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    Eisige Griller

    rein-grillenAm 14. und 15. Jänner findet zum dritten Mal eine besonders eigenartige Veranstaltung in Rein in Taufers statt: der Barbecue Contest.

    Grimmige Kälte, finstere Nächte, herrliche Düfte: Bereits zum dritten Mal wird in Rein in Taufers der „Winter Extreme South Tyrol Barbecue Contest“, kurz W.E.S.T., ausgetragen.

    Auf vielfache Nachfrage tischt man heuer speziell für Besucher aus nah und fern alle vier Contest-Gerichte auf: Schweinsschulter, Rippilan, Rinderbrust und Huhn.

    Die Anreise der 30 angemeldeten Mannschaften beginnt am Freitag, man darf sie beim Einrichten der Event-Location beobachten, da wird schwerstes Gerät aufgefahren. Beginn des Events ist am Samstag, den 14. Jänner. Am Nachmittag werden einige der bekanntesten Youtube-Blogger auf den brandneuen Geräten in Live-Cooking-Shows ihr Können unter Beweis stellen. Die vier Top-BBQ-Youtuber aus Deutschland, Österreich und Südtirol zaubern eine Grill-Show auf die Schneebühne. Und weiter geht die Party im behaglich warmen Festzelt bis spätabends – oder auch frühmorgens.

    Die Spannung steigt am Sonntag, wenn die internationale Jury mit hoher Konzentration jedes einzelne Fleischstück in allen Einzelheiten kostet, schmeckt und prüft. Und anschließend die Punkte vergibt und die Grillmeister aus aller Herren Länder belohnt.

    Die Organisatoren Myrko Leitner, Haymo Gutweniger und Michele Capano scheuen weder Strapazen noch Schlaflosigkeit. Und mit ihnen sämtliche Größen der internationalen Barbecue-Gemeinde.

    Sie zaubern dabei wahrhaft Köstliches auf Tisch und Teller. Tag und Nacht brutzelt das Fleisch, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen. Saftig zart soll das Rindfleisch sein, auf den Punkt gegart das Schweinefleisch, perfekt die Ribs. Diese Art der Zubereitung gilt obendrein als höchst gesund, weil das Fleisch nicht direkt im Feuer, sondern indirekt in dessen Abluft und damit besonders langsam und schonend schmort.

    Zahlreiche Titel gilt es zu erringen.

    Der Clou dabei: die Grill-Temperatur. Sie ist ständig zu überwachen. Es ist kein Honigschlecken, bei bis zu zwanzig Grad unter Null seinen Smoker die ganze Nacht lang im Auge zu behalten. Ein Auge wacht, das andere schläft.

     

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