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    Beschmierte Plakate

    20170122_105457Die „Sudtirolo non é Italia“-Plakate, die der Südtiroler Heimatbund in Rom ausgehängt hat, werden beschmiert.

    Erst vor wenigen Tagen sorgte ein Facebook-Eintrag der italienischen Politikerin Giorgia Meloni (Fratelli d Italia) für Aufsehen.

    Dabei verdeckte Georgia Melone die in Rom vom Südtiroler Heimatbund durchgeführte Plakataktion „Il Sudtirolo non é Italia“ mit einer italienischen Trikolore.

    Auf Grund jüngster Ereignisse entschloss sich eine Abordnung des Südtiroler Heimatbundes nach Rom zu fahren, um dort die Plakate zu inspizieren. SHB-Obmann Roland Lang schreibt am Mittwoch:

    „Erschreckenderweise musste die Abordnung feststellen, dass die Plakatwände bereits beschmiert waren. Der Heimatbund wird eine Strafanzeige gegen Unbekannt einreichen.“

    20170122_105727Der SHB spricht von einem „geschmacklosen Versuch“ italienischer Nationalisten, die Meinungsfreiheit zu untergraben. „Nach dem Verbot durch das römische Plakatierungsamt ging es nicht mehr nur um unsere Aussage, sondern um das Recht auf die freie Meinungsäußerung. Gestärkt durch zahlreiche Solidaritätsbekundungen von Unabhängigkeitsbewegungen aus dem Veneto, Piemont und unter anderem auch aus der Lombardei, haben wir es als unsere Verpflichtung gesehen, das Recht auf freie Meinungsäußerung beim Verwaltungsgericht in Latium einzuklagen,“ so der Obmann des Südtiroler Heimatbundes, Roland Lang.

    Ziel dieser Plakataktion sei es, Italien zu zeigen, dass die Mehrheit der Südtiroler immer noch von Italien nichts wissen will und dass auch die Mehrheit der Italiener diesem Wunsch der Südtiroler nach Abspaltung von Italien positiv gegenüber steht. Dies würde, immer laut SHB, die vom Südtiroler Heimatbund bei seriösen Meinungsforschungsinstituten in Auftrag gegebenen Umfragen.

    20170122_110348So hätten sich 2013 nur 26 % der Südtiroler für den Verbleib bei Italien ausgesprochen. 2014 haben sich bei einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Demetra aus Mestre 71,8 Prozent der Italiener für das Selbstbestimmungsrecht der Südtiroler ausgesprochen.

    „Unsere derzeitige politische Vertretung in Rom erweckt ja bei den Italienern den Eindruck, dass wir uns mit der Zugehörigkeit zu Italien abgefunden haben und lediglich sogenannte Privilegien herausschinden wollen“, argumentiert so Roland Lang.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (15)

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    • andreas

      Die alternativen Fakten des Heimatbundes sind recht amüsant, entsprechen aber nicht der Wahrheit.
      Sie machen sich die Welt, wide, wide, wie sie ihnen gefällt…..
      das versteht dieser komische Lang jetzt sicher nicht 🙂

    • besserwisser

      nicht zu wichtig nehmen sollten wir uns. und nicht andauernd unbeliebt machen sollten wir uns.
      die Feuerwehren, brd und Zivilschutz leisten Südtirol den besseren dienst …

    • flizzer

      Naja ich denke mal dass beschmierte Plakate jetzt nicht wirklich einen Artikel wert sind – gibts eigentlich in jeder Stadt!

      @besserwisser: genau so sehe ich das auch! bravo!

      @andreas: attenzione, gleich kommen die Heimatbundbeschützer (95% nicht clandestini) und dann gehts ab 🙂

    • politikverdrossener

      Die Migranten südwerts und diese Ors……….er nordwerts Olle aussi.Mochen inseren guaten Ruf in Europa kaputt.

    • watschi

      „Auf Grund jüngster Ereignisse entschloss sich eine Abordnung des Südtiroler Heimatbundes nach Rom zu fahren, um dort die Plakate zu inspizieren“.
      aha, extra nach roma gefahren um die plakate zu inspizieren. also gewusst oder gehofft, dass man dort beschmierte plakate vorfindet um eine pressemitteilung zweck propagandazwecken machen zu kònnen. wie viele beschmierte plakate wurden denn gefunden. 2 oder 3?

    • einereiner

      Bravo Heimatbund! Je mehr Aufmerksamkeit umso besser. Wir sind keine Italiener, haben aber leider ein paar Systemgewinnler unter uns, die den Futtertrog des Heimatverrats nicht aufgeben wollen. Los von diesem römischen maroden Staat und zurück zu Österreich.

    • fronz

      Nur weiter so Heimatbund. Es gibt immer solche italienische Sympanten und schreiben lauter Sch….e!
      Wie es ausschaut sind nur 5-6 Personen für nicht los von Rom, aber a freche Gosch hobse.

    • martasophia

      Die Fahrt nach Rom zur Inspektion – da kann man sich nur tot lachen!!! Was haben die sich erwartet vom SHB? Sollte man so viel Naivität nicht auch unter Strafe stellen? :):):)

    • fronz

      martasophia
      Sie sind kein bissl besser als die biancofiore, alles unter Strafe stellen wenn es den Italienern nicht in den Kram passt.
      Bravo Heimatbund, Südtirol ist nicht Italien!!

    • ahaa

      Wieso regen sie sich über italienische Plakate auf?Was ist Sudtirolo?
      Diese Aktionen erinnern mich an ie Rohrbombe wo drauf stand „Roma geht nach Hause“..
      Alles nur lächerlich,provozierend sonst nix!

    • mannik

      Ich frage mich häufig mit welchem Recht Herr Lang immer von „Mehrheit der Südtiroler“ spricht?
      Er sollte sich an das Ergebnis der selbstverwalteten Volksbefragung erinnern bei der sich im Grunde 15,2% der Südtiroler für die Selbstbestimmung aussprachen und nicht 74% wie er behauptet.
      Und die Umfrage von Demetra war auch fadenscheinig, von der Fragestellung her und vom Vertretungsanspruch (1000 Befragte auf 51 Mio).
      Aber ist ja egal, er lebt in seiner eigenen Welt.

    • homoerektus

      Mir kommt es immer öfters vor das Südtirol sehr wohl Italien ist, man braucht nur unsere Landespolitik zu verfolgen um sich zu überzeugen (typisch italienische Vetternwirtschaft). Ich bin sehr oft im Vaterland Österreich, nur um einen Grund zu nennen, der Autotreibstoff ist billiger. Es könnte schön und auch interessant sein zu Österreich zu gehören, allerdings habe ich nie das Gefühl das unser Vaterland Österreich gerne das Land Südtirol mit der ganzen Bevölkerung innerhalb ihrer Staatsgrenze gerne haben möchte. Kann mir der Herr Lang wiedersprechen??????????

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