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    Seltener Meningokokken-Typ

    meningitis-istock

    Das Kind aus Bozen, das vergangene Woche an Meningitis erkrankt war, war gegen Meningitis C geimpft. Es erkrankte an der seltenen Meningitis der Serogruppe X.

    Am späten Freitagabend erreichte den Südtiroler Sanitätsbetrieb die Nachricht aus Rom, welcher Serogruppe die Meningits-Bakterien des Kindes, das letzte Woche erkrankt war, waren: Es handelt sich um die seltene Serogruppe X.

     Elisabetta Pagani, geschäftsführende Direktorin des Labors für Mikrobiologie, erhielt die Nachricht aus dem Obersten Institut für Gesundheitswesen in Rom, dem „Istituto Superiore di Sanità“, das die Analysen durchgeführt hat.

    Das Kind war gegen Meningokokken C geimpft.

    Elisabetta Pagani:

    „Auch wenn das Kind also nicht gegen Meningokokken X geimpft war, so können wir doch davon ausgehen, dass der Verlauf der Meningitis durch die Meningokokken-C-Impfung abgedämpft wurde, also weniger schwerwiegend war.“

    Für Generaldirektor Thomas Schael ist das Auftreten des eher seltenen Meningokokken-Typs Beleg, dass Südtirol eine Drehscheibe zwischen Nord und Süd ist. Er dankt den Ärzten, die schnell und kompetent reagiert hätten.

    Meningitisfälle der Serogruppe X treten vergleichsweise selten auf.

    Es gibt deshalb auch keinen Grund für Alarmismus. Die Behandlung erfolgt bei allen Serogruppen durch die rechtzeitige Verabreichung eines hochdosierten Antibiotikums.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (1)

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    • franz

      “Für Generaldirektor Thomas Schael ist das Auftreten des eher seltenen Meningokokken-Typs Beleg, dass Südtirol eine Drehscheibe zwischen Nord und Süd ist.“(…..)
      , dass Südtirol eine Drehscheibe zwischen Afrika – Europa und ( Südtirol ) ist
      Flüchtlinge bringen vergessene Krankheiten mit
      http://www.tz.de/welt/experten-fluechtlinge-bringen-auch-vergessene-krankheiten-zr-6183564.html
      “Insomma, un subsahariano su dieci (o almeno uno su venti) e? portatore della malattia. Ma non basta. I rappresentanti dei Cdc fanno notare anche che, «sebbene sia piu? comune nella „cintura subsahariana“ africana, l’epidemia puo? diffondersi ovunque nel mondo». E ancora che, anche se «il ceppo A predomina» nella suddetta zona del continente, pure «i ceppi C, X e W sono stati individuati»
      In Europa i tipi predominanti di meningococco sono B e C, ed in particolare i recenti casi di cui si è occupata la cronaca sono stati dovuti al meningococco di tipo C; al contrario, in Africa i tipi di meningococco più diffusi sono A, W-135 ed X.
      http://www.iltempo.it/salute/2017/01/04/news/c-e-un-legame-tra-meningite-e-immigrazione-1024672/

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