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    „Einwanderung außer Kontrolle“

    Pius Leitner

    Pius Leitner

    Dass ein international tätiger Schlepperring auch in Südtirol aktiv war, hält der Freiheitliche Pius Leitner für keine Überraschung. Seine Reaktion auf die Verhaftungen.

    „Nur blauäugige Gutmenschen und realitätsfremde Zeitgenossen kann die Sprengung eines international tätigen Schlepperringes überraschen, der sein Unwesen auch in Südtirol trieb. Dass eine der Schlüsselfiguren dieser kriminellen Gruppe anscheinend in Südtirol wohnte und ausgerechnet als Mitglied einer freiwilligen Organisation zur Betreuung von Flüchtlingen angehörte, verleiht der ganzen Angelegenheit eine besondere Dimension“, schreibt der freiheitliche Fraktionssprecher im Landtag, Pius Leitner, in einer Aussendung. (siehe auch http://www.tageszeitung.it/2017/01/07/polizei-sprengt-schlepperring/)

    „Da stellt sich doch wie von selbst die Frage, ob Flüchtlingsorganisationen von Leuten unterwandert werden können, die statt der angebotenen Hilfe illegale Geschäfte machen – auf dem Rücken von Menschen. Von Freiwilligkeit kann wohl keine Rede sein, wenn  für diese Hilfe ordentlich abkassiert wird“, so Leitner.

    Der Freiheitliche schreibt weiters:

    „Es muss auch die Frage gestellt werden, nach welchen Kriterien Personen bei den Freiwilligen-Organisationen zur Betreuung von Flüchtlingen ausgesucht werden und wer die Tätigkeit koordiniert und kontrolliert. Ist es möglich, dass ein Mitglied eines Vereines über so lange Zeit werkeln kann und nicht auffällt?

    Überhaupt scheint die Kontrolle über die Flüchtlingspolitik zusehends aus dem Ruder zu laufen und die Kriminalität in deren Zusammenhang kann nicht länger weggeleugnet werden. Es war nicht die Frage ob auch Südtirol irgendwann direkt betroffen sein könnte, sondern höchstens wann und in welcher Intensität.

    Darf man hoffen, dass nun auch die Landesregierung aufwacht und die gesamte Thematik der illegalen Einwanderung ernst nimmt? Denkt sie vielleicht sogar daran, vom Staat entsprechende Zuständigkeiten zu fordern? Es ist Zeit, dass die geltenden Gesetzesbestimmungen eingehalten werden  – von der Dublin-Regelung bis zur umgehenden Ausweisung von ausländischen Illegalen und Straftätern – und dass der tatsächliche Flüchtlingsstatus von Asylwerbern vor dem Betreten des Bodens von EU-Staaten festgestellt wird. Die derzeitige Politik schadet nicht zuletzt den wirklich Hilfsbedürftigen.“

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (1)

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    • franz

      „Da stellt sich doch wie von selbst die Frage, ob Flüchtlingsorganisationen von Leuten unterwandert werden können, die statt der angebotenen Hilfe illegale Geschäfte machen“(….)
      Natürlich wissen die Verantwortlichen von Volontarius wie die politisch Verantwortlichen von nichts.
      In einen normalen Land müssten der Präsident von Volontarius Claude Rotelli,
      LH Kompatscher & Landessozialrätin Stocker zurücktreten:
      Da wir nicht ein normales Land sind, ist anzunehmen, dass diesbezüglich nichts passiert, außer große scheinheilige Sprüche.
      Niemand weis etwas bzw. nach dem Motto “ Man sollte irgendwie Schreckensgespenste vermeiden die Menschen verunsichern oder “Begrifflichkeiten“ die den Menschen Angst machen. meint Frau Stocker
      http://www.tageszeitung.it/2016/02/14/kein-hotspot-am-brenner/ Video 1:45
      Wenn in Auffanglager anstatt 150 “ ( 1500 sogenannte Flüchtlinge 95 % Clandestini ) wie in Cona Rosarnio usw. untergebracht sind, weder Polizei Betreuer der Betreiber sich um Sicherheit bzw. oder Betreuung der armen Gestalten kümmert.
      Hauptsache das Geld stimmt.
      In Desenzano – Gardasee – haben 30 Clandestini unter der Führung einer Coop-“Agriscar di Montichiari. “ ein Luxus Resort besetzt und Polizei Carabinieri Bürgermeister und Präfekt behaupten von nichts zu wissen.
      http://www.giornaledibrescia.it/garda/profughi-nell-ex-resort-il-prefetto-non-devono-essere-l%C3%AC-1.3141582
      “ Darf man hoffen, dass nun auch die Landesregierung aufwacht und die gesamte Thematik der illegalen Einwanderung ernst nimmt? Denkt sie vielleicht sogar daran, vom Staat entsprechende Zuständigkeiten zu fordern“ (…….)
      Generalvikar Eugen Rungaldier von der Katholischen Kirche auf rai südtirol 21.10.2016. 20:00 meint nicht der der Staat ist für die Aufnahme der Flüchtlinge in Südtirol zuständig wie zum Teil bewusst oder aus politischen Gründen behauptet wird sonder auf Grund des Autonomiestatuts das Land und kann demensprechen autonom entscheiden wie viele Flüchtlinge wir aufnehmen.
      Nicht wie uns Frau Soziallandesrätin Stocker bzw. LH Kompatscher immer wieder weismachen wollen man müsste die Staatlichen Quoten respektieren. 1450.
      Dass er es selbst gewesen war, der andere Zahlen in den Raum gestellt hatte, wird verschwiegen. Denn es war Kompatscher selbst gewesen, der noch am Freitag, im Anschluss an das Treffen in Rom, zur Journalistin der hiesigen Rai “ Tagesschau rai südtirol 07.10.2016 20:00“ 1:00 “
      wörtlich gesagt hatte: “Um die Zahl 1.700 zu erreichen werden uns nur mehr weitere 250 Personen zugewiesen..”

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