Wien feierlich zum Bundespräsidenten angelobt worden.

    Landeshauptmann Arno Kompatscher war der Einladung nach Wien zum feierlichen Festakt gefolgt. „Der neue Bundespräsident Österreichs hat in seiner Rede wichtige Überlegungen geäußert, die ich voll und ganz teile“, sagt der Landeshauptmann.

    „Van der Bellens humanistische Werte bestärken mich in meiner Überzeugung, dass wir in der Hofburg auch nach dem Ausscheiden von Heinz Fischer als Bundespräsident einen wohlwollenden und weisen Gesprächspartner haben werden.“

    In Zeiten von Veränderungen, die auch Angst verursachen, sehe der Bundespräsident vor allem in der Zuversicht jene geistige Haltung, die Erneuerung möglich macht. Die Zuversicht müsse stets stärker als der Zweifel sein. Und zur Zuversicht könne und müsse man sich als Mensch bewusst entscheiden.

    „Bundespräsident Van der Bellen hat in seinen Worten die Grundwerte unserer Demokratie hervorgehoben: Freiheit, Gleichheit, Solidarität und die Würde des Menschen. Diese sollten nach wie vor das Fundament unseres Denken und Handelns bleiben. Damit, so bin ich überzeugt, können wir als Bürger auch den Populismus besser enttarnen“, betont Kompatscher. Geschätzt habe der Landeshauptmann auch die Aussage „wir sind so stark wie unser Zusammenhalt“.

    bildschirmfoto-2017-01-26-um-13-56-44Darüber hinaus teilt der Landeshauptmann mit dem neuen Bundespräsidenten dessen Plädoyer an die Jugend.

    „Wir brauchen euren Mut, eure Leidenschaft, eure Ideen, aber auch euren Respekt, euren Widerspruch, eure Talente und last but not least eure Zuversicht“, betonte Van der Bellen. Damit würde es sicherlich gelingen, die Schwierigkeiten des globalen Wandels mit seiner vielfältigen Gesellschaft zu meistern.

    „Ich wünsche dem neuen Staatsoberhaupt Österreichs alles Gute für seine Aufgabe und freue mich schon darauf, den neuen Bundespräsidenten persönlich zu treffen und mich mit ihm über die weiter wachsende Südtirolautonomie auszutauschen“, erklärt Landeshauptmann Kompatscher.

    „Aufgrund von Österreichs Schutzfunktion haben wir immer ein intensives und freundschaftliches Verhältnis mit Österreichs politischer Spitze gepflegt und ich bin zuversichtlich, dass dies auch in Zukunft so bleiben wird.“

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (17)

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    • besserwisser

      sein die stol Redakteure no in Mittagspause? Salto und Tageszeitung haben wohl durchgearbeitet 🙂

    • franz

      (….) Den Populismus besser enttarnen“ “, betont Kompatscher !
      Populismus ist häufig geprägt von der Ablehnung von Machteliten und einigen Institutionen, Anti-Intellektualismus, einem scheinbar unpolitischen Auftreten, Berufung auf den „gesunden Menschenverstand“ und die „Stimme des Volkes“, Polarisierung, Personalisierung, Moralisierung und Argumenten
      Populismus betont häufig den Gegensatz zwischen dem „Volk“ und der „Elite“ und nimmt dabei in Anspruch, auf der Seite des „einfachen Volkes“ zu stehen.
      Populismus betont häufig den Gegensatz zwischen dem „Volk“ und der „Elite“ und nimmt dabei in Anspruch, auf der Seite des „einfachen Volkes“ zu stehen.
      Dazu gehören die Oppositionsparteien, die im Gegensatz zu denen einer privilegierten Elite angehörigen Populisten von PD/SVP wie Renzi und Kompatscher stehen, um sich zu legitimieren, sprechen diese populistische Bewegungen direkt den Mehrheitswillen an – durch leeren Versprechen , Referenden oder andere Formen der direkten Demokratie –, ohne großes Interesse für Gewaltenteilung oder die Rechte von Minderheiten

      • franz

        Ängste und Bedürfnisse der Bürger interessiert Populisten wie Renzi Merkel und Kompatscher nicht, schließlich gehören sie ja zur Elite denen Umfragen nicht ihr Ding sind.
        Anstatt sich wirklich um die Ängste und Bedürfnisse ihrer Bürger zu sorgen versuchen diese Populisten mit postfaktischer Desinformation alles schönzureden viel zu versprechen , was sie dann nicht halten, die Bürger zu belügen und zu verarschen.
        Wie Merkel meinte. Merkel der Wille des Volkes interessiert mich nicht!
        http://www.efk-riedlingen.de/wordpress/?p=959
        Nein, so hat sie es nicht gesagt. Sie hat gesagt: „Umfragen sind nicht mein Maßstab“. Im Endeffekt läuft das aber auf dasselbe hinaus, denn Umfragen sollen ja den Willen des Volkes repräsentieren. Das juckt Merk nicht. Merkel zieht ihr Ding durch. Der Wille des Volkes geht ihr am Allerwertesten vorbei.
        So herrscht man über ein Volk! Merkels Regierungsstil erinnert mich immer mehr an Ludwig XIV. Der sagte ganz ähnlich „l’état c’est moi – der Staat bin ich!“ Wer so denkt, der macht Umfragen nicht zum Maßstab seines Handelns. Ob das allerdings das ist, was das Grundgesetz meint mit der Feststellung: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“?

    • yannis

      >>>den Populismus enttarnen<<<

      einverstanden ! wenn man gleichzeitig auch den Populismus der politischen "Wendehälse" enttarnt.

    • sepp

      wo ischen do LH hot gimeg hinter leschten bank a win stiehn weil ob der in wien wohr oder nett ich niemand aufgfollen

    • franz

      Martedì 24 Gennaio 2017 – 22:45
      Monti: Renzi è un populista, ha dato una marea di bonus
      http://www.lapresse.it/monti-renzi-e-un-populista-ha-dato-una-marea-di-bonus.html

    • checker

      Man sollte nicht nur den Populismus kritisieren, sondern sich vielleicht einmal fragen wieso die sogenannten „Populisten“ Zulauf haben. Ist es nicht gerade der Humanismus der in den letzten Jahren so fatal versagt hat? Wo war er, als die Beute des globalen Kapitalismus auf einige Wenige verteilt wurde? Wo waren die ganzen Profs, und Intellektuellen, das Bildungsbürgertum, die Journalisten, diese ganzen selbstgefälligen unterwürfigen und korrupten Parasiten? Wo waren die Popstars, die jetzt gegen Sexismus und für die „Frau“ demonstrieren, aber keine Gelegenheit auslassen um mit eben diesem Sexismus nach Aufmerksamkeit zu gieren? Wo waren die sogenannten Verteidiger der Menschenrechte, der Freiheit, der Demokratie, als bekannt wurde wie totalitär die Geheimdienste ihre Macht ausüben. Hat jemand irgendwann auch nur ansatzweise Leute wie einen Snowden verteidigt?
      DIe Antwort ist immer NEIN.
      Die Demokratie und am Ende wir selber haben den Populisten den Weg geebnet. Nun ist es schon lange nach zwölf und das PEndel wird zurückschlagen, so wie es immer in der Geschichte zurückgeschlagen hat.

    • robby

      checker hat absolut recht. Chapeau!
      Aber LH Kompatscher braucht sich nur unter seinen SVP – Politikerkollegen umsehen um eine ganze Menge an Populisten zu finden. Und das Gute, er braucht sie noch nichteinmal enttarnen.

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