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    Geld bei Wildschäden

    FuchsDie Landesregierung hat die Gewährung von Beihilfen zur Verhütung und Vergütung von Wildschäden neu geregelt. Damit entspricht sie den europäischen Vorgaben.

    Auch in Zukunft wird das Land Südtirol Wildschäden vergüten. Zudem wird das Land 2017 wieder Beiträge zur Vorbeugung von Wildschäden gewähren, nachdem die Antragstellung im vergangenen Jahr ausgesetzt worden war.

    Im laufenden Jahr 2017 stehen für diesen Zweck 290.000 Euro zur Verfügung. Die Spielregeln, nach denen diese Geldmittel vergeben werden, hat die Landesregierung am Dienstag auf Vorschlag von Landesrat Arnold Schuler neu festgelegt.

    Um den europäischen Rahmenregelungen Rechnung zu tragen, wurden die Richtlinien für die Gewährung von Beihilfen für Wildschäden und jene für Beihilfen für Vorbeugemaßnahmen in zwei getrennten Beschlüssen festgeschrieben. Was die Vergütung von Wildschäden angeht, so wird zwischen der Vergütung allgemeiner Wildschäden und jener Wildschäden unterschieden, die geschützte Tierarten verursachen.

    „Inhaltlich“, so Landesrat Schuler, „haben wir einige kleinere Änderungen vorgenommen. So wurden Mindestbeträge neu vorgesehen beziehungsweise angehoben.“ Der Mindestbetrag liegt demnach künftig bei 2.000 Euro für Maßnahmen in Obst- und Rebanlagen und von 500 Euro in anderen Kulturen. Bisher galt ein einheitlicher Mindestbetrag von 500 Euro. Bei Schäden durch Kleinraubtiere wurde der Mindestbetrag von 100 auf 200 Euro angehoben, während bei Großraubwild kein Mindestschadensbetrag vorgegeben wird.

    Die Beihilfen für Wildschäden belaufen sich nach wie vor auf bis zu 80 Prozent der anerkannten Kosten. Wenn die Schäden durch Großraubwild verursacht wurden, können bis zu hundert Prozent der anerkannten Kosten vergütet werden. Allerdings muss im Sinne der europäischen Vorgaben nachgewiesen werden, dass ein Mindestmaß an Vorbeugemaßnahmen getroffen wurden. Die Beihilfen werden dann auf der Grundlage einer Rangordnung ausbezahlt, wobei Großraubwildschäden, Schäden trotz Vorbeugemaßnahmen und Schäden an Standorten mit starkem Wildvorkommen Vorrang eingeräumt wird.

    Was die Vorbeugemaßnahmen angeht, so werden die geltenden Beitragssätze beibehalten. Vorgesehen sind 40 Prozent für Wildzäune und Wildroste. Für gemeinschaftlichen Anlagen wird der Beitrag um fünf auf 45  Prozent angehoben. Für Zaunsysteme zum Schutz vor Großraubtieren können Zuschüsse von bis zu 70 Prozent gewährt werden.

    Im vergangenen Jahr 2016 wurden 225 Ansuchen um Wildschadenvergütung eingereicht, von denen elf Großraubwild betrafen. Der Schadensbetrag belief sich auf 67.000 Euro.

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    Kommentare (6)

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    • ahaa

      Also wenn ich die Kühe in den Wald ziehen lassen,sie dadurch die Weide vergrößern und der Zuständige Aufseher mein blinder Freund ist bekomme ich Geld?

    • richard

      Welche Wildschäden! Der Mensch fügt der Tierwelt die Schäden zu und nicht die Tierwelt dem Menschen.
      Wasser, Land und Luft gehört allen Lebewesen dieser Erde und nicht nur einer Spezies, welche sich das Land gewaltsam angeeignet hat.

      • roadrunner

        hare krishna. Wir haben uns alle lieb. Hast du mal gesehen, wie ein Rudel Löwen eine Giraffe oder eine Gazelle erlegt? Ich würde die Löwen anzeigen und sie ausweisen! In Thailing häuten die Bauern Schlangen, schneiden ihnen das Herz raus und essen es noch roh!
        Mann, kiff weniger!

        • richard

          Was andere Verbrechen, muss ich nicht nachahmen. Jeder Cent an Abgaben für ICH Menschen wie dich, kommen für mich einen Raubzug gleich. Wie das Volk, so die Politiker!

          • roadrunner

            Ich Mensch? Du meinst also ich sei ein Egoist.
            Ich weiß nicht, was ich solchen „Extremisten“ wir dir antworten soll, mich verblüffen deine Aussagen einfach.
            Ich habe kein Problem mit Vegetarier und Veganer, doch du schießt einfach maßlos übers Ziel hinaus.

    • richard

      Du meinst wohl, über dein Ziel?

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