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    Abwechselnde Streiks

     

    bus goller sadDer Streit zwischen SAD und Gewerkschaften eskaliert: In diesem Jahr wurden bereits zwei Streiks des SAD-Personals ausgerufen. Weitere sollen in kurzen Abständen folgen – die Gewerkschaften haben sich abgesprochen.

    von Heinrich Schwarz

    Die Transportgewerkschaften setzen sich mit allen Mitteln zur Wehr, um ihre Forderungen durchzusetzen – auch wenn die Fahrgäste die Folgen zu spüren bekommen. Nach der Weihnachtspause gingen die Streiks bei der SAD sofort weiter. Für den 9. Januar hatte die Gewerkschaft USB einen vierstündigen Streik des SAD-Personals ausgerufen. Am kommenden Montag, 23. Januar, sind sogar zwei Streiks vorgesehen: ein 24-stündiger – ausgerufen wiederum von USB – und ein vierstündiger – ausgerufen von AGB-CGIL und UIL-SGK.

    „Und es werden noch weitere folgen. Vielleicht kommt es sogar zu einem Streik pro Woche“, sagt Richard Goller vom ASGB. Das Fass sei längst übergelaufen. Man lasse sich nicht länger für dumm verkaufen.

    EINEN AUSFÜHRLICHEN ARTIKEL LESEN SIE AM DONNERSTAG IN DER TAGESZEITUNG.

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    Kommentare (8)

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    • bernharthans

      Es ist an der Zeit, DASS das Land endlich den Personenverkehr ganz übernimmt, es ist für Pendler und Schüler immer wieder ein Problem wenn gestreikt wird. Wir Benützer können nichts dafür,wir können diese Zustände nicht ändern. Die Politik soll endlich reagieren und Gewerkschaften und Gatterer in die Schranken weisen,wenn nicht sollen Pendler und Schüler,alle welche ein ABO+ haben vergütet werden. Es ist untragbar diese Streiks.

    • andreas

      @bernharthans
      Der öffentliche Nahverkehr ist hochsubventioniert und dann möchtest du auch noch entschädigt werden, wenn ab und zu der Bus nicht fährt, da die Fahrer ihr Recht in Anspruch nehmen zu streiken?
      Steht beim ABO+ eigentlich drin, dass du eine 100%ige Beförderungsgarantie hast?

    • bernharthans

      Andreas, Genau aus diesen Grund, da der Nahverkehr hochsbventioniert ist und das mit Steuergelder haben alle Benutzer das recht , dass es funktioniert.Was die Fahrer betrifft,kann der Benützer nichts dafür wenn interne Probleme vorhandn sind.

    • andreas

      Das Recht der Fahrer zu streiken steht aber über deinem Recht befördert zu werden und das ist gut so.
      In wie weit das Land eingreifen kann, außer dem Gatterer gut zuzureden, weiß ich aber nicht.
      Der Unterschied zwischen dem Herrgott und Gatterer scheint zu sein, dass der Herrgott nicht annimmt Gatterer zu sein,

    • rota

      Nach meinem Minimalverständnis hätte das Land auch die Pflicht vom Auftragnehmer die Erfüllung der gesetzlich festgelegten Arbeiterrechte einzufordern und bei Zuwiderhandlung den Auftrag zu entziehen.

    • bernharthans

      rota,das sehe ich denau so, nur hat es den Anschein, dass das Land vor Gatterer Angst hat,dieser hat verstanden Mussner unter Druck zu setzen,das Land reagiert nicht, das ist das Problem.

    • saustall_kritiker

      Es wäre höchst an der Zeit einmal genau zu überprüfen, was im Ressort Mussner eigentlich so läuft. Denn bei den Streikversammlungen des Sad-Personals kommen gewaltige Dinge ans Tageslicht, die wohl zumindest für den Rechnungshof interessant sein müssten. Der Sad sind, so deren Personalchef, die Streiks nämlich auch deshalb wurscht, weil sie laut GEPLANTEN Buskilometern vom Land Geld kriegt. Laut geplanten, also NICHT EFFEKTIV GEFAHRENEN! Wenn also am Streiktag kein Bus fährt, bekommt die Sad vom Land gleich viel wie an einem anderen Tag, wo alle Busse fahren. Dies habe der Personalchef in der Gewerkschaftsversammlung zu den streikwilligen Busfahrern spöttisch gesagt. Harter Tobak, der verdammt nach Vetternwirtschaft alten Stils riecht. Pfuiiiiiii! Kein Wunder, dass die Streiks bei der SAD mittlerweile häufiger sind als bei TRENITALIA.

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