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    Der neue Astat-Chef

    LRin Waltraud Deeg mit Timo Gärtner

    LRin Waltraud Deeg mit Timo Gärtner

    Genauigkeit und Glaubwürdigkeit stehen für den neuen ASTAT-Direktor Timon Gärtner an oberster Stelle. Am Freitag war sein erster offizieller Auftritt.

    Mit einem Lachen im Gesicht stellte Landesrätin Waltraud Deeg am Freitag den neuen Direktor des Landesinsitutes für Statistik ASTAT Timon Gärtner vor: „Er ist jung, gut ausgebildet und motiviert, und es freut mich, wenn junge Leute in der Landesverwaltung bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.“ Statistische Information seien ein unverzichtbares Instrument für politische Entscheidungsprozesse und deren Bewertung, so Deeg.

    „Kontinuität gewährleisten und auch, wo angebracht, innovative Ansätze wählen“ – das ist der Anspruch des neuen Direktors. „Das ASTAT ist Drehscheibe der amtlichen Statistiken auf Landesebene und führender Informationslieferant für die Wirtschaft und Gesellschaft in Südtirol“, betonte Gärtner. Die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Daten und die Unabhängigkeit seien Grundprinzipien, denn – so Gärtner – „die Glaubwürdigkeit steht für uns an oberster Stelle“.

    238 Aufgaben warten auf Gärtner und dem ASTAT-Team in den nächsten drei Jahren, darunter eine Familienstudie, eine jährliche Zählung der Bevölkerung, die jährliche Erhebung über die Innovation in den Unternehmen (EUROSTAT), Indikatoren für eine nachhaltige und ausgewogene Entwicklung in Europa sowie die Indikatoren „Europa 2020“. Das Tätigkeitsprogramm für die Jahr 2017 bis 2019 wurde am vergangenen Dienstag von der Landesregierung genehmigt. Geplant ist unter anderem auch eine vermehrte Verwendung von Verwaltungsarchiven, um die Bürger und Unternehmer wenig zu belasten.

    Einen schnellen und unmittelbaren Zugang auf alle Daten des Landesinstitutes bietet eine neue Webseite (http://astat.provinz.bz.it) mit viel mehr Grafiken, einem starken GSA-Suchmotor und interessanten Tools, wie etwa dem Statistikatlas, auf dem sich die künftige Entwicklung der Bevölkerung ablesen lässt. Der Statistikatlas wurde mit Schülern der Fachrichtung Informatik der Gewerbeoberschule in Bozen entwickelt. „Die neue ASTAT-Webseite und das neue Tätigkeitsprogramm sind bereits vor Monaten von meiner Vorgängerin Johanna Plasinger und dem bisherigen, geschäftsführenden ASTAT-Direktor Fabio Bonifaccio veranlasst und aufgebaut worden“, unterstrich der neue ASTAT-Direktor.

    Timon Gärtner ist beim ASTAT kein neues Gesicht: Seit 2009 arbeitet er hier als Statistikinspektor. Zuvor war er in der Wirtschaftsförderung tätig: Zunächst in der Abteilung Innovation, Forschung und Entwicklung und dann bei der Standortagentur Business Location Südtirol (BLS). Timon Gärtner hat Wirtschaftswissenschaften an der Freien Universität von Bozen und an der Universität von Trient studiert. Der 35jährige wohnt in Kurtatsch und ist Vater von zwei Kindern. Am kommenden Montag wird er mit seinem neuen Führungsauftrag beim ASTAT beginnen. Er folgt auf Johanna Plasinger, die im vergangenen Jahr in den Ruhestand getreten ist.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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