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    Welttag der Flüchtlinge

    imageDas Land fördert den Austausch zwischen Organisationen, die in der Entwicklungszusammenarbeit tätig sind. Am 15. Januar wird der Welttag der Migranten und Flüchtlinge begangen.

    Es waren 35 Personen von 23 Organisationen und Genossenschaften auf Einladung des Amtes für Kabinettsangelegenheiten zum Treffen gekommen; sie alle sind in der Entwicklungszusammenarbeit engagiert.

    Einmal im Jahr trifft sich die Arbeitsgruppe um sich auszutauschen – meist entstehen da und dort Möglichkeiten der gegenseitigen Unterstützung oder der Zusammenarbeit.

    Beim Treffen sind die insgesamt 26 Projekte und Schwerpunkte für Bewusstseinsbildung beschrieben worden, die die Organisationen 2017 angehen werden:

    imageHintergründe für Migration, humanitäre Krisen und Konflikte, Betreuung und Integration der um Asyl Ansuchenden, Klimawandel, alternative und nachhaltige Finanzierungsformen wie Mikrokredite oder fairer Handel, Partnerschaften zwischen Nord und Süd und Solidarität zwischen Völkern, Menschenrechte, Schutz von Minderheiten oder bedrohter Volksgruppen, die Weltbürger in einer kleiner werdenden Welt und schließlich die wachsende Ungleichheit.

    Darüber hinaus hob die Arbeitsgruppe hervor, dass ein ganz wesentlicher Teil ihrer aller Arbeit darin besteht, im Land Südtirol die Bevölkerung für all diese Themen zu sensibilisieren.

    Denn zur politischen Bildung und zur Gemeinschaftskunde zählen eben auch Themen wie Solidarität, interkultureller und interreligiöser Dialog, Umgang mit Diskriminierung und Rassismus.

    Im Übrigen wird am Sonntag, 15. Januar der Welttag der Migranten und Flüchtlinge begangen.

    Die Arbeitsgruppe hat schließlich befunden, dass sich kleinere spezifische Gruppen häufiger treffen möchten, um die Vernetzung und Zusammenarbeit weiter zu verstärken.

    Einige der zur Arbeitsgruppe zählenden Organisationen heißen: Oew, Botteghe del mondo, Le Formiche, Young Caritas, Südtiroler Bäuerinnen, Bauernbund, Alexander-Langer-Stiftung, Circle, Cedocs, Xenia, Human Rights International, Upad-Stiftung, Confcoop, Centro di ricerca e formazione sull’intercultura, Bibliothek Kulturen der Welt, Südtiroler Jungschar, Missio, blufink, Antenna Cipmo, Operation Daywork.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (2)

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      dass das Land sich bemüht wachsende Ungleichheit zu fördern finde ich gut, nur sollte diese nicht als letzte sondern als erste genannt werden. Fairness ist glaubhaft wenn diese von oben nach unten anstatt nur von unten nach oben gefordert und gelebt wird. Es genügt nicht dass das „Land“ Moral predigt und mit Steuergeldernern Gutes tut, zuhause aber in Saus und Praus weiterlebt

    • hubi

      Wir sollen endlich begreifen, dass der Bürger ein Trottel ist, wenn er glaubt, dass die Flüchtlinge zu 90 % gar keine Flüchtlinge sind. Besser wäre es mal, die Zustände in deren Herkunftsländern zu verbessern, anstatt die Menschen mit einem Sozialsystem anzulocken. Es ist doch ein Witz, wenn die Regierenden mit den Verursachern der „Flüchtlinge“ zusammenarbeiten.

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