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    „500 Euro pro Flüchtling“

    Die Polizei hat einen internationalen Schlepperring gesprengt. Ein Iraker, der für die Vereinigung Volontarius arbeitet, wurde verhaftet.

    Die Polizei hat einen internationalen Schlepperring gesprengt.

    In Südtirol gab es eine Verhaftung und sieben Hausdurchsuchungen.

    Die Polizeiaktion wurde von den Staatsanwaltschaften von Bozen, Berlin und Wien koordiniert.

    Die Operation „Nockel“ begann im Juli vergangenen Jahres.

    Laut Polizei habe eine kriminelle Vereinigung, an deren Spitze zwei libanesische Staatsbürger stehen sollen, die illegale Einreise von Einwanderern aus dem Irak und aus Syrien nach Deutschland organisiert, und zwar über die Balkanroute und über Italien.

    Faris Fadel

    Faris Fadel

    Eine der Schlüsselfiguren der Schlepperorganisation soll der 38-jährige Iraker Fadel Firas sein, der für eine Genossenschaft tätig ist, die ihrerseits für die Vereinigung Volontarius die Anlaufstelle für Flüchtlinge am Brenner führt.

    Fadel Firas wurde von der Bozner Polizei am Brenner verhaftet. Er wird der Begünstigung der illegalen Einwanderung beschuldigt.

    Nach Polizeiangaben soll Fadel Firas für seine Schleuserdienste von den Flüchtlingen 500 Euro pro Kopf verlangt haben.

    Weiters wird gegen sieben in Südtirol ansässige Personen ermittelt, die ebenfalls die illegale Einreise von Flüchtlingen über die Brenner-Route begünstigt haben sollen, und zwar indem sie Flüchtlingen Zugtickets besorgt haben sollen.

    Im Zuge der internationalen Zusammenarbeit zwischen den Sicherheitsbehörden in Südtirol, Österreich und Deutschland wurden insgesamt elf Personen verhaftet. Weitere zwölf Personen wurden angezeigt.

    Die Polizei geht davon aus, dass sie der kriminellen Vereinigung nachweisen kann, dass sie über 100 Flüchtlinge illegal nach Deutschland geschleust hat.

    Indes liegt auch eine Reaktion des Vereins Volontarius vor.

    Darin heißt es, der Verein habe mit dem Fall nichts zu tun.

    Wörtlich heißt es in der Aussendung, die am Samstag kurz vor 18.00 Uhr in die Redaktionen flatterte:

    „Sollten sich die Anschuldigungen gegen den Mitarbeiter Fadel Firas bestätigen, wäre wir selbst Opfer und Geschädigte.“

    Der Verein erklärt, man habe vollstes Vertrauen in die Arbeit der Polizei und der Justiz.

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    Kommentare (60)

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    • franz

      Die Massenimmigration von 550.000 Illegalen,( seit es die Regierung Renzi -PD gibt ) unterstützt von unterstützt von SVP,un dgrünen sowie Mare Nostrum , Frontex + SOFIA ist ein großes Business für Schlepper und Coop von Auffanglagern, oder anderen Unterkünften ( 4 Sterne -Hotels. ) von – Caritas, Volontarius und mafia capitale.
      Schon Buzzi & Carminati von mafia capitale sollen damit 100.Millionen € / Jahr verdient haben.
      http://www.ilfattoquotidiano.it/2014/12/02/mafia-capitale-buzzi-immigrati-si-fanno-soldi-droga/1245847/

    • franz

      (….) Eine der Schlüsselfiguren der Schlepperorganisation soll der 38-jährige Iraker Firas Fadel sein, der für “eine Freiwilligen-Organisation tätig ist“
      “Volontarius“ hat natürlich nichts gewusst ?
      L’indagine coordinata dal pm Igor Secco ha fatto emergere il ruolo fondamentale di Fadel Firas, iracheno di 38 anni, operatore di un’associazione di volontariato, punto di riferimento dei libanesi in Italia.
      Fadel Firas gestiva per Volontarius-River Equipe la struttura al Brennero
      http://altoadige.gelocal.it/bolzano/cronaca/2017/01/07/news/immigrazione-clandestina-la-polizia-arresta-un-dipendente-di-volontarius-che-lavorava-al-brennero-1.14675569?ref=hfaabzea-1

    • issy

      Wann greift endlich die Einsicht, dass die meisten Helfer und damit meine ich auch die Gutwilligen, Egoisten sind?

      Egoisten deshalb, weil sie sich entweder wichtig machen wollen, oder ihrem Helfersyndrom nachgehen, oder weil diese öffentlich zur Schau gestellte Hilfstätigkeit eine gewisse Sexyness hat, oder weil sie aus voyeuristischen Gründen bei diesem historischen Ereignis dabeisein wollen, oder wiedermal echte Gefühle erleben wollen, oder sich schlicht über andere erheben wollen weil der Helfende immer höher gestellt ist als der, der die Hilfe benötigt?

      Aber wem gegenüber sind sie Egoisten, denn sie helfen ja, wie kann das sein?

      Egoistisch sind sie gegenüber unseren Kindern, die in Zukunft sehr stark unter den Konsequenzen dieser Willkommenskultur für illegal Einreisende leiden werden. Und egoistisch gegenüber den hilfsbedürftigen Kriegsflüchtlingen, da die unberechtigt Eingereisten vielleicht jetzt noch nicht, aber spätestens in 2-3 Jahren dermaßen viele Kräfte binden werden, dass europäische Staaten nicht mehr in der Lage sein werden Flüchtlingslager in der Nähe deren Heimatlandes zu unterstützen.
      Und egoistisch gegenüber unserer Freiheit, weil sich Europa in einen Polizeistaatsverbund wandeln wird müssen um einen gewissen Sicherheitsstandard aufrechtzuerhalten.

      Die Kultur, die diese Menschen mitbringen verträgt sich nicht mit der Europäischen, sie verträgt sich ja nicht mal mit deren eigenen Kultur, da es in diesen Ländern ständig rumst.
      Wieso schaffen es asiatische Länder wie China, Südkorea, und langsam auch südamerikanische Länder, sich weiterzuentwickeln jedoch vor allem arabische Kulturen nicht, obwohl eine Menge Rohstoffe vorhanden wären?

      Wieso diese Faszination vieler Linker für die nahöstlichen Kulturen? Kann es sein, dass viele Linke und Gutmenschen sich von einem Autoritären System der Unterwerfung angezogen fühlen?
      Vielleicht weil sie insgeheim sogar Angst vor der Freiheit in unserer Kultur haben?
      Denn in unserer Kultur ist jemand hauptsächlich selbst für seine Entscheidungen verantwortlich, hingegen in einer autoritären paternalistischen Kultur wird einem die Verantwortung abgenommen da alles durchreguliert ist und sich Einige wohl unbewußt nach so einem System sehnen…

      Wegen all dieser Gründe glaube ich, dass ein Großteil der „Refugees-Welcome“ – Aktivisten im Grunde einfach Egoisten sind und diesen Egoismus heuchlerisch unter dem Schutz des Helfer-Immages ausleben wollen.

      Die Diskussion ist eröffnet 🙂

      • bacco

        Blödsinn. Nach dieser Argumentation könnte man jedes Handeln auf Egoismus reduzieren. Ich hoffe doch dass wir mehr als nur das sind.
        Soziologisch gesehen ist Empathie nicht nur sinnvoll, sondern sogar überlebenswichtig. Es gibt jedoch zwei Varianten davon. Die eine gilt der eigenen Art, also grundsätzlich, die andere reduziert sich auf das Vertraute. Grob gesagt halten die einen nur jene Menschen für wertvoll, die sie für sich und ihre unmittelbare Existenz für wichtig halten, die anderen sind Humanisten und haben ein Ideal (und gehen davon aus dass dieses Ideal im Endeffekt auch ihre unmittelbare Umgebung verbessert.) Was du hier egoistisch nennst ist im Grunde sehr viel weitsichtiger, wenn auch unbequemer.

        “ jedoch vor allem arabische Kulturen nicht, obwohl eine Menge Rohstoffe vorhanden wären?“- du beantwortest die Frage selbst. Befasse dich etwas mit der Politik nach dem zweiten Weltkrieg.

        Außerdem machst du einen groben Denkfehler. Die Probleme im nahen Osten sind politischer Natur, nicht kultureller. Wir haben dieser Kultur, die du ohne eine Ahnung zu haben so süffisant verunglimpfst, eine Unmenge an Errungenschaften zu verdanken. Es gab sogar Zeiten in denen in Europa Kriege und Dunkelheit herrschten, während der nahe Osten die Menschheit ein gutes Stück voran brachte. Nicht zu vergessen was Europa im 20. Jahrhundert alles verbrochen hat.

        Also deine Arroganz ist mehr als unangebracht.

      • franz

        “Die Diskussion ist eröffnet“ ?
        Leider lässt die Redaktion eine richtige Diskussion nicht aufkommen ! 🙂
        Schon ein Wunder, dass sie diesen Artikel überhaupt veröffentlicht, zwar ohne Volentarius bzw. Kompatscher und Stocker in diesen Zusammnhang zu nennen, aber immerhin. !

    • franz

      Wie schon geschrieben wichtig vor allem das große Biseness für Volontarius Caritas – usw.
      Fadel Firas è dipendente di una cooperativa che gestisce il centro di accoglienza per i migranti, istituito al Brennero nel 2015, per conto dell’associazione Volontarius.
      Mentre Firas agiva con scopo di lucro nell’organizzare i viaggi per i clandestini (incassando 500 euro persona) , i sette denunciati si preoccupavano perlopiù di far avere ai clandestini i biglietti ferroviari necessari per poter proseguire il loro viaggio.
      Firas Fadel, è arrivato nel 2001, con uno dei primi barconi che attraversavano il Mediterraneo. «Dalla Turchia abbiamo navigato verso il mare aperto per poi sbarcare in Grecia: lì, grazie a dei documenti falsi, sono riuscito a prendere un volo per andare in Olanda» – aveva affermato in un’intervista alla Stampa quasi 10 mesi fa.
      Poi è diventato cittadino italiano: vive a Vipiteno con la moglie altoatesina e il loro figlio di due anni. Con gli altri assistenti della onlus Volontarius offre ai profughi qualche indicazione sul viaggio, vestiti usati e un posto caldo per dormire. Naturalmente non gratis visto quanto emerso dopo le indagini che hanno portato al suo arresto.
      Solo 10 giorni fa la presidente dell’associazione Volontarius Claude Rotelli aveva sottolineato – davanti ad Arno Kompatscher e all’assessora alle politiche sociali, Martha Stocker, la filosofia di Volontarius nella sua attività di assistenza ai profughi “Mettiamo in campo tutte le nostre risorse per il sostegno alle persone che desiderano essere aiutate e nel rispetto del loro percorso migratorio”.
      In quella Intervista Firas Fadel si lamentava per i controlli alle frontiere del Brennero che erano diventati nuovamente attenti. Adesso si capisce il perché di quelle lamentele.
      ( auffällig auch der User ft ärgert sich über die Grenzzäune – bzw. Grenzkontrollen am Brenner ? 🙂 )
      Attualmente Volontarius, unitamente a River Equipe, gestisce in provincia di Bolzano 12 strutture di accoglienza e più precisamente: Ex Caserma Gorio, ex Scuola Einaudi, ex Hotel Alpi, conte Forni, ex Lemayr e Casa Frasnelli a Bolzano; ex Casa Lavoratore a Merano; ex Caserma Mercanti ad Appiano; Casa Sole ad Ortisei; Casa Valtmaun di Rifiano; Cavalino Bianco a Funes; Scuola Agraria di Laimburg, oltre all’ex Alimarket di Bolzano per la sola parte sociale e formativa.
      http://www.lavocedeltrentino.it/2017/01/07/arrestato-gestore-centro-profughi-del-brennero-per-immigrazione-clandestina-denunciate-anche-sette-persone-della-cooperativa/

    • issy

      Zur Weitsichtigkeit:
      War das anfängliche Appeasement – Verhalten der Briten gegenüber den Nazis weitsichtig? Ich denke nicht.
      Wie entwickelt sich der Islam in Schweden, obwohl den Schweden bis vor wenigen Jahren wirklich kein Rassismus vorgeworfen werden konnte?
      Was bringt es einem Migranten, wenn er von den Versprechungen angelockt wurde, aber mit seiner Qualifikation hier einfach keine Perspektive hat. Denn auch die Migranten ziehen aus der „Refugees-Welcome“ – Kultur keinen Nutzen, und werden deshalb entweder depressiv oder agressiv.

      Zur Politik nach dem 2ten Weltkrieg:
      Das trifft auf Länder wie z.B. den Iran zu, jedoch nicht auf Saudi Arabien, Oman, Katar, etc.. Und wie hat sich nochmal Saudi Arabien etc. entwickelt? Wie werden nochmal z.B. ausländische Arbeiter in diesen Ländern behandelt?

      Zu den Problemen politischer Natur:
      Ich wage sehr stark anzuzweifeln, dass die Probleme nur politischer Natur sind. Wie soll sich eine Kultur weiterentwickeln wenn:
      – 5 mal am Tag gebetet wird
      – Wenn gerade dann, wenn der Rest der Welt arbeitet nicht gearbeitet wird (nämlich Freitags)
      – und vor allem, wenn in den Schulen hauptsächlich Religion gelehrt wird, und somit die Lernzeit für die Naturwissenschaften fehlt

      Zu den kulturellen Errungenschaften:
      Unter welchen Bedingungen gab es den kulturelle Errungenschaften? Das war eine Zeit nachdem sich der Islam durch Kriege und Gewalt ausgebreitet hatte und die unterworfenen Völker entweder hohe Steuern zahlen mussten solange sie nicht konvertierten oder als Sklaven gehalten wurden. Wenn man Sklaven hat, dann hat man auch Zeit sich Hochgeistigem zuzuwenden. Nachdem der Großteil zum Islam konvertiert war, fiel dieses Schneeballsystem in sich zusammen, da nicht mehr genug Einzahler waren und das islamische Reich büßte an Macht ein (ok, ist jetzt eine gewagte These, das mit dem Schneeballsystem, aber mir gefällt die Idee 🙂 )

      Abgesehen davon, wieviele Saudi Arabische, Kuwaitische, Omanische, Katarische Nobelpreisträger gibt es nochmal?
      Waren Sie mal in einem touristischen Hotspot in einem nahöstlichen Land? Ich habe noch nirgends eine so schlechte Dienstleistungsmentalität und fehlende Herzlichkeit wie in Ägypten erlebt, woher kann sowas kommen?

      Was gibt Ihnen das Vertrauen, dass Sie weitsichtig sind, und meine Warnungen arrogant sind, obwohl quasi alle statistischen Erhebungen (kommen Sie mir bitte nicht, mit der einen Ausnahme, die Sie persönlich kennen) das Gegenteil belegen?

      Wieso verwenden die Helfer ihre Energie nicht dafür die relevanten Ursachen für das ganze Elend zu beseitigen?

      Wieso üben die Helfer nicht Druck auf die Politik aus, damit wirklich etwas weitsichtiges gemacht wird, nämlich dass Waffenverkäufe in Entwicklungsländern verboten werden, Freihandelsverträge gerechter ausgehandelt werden, geholfen wird, das Justizsystem in den Entwicklungsländern aufzubauen, Spekulation hoch besteuert wird, Steueroasen eliminiert werden, Schulungen für Verhütungsmethoden finanziert werden, Medikamente für Wurmkuren bezahlt werden damit die Kinder überhaupt zur Schule gehen können?

      Ich sage es Ihnen, weil sie egoistisch ihren Neigungen nachgehen und nicht wirklich helfen wollen, weil sonst würden sie anders _handeln_!

      • bacco

        Ihr Stereotyp bezüglich „Gutmensch“ trifft nicht wirklich zu. Abgesehen davon, wollen Sie ernsthaft Helfern vorwerfen dass sie anstatt die ganze Welt zu retten nur jenen helfen denen sie helfen können?
        Und da wir von Gesellschaften und ihren Errungenschaften sprechen. Ja, nach unseren Maßstäben scheitert der größte Teil der Welt. Aber was sind das für Maßstäbe? Wir haben mit unserem Lebensstil nicht nur den meisten Schaden angerichtet was die restliche Weltbevölkerung betrifft, sondern zerstören nebenbei auch noch die Natur und damit Lebensraum. Wir haben die Welt wie sie heute ist geprägt. Jeder Einzelne von uns. Jedoch leider nicht durch eine politische Stimme, sondern durch den eigenen Lebensstil.
        Wir wissen das schon lange, spätestens seid den 60gern. Trotzdem kosten wir lieber unseren geraubten Wohlstand aus, lassen einige „politische Rebellen“ spielen und veranstalten ab und zu Spendengalas um unser Gewissen zu befriedigen. Nebenbei bauen wir Mauern und wollen unseren Rausch bis zum Ende auskosten, egal was es kostet.

        Trotzt alledem käme ich nicht auf die Idee Sie für all das verantwortlich zu machen. Sie haben weder Gesetze geschrieben, noch Geld für den Bau einer Mine eingesteckt, noch sonst irgendwie all das Disaster verursacht, geschweige denn einen Nobelpreis gewonnen (vermute ich mal). Und genauso geht es auch dem größten Teil der restlichen 7 Milliarden Menschen auf der Welt. Man kommt halt zwischen all dem irgendwie zurecht und versucht sein eigenes Leben und die unmittelbare Umgebung so gut wie möglich zu gestalten. Mehr kann man auch nicht erwarten.

        Was glauben Sie wie es also jemandem geht der dort aufwächst wo er nicht einmal sein eigenes Leben bestimmen kann? Glauben sie ernsthaft jeder Mensch der im nahen Osten oder in Afrika aufwächst hätte Krieg und Not verdient und hätte sich damit gefälligst abzufinden? Oder jeder mit dunkler Hautfarbe könne bei uns nichts erreichen? Und alle Menschen die in muslimischen Ländern aufwachsen sind automatisch fundamentalistische Islamisten, weil es in ihrer Natur liegt? Also sollten Sie ernsthaft jeden Einzelnen für alles schlechte verantwortlich machen wollen können wir ja gleich das Strafsystem abschaffen und anfangen Atombomben zu werfen.

        Wenn es dann jemand wagt sein Leben zu riskieren und alles zurück zu lassen um hierher zu flüchten gehe ich einmal davon aus dass er sehr wohl triftige Gründe dafür hat und nicht „mal Urlaub in Europa“ machen will. Und warum sollte sojemand nicht auch eine Chance bekommen?Ich meine wir beide haben auch eine bekommen und mussten dafür nichts aufgeben. Sollten wir neben unserer Selbstgerechtigkeit dann auch noch etwas Integration zustande bringen hätten wir mit Sicherheit mehr in aller Zukunft investiert als wenn wir gelegentlich Almosen nach Afrika schicken oder Waffen in den nahen Osten. Ist ja nicht so dass wir es nicht könnten. Anscheinend ist das einzige Problem dass es manchen zu störend ist. Was dann soweit geht dass einige komplett paranoid werden und jeden Tag aufs neue Welten untergehen sehn.

        Ich bin mir jetzt auch nicht sicher für wen genau Sie mich jetzt halten, aber anscheinend ist es ein recht eindimensionales Stereotyp. Also was mich angeht, mir ist der Islam genauso unsympathisch wie das Christentum oder Wahrsagerei. Trotzdem definiere ich niemanden danach. Ich lerne die Leute lieber kennen bevor ich daran denke sie Idioten zu nennen.
        Und wenn jemand ein Idiot ist kümmert es mich nicht ein bisschen woher der kommt, was der für eine Religion hat oder was auch immer. Idioten bilden sich selbst.

        Da Sie mich anscheinend auch für einen halten, oder zumindest einen Egoisten, würde ich gerne wissen was so bedrohlich daran ist wenn Leute in ihrem Umfeld anderen helfen. Das müsste doch eine Erleichterung sein wenn man sieht wie, nach ihrer Schlussfolgerung, so viele aus Egoismus anderen helfen. Ich meine wir haben Unmengen an Egoismus bei uns. Sollten Sie also einmal Hilfe brauchen sind genug da.

        Und zum Thema Kultur. Verstehe ich das richtig? Muslime können nicht intelligent und erfolgreich sein weil sie ein paar mal am Tag beten? Was ist dann mit uns? Jeder schaut durchschnittlich 5 Stunden am Tag Fernsehen. Ich meine wir veranstalten regelmäßig Feste auf denen sich jeder besäuft und es gibt noch Schützen die eine schon lange tote Vergangenheit konservieren. Trotzdem entwickeln wir uns weiter. Und wenn man bedenkt was aus uns hätte werden können wenn der 2. Weltkrieg anders gelaufen wäre will ich mir gar nicht vorstellen. Vermutlich würde Europa immer noch brennen, oder was davon übrig wäre. Vermutlich hätte sich damals auch niemand vorstellen können dass Europa einmal friedlich und so vielfältig werden würde.

        • issy

          @bacco:
          Wissen Sie, ich bin der Meinung, dass es nicht grundsätzlich falsch ist zu helfen. Hilfe deren Konsequenzen postiv sind, ist schlicht und einfach gut.
          „Gutgemeinte“ Hilfe, die schlechte Ausirkungen hat (und tendenziell sind Hilfeleistungen aus narzisstischen Gründen schlecht) sind schlicht und einfach kontraproduktiv.
          Zitat: „… nur jenen helfen, denen sie helfen können“
          Was hindert einen Südtiroler Helfer daran, statt Zeit damit zu vergeuden falsche Hilfe zu leisten, sich stattdessen politisch zu organisieren, Politiker anzuschreiben, Journalisten bei Recherchen zu unterstützen oder auch einfach für, und ich wiederhole mich, eines der wirksamsten Hilfen im Bildungsbereich in Entwicklungsländern, nämlich Wurmkuren für Kinder zu spenden?
          Vielleicht weil solchem Engagement die „sexyness“ fehlt?

          Natürlich sind prozentuell die Industrieländer am meisten Schuld an den Umweltveränderungen auf der Erde. Man braucht ja nur ein wenig die Statistiken dazu durchzulesen und dann ist einem sofort klar, dass nicht wir die „Guten“ sind, schlicht und einfach nicht sein können. Die Frage aber ist, verbessert man diese Situation in dem man 0,00001 % (das ist jetzt eine fiktive Zahl, aber sollte den Gedanken dahinter verständlich machen) der Menschen aus den Entwicklungsländern nach Europa lässt und sie dann auch hier keine Perspektive haben?
          Das Problem ist wohl eher, dass diese unsere Schuld viele nicht ertragen können. Psychologisch ist es für viele Menschen unerträglich das Gefühl zu haben, dass man selbst in Wirklichkeit gar nicht zu den Guten gehört. Und die Reaktion darauf ist leider bei vielen blinder Aktionismus, deren Konsequenzen nicht bedacht werden.

          Und ja, ich bin auch Egoist. Wenn ich vor einer Lose-/Lose-Situation und einer Win-/Lose-Situation stehe, dann entscheide ich mich für die Win-/Lose-Situation. Dann hab zumindest ich was davon.
          Wenn Afrika oder Nahost mächtiger als Europa wären, würden sie sich nicht anders verhalten als wir, beweißen kann ich das zwar nicht aber alle Indizien sprechen dafür.

          Es geht um Weitsicht. Richtig gemachte Hilfe kann nämlich weitsichtiger _Selbstschutz_ sein. Wir können nur Hilfe anbieten, dass Entwicklungsländer weniger Nachwuchs zeugen (z.B. durch mehr Bildung für Mädchen), alle anderen Hilfen sind sind mehr oder weniger ein Tropfen auf dem heißen Stein.

          Also beschäftigen Sie sich mal mit tatsächlichen Größenordnungen und Realitäten bevor sie allzusehr die Moralkeule schwingen.

          Dunkelhäutige Menschen, die in ein entsprechendes soziales Umfeld hineingeboren werden, und nicht indoktriniert sind, können es sehr wohl schaffen, aber Sie wollen mir ja eigentlich nur Rassimus unterstellen obwohl Sie absolut keine Ahnung von meinem Lebensumfeld haben.
          Was glauben Sie wieso mich das Thema so berührt und wieso ich mit anderen Sichtweisen komme als es typischerweise vom rechten Rand ausgeht?

          Und 5 mal am Tag beten hat schlicht die Folge, dass man die Arbeit unterbrechen muss. Was hingegen in der Freizeit gemacht wird, sei jedem selbst überlassen.

          Zusammgefasst um auch nochmal George zu antworten, es bleibt nicht nur die Frage wann Hilfe Lebensnotwendig und wann nur erschlichen ist, sondern vor allem welche Konsequenzen Hilfe hat!

          • bacco

            Wenn wir über Weitsicht reden kommt man nicht umhin über ein funktionierendes Integrationssystem zu sprechen. Was gerade passiert ist ein Witz zu dem was noch kommen wird. Und im Gegensatz zu wirklich lösbaren Problemen von heute werden die Auswirkungen des Klimawandels entweder im Krieg enden, oder aber als global koordinierter Kraftakt noch viele Generationen beschäftigen. Aber mit Sicherheit ist das was gerade passiert kein Teil einer Lösung.

            Außerdem sind ihre Lösungsansätze Afrika betreffend leider auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Das wird alles schon lange gemacht. Von Milliardären die sich als Philanthropen zelebrieren lassen bis zu kleinen Budges einzelner Staaten und einmal im Jahr ein paar Euro für die Sternsinger.
            Man könnte all dem auch egoistische Motive vorwerfen, was aber wenig Sinn macht. Im Grunde ist es besser als nichts, und wenn sich der Spender damit wohler fühlt auch gut. Zumindest bleibt es so bewusst.

            Eine ganz andere Sache ist es aber auf Lampdusa zu arbeiten, oder an Bahnhöfen zu stehen und frierenden Leuten zu helfen. Im Gegensatz zu den paar Euros oder einem Brief an einen Politiker hat das nämlich direkte Auswirkungen auf das Leben eines anderen. Es ist schlicht falsch zu glauben dass verwahrloste und hungernde, oder wie derzeit in Osteuropa, verwahrloste und erfrierende Flüchtlinge irgendjemanden abschrecken könnten. Dieser Gedanke ist martialisch, als würde man Leichen auf Zäunen aufspießen um andere zu verscheuchen. Man kann sich Hilfe in diesem Kontext nicht erschleichen. Auch Wirtschaftsflüchtlinge haben ein Recht darauf als Mensch behandelt zu werden.

            Es gibt auch genug Politiker die man nicht einmal anschreiben, sondern einfach nur wählen muss. Leider sind Politiker aber keine Superhelden, und obwohl einige so tun als wäre alles nur eine Entscheidung von Politikern und es müsste nur einmal jemand verkünden dass es von nun an in Afrika, oder auch nur den Oststaaten, keine Korruption und keine Konflikte mehr gibt. ist deren Einfluss in der Realität nur sehr gering.

            Und ja, ich habe Ihnen Rassismus unterstellt. Lag wohl falsch und entschuldige mich dafür. Trotzdem ist das mit dem Beten Unsinn. Was ist mit Raucherpausen? Sind wir wirklich so weit dass wir krankhafte Effizenz als erstrebenswert ansehen? Ich vermute dass Burnout und Depressionen bei uns den vielfachen wirtschaftlichen Schaden anrichten als es 5 mal am Tag beten je könnte.

            Und weil Sie Selbstschutz schon so schön unterstreichen, anscheinend haben Sie sich auch von dieser trendigen Angst anstecken lassen. Auch wenn damit gerade sehr erfolgreich politik betrieben wird, nüchtern betrachtet ist sie unangebracht. Die Anzahl an Flüchtlingen hätte eigentlich geringe Auswirkungen auf die Gesellschaft als Ganzes. Selbst ein Vielfaches mehr an Flüchtlingen würde das kaum ändern. Wer solche Panik hat muss schon sehr wenig Identität besitzen, oder diese aus den falschen Dingen beziehen. Eine Kultur kann man nicht kapern. Erst recht besteht unsere durch die Demokratie nicht aus Leitkultur, sondern ist immer ein Dialog und nur die Summe all seiner Facetten.
            Die Art der Diskussion hingegen und der politische Profit aus der ganzen Sache, all das was wir uns selbst antun richtet ernsthaften Schaden an. Und damit meine ich nicht nur für einzelne Personen deren Hobby es nur noch ist zu hassen und all den Dreck durchs Internet zu schleudern. Es geht eher darum wie viel Desinformation und Hysterie eine Demokratie aushalten kann.

            • issy

              @bacco
              Dass Spenden für Afrika vielleicht auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sind, will ich nichtmal wiedersprechen.
              Aber ein Bewußtsein-machen für Realitäten und Einfluss auf die europäische Politik wären nicht ein rumdoktern an den Symtomen (was die Flüchtlingsbetreung in Europa nunmal ist) sondern ein Weg um bei den Ursachen anzusetzen.

              Das mit dem Beten war nur ein Beispiel, ein weiteres wäre der Ramadan wo die Gläubigen am Tag nichts essen dürfen. Wenn ich unterm Tag nichts esse, dann bin ich für nichts mehr zu gebrauchen. Und vielen muslimischen Schülern und Arbeitern wirds wohl nicht viel anders gehen.

              Es ist ja nicht die momentane Situation so schlimm, aber die Zukünftige wird es sein, sagen Sie ja selber.
              Leute die in Syrien waren können es immer noch nicht fassen, dass Aleppo heute so zerbomt ist. Die hätten sich den Bürgerkrieg in Syrien auch nie vorstellen können.

              Und was passiert jetzt in Deutschland? Die Türken sind jetzt eine zahlenmäßig nicht mehr zu vernachlässigbare Minderheit. Und Minderheiten wollen geschützt sein, kennen wir ja gut.

              Wer sagt, ob in 10 Jahren Erdogan nicht mal Lust hat in Deutschland einzumaschieren mit dem Argument, er müsse die türkische Minderheit schützen?

              Aber nein, dass kann man sich doch nicht vorstellen, genauso wo man sich ein zerbombtes Aleppo nicht vorstellen konnte…

              Aber vielleicht haben Sie recht und ich bin nur ein Angsthase.

            • bacco

              Ich verstehe die Schlussfolgerung dass der Islam wirtschaftlichen Aufschwung verhindert nicht ganz. Die meisten Religionen, sowohl Christentum als auch der Islam lehnen Profitstreben ab. Lassen wir Saudi Arabien usw beiseite, in Ländern wie z.B. Afghanistan ist es überhaupt nicht möglich eine flächendeckende Infrastruktur aufzubauen. Da würde nicht einmal eine Kulturrevolution etwas ändern.
              Und auch eine Demokratie lässt sich nicht einfach so installieren. Man kann nicht in andere Länder einmarschieren und jedem das eigene System aufzwingen wollen, erst recht nicht wenn es nicht einmal bei uns funktioniert.Wir müssen uns wohl damit abfinden dass wir und der Westen allgemein kein Utopia aufgebaut haben und wohl nie damit fertig werden nach immer besseren Lebensbedingungen für alle zu streben.

              Die Türken in Deutschland sind Deutsche. Das ist die dritte Generation die damals händeringend angeworben wurde. Ich verstehe nicht wo da ein Problem sein soll. Geht es Deutschland in irgendeiner Weise schlechter, oder haben sie nur davon profitiert?

              Und ja, man kann sich fürchten. Aber neben all dem Fatalismus dreht sich die Welt trotzdem weiter. Und solange man dort wo man Einfluss hat das richtige tut hat man alles getan was man kann. Den Rest kann man eh nicht ändern. Gibt auch genug gute Entwicklungen und Weltschmerz hat wohl noch nie jemandem etwas gebacht.

            • franz

              bacco
              “Es geht eher darum wie viel Desinformation und Hysterie eine Demokratie aushalten kann..“
              So ist es, die Frage ist wie viel postfakzische Desinformation von seiten der links- gürnen Regierung Renzi & Renzi bis unterstützt von blauäugugen SVP Politiker, das Volk noch aushälr!

            • franz

              ……postfaktische Desinformation!

            • issy

              @bacco
              hab ich mich wohl missverständlich ausgedrückt: nicht deren Politik soll sich ändern sondern die Westliche.
              Wenn der Westen in den Entwicklungsländern mehr Wohlstand zulässt (wie, das habe ich ja schon mehrmals geschrieben) , dann werden die Menschen aus den Entwicklungsländern weniger Grund zur Flucht haben…

            • issy

              @bacco
              und wegen den Türken, vielleicht haben Sie noch nicht mitbekommen, wie Erdogan bereits versucht die deutsche Politik über seine Anhänger in Deutschland zu beeinflussen.
              Ich hab jetzt leider keine Zeit mehr zu diskutieren aber viel habe ich eh momentan nicht mehr zu sagen…

    • franz

      @bacco
      In der Tat ist da Handeln von Schleppern nicht auf Egoismen zu reduzieren es ist ganz einfach das Geld, Schlepper und Betreiber von Auffanglagern handeln weder aus Empathie oder Nächstenliebe das was sie interessiert ist das Geld, was sie damit ergaunern,von Gaunern erhalten unser Geld viel Geld ( Geld vom Steuerzahler 4 Milliarden / Jahr )
      “Die Probleme im nahen Osten sind politischer Natur, nicht kultureller.“ ?
      Das größte Problem der Menschen die zu uns kommen 95 % aus Afrika ist kultureller und Ökonomischer Natur :Ökonomisch weil diese Menschen auf ein besseres Leben hoffen, versprochen von der links-grünen Regierung Renzi unterstützt von SVP. ( oder Merkel in Deutschland ) Einigen gelingt es tatsächlich in ein 4 Sterne Hotel mit allem drum und dran verköstigt zu werden.
      Andere landen in einen überfüllten Auffanglager wie in Cona – Rosarno usw. 1500 wo sie ihren Schicksal überlassen sind.( anstatt in ihre Heimat sich mit Arbeit nützlich zu machen )
      Kulturell ein Problem besonders für Muslime weil sie sich unsere Kultur nich anpassen wollen , bzw. sich nicht integrieren wollen.
      “Es gab sogar Zeiten in denen in Europa Kriege und Dunkelheit herrschten, während der nahe Osten die Menschheit ein gutes Stück voran brachte.“
      Seit den 2 Weltkrieg gab es in Europa keinen Krieg, bis am 11. September 2001 – 9/11 mit den Anschlag auf die Türme des World Trade Centers (WTC) in New York City mit 3000 unschuldigen Opfern mit den Fundamentalisten des Islam den Rest der Welt den Krieg erklärt haben, und bis heute auf grausiger Weis mit Anschlägen weiter führen.
      Nicht aus ökonomischen Gründen sondern aus Religiösen Gründen.
      So wie es im Koran steht.
      Sure 2,191
      Pa: Und tötet sie (d.h. die heidnischen Gegner), wo (immer) ihr sie zu fassen bekommt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben!
      Nicht zu vergessen was schon Mohammed an Christen und Jesiden usw. verbrochen hat.

    • franz

      Gleich wird ft mit seinen Hasstyraden kommen.
      Wenn man ihn nicht im Rahmen der Verhaftung von System -Schmarotzern und Schleppern verhaftet hat.

    • george

      Die Einstellung von issy, die er hier vorzeigt, verträgt sich mit unserer abendländischen Kultur genauso wenig wie die Kultur der vieler Einwanderer der letzten Jahre und schon gar mit jener der Schlepperei, egal ob fremdländischer oder hiesiger Herkunft. Verweigerung von Hilfe in Lebensgefahr ist sogar gesetzeswidrig. Laut ‚issy‘ seiner Einstellung wären die Helfer vom Internationalen Roten Kreuz alles Egoisten. Es bleibt eigentlich nur die Frage, wann ist Hilfe lebensnotwendig und wann ist Hilfe nur erschlichen oder angeboten um daraus ein Geschäft zu machen. Die Einstellung von ‚issy‘ dient weder dem einen es zu stärken, noch dem anderen es zurück zu drängen. oder zu unterbinden.

      • bacco

        Man kann jedes Handeln auf Egoismus reduzieren. Wirklich jedes. Damit kann man es sich recht leicht machen. Ich denke Issy geht es mehr darum dass jeder der hilft ein Egoist ist, weil er nicht nach seinem/ihrem Willen handelt.Um bei Ego zu bleiben -egozentrisch. Und eigentlich sollte es freiwillige Helfer gar nicht geben müssen. Sie machen die Arbeit die eigentlich nach dem Gesetz der Staat machen müsste. Schon lächerlich wie weit mittlerweile ausgeholt wird um nur irgendwie jedem eine reinhaun zu können.

        • franz

          Die meisten Helfer und Betreiber von Auffanglagern , Schlepper sind Egoisten, sie denken nur an ihren Profit .
          Sie machen die Arbeit die eigentlich nach dem Gesetz der Staat machen müsste.
          “Unterkunft- Betreiber denken i erster Linie ans große Business was damit zu machen ist.
          Die Aufgabe von Staat der Landesregierung wäre in erster LInie ihre Bürger zu schützen.
          Mit der Regierung Renzi PD unterstützt von SVP werden mit Gutmenschen Gesetzen ( wi e das “svuota carceri “ und den DL Depenlalizzazione zuerst die Immigranten geschützt und italienische Bürger werden mit den selben Gesetzen zivilrechtlich massakriert.
          Eine weiter unschöne Angewohnheit unserer Politiker ist es, die Bürger mit falschen Informationen bzw. keine Informationen zu verarschen und zu belügen. Nach dem Motto “ Man sollte irgendwie Schreckensgespenste vermeiden die Menschen verunsichern oder “Begrifflichkeiten“ die den Menschen Angst machen. meint Frau Stocker
          http://www.tageszeitung.it/2016/02/14/kein-hotspot-am-brenner/ Video 1:45

      • yannis

        >>>wann ist Hilfe lebensnotwendig und wann ist Hilfe nur erschlichen oder angeboten um daraus ein Geschäft zu machen.<<<

        Das ist eben das Problem. Die Grenzen zwischen notwendiger Hilfe und der erschlichenen und nicht zuletzt der zum Zwecke des Geschäfts sind sehr, sehr fließend.
        Man denke nur an die Gehälter der Bosse der Hilfs-Organisationen, dafür müsste eine alte Frau sehr lange stricken, bzw 200 Jahre alt werden.

    • issy

      @george

      Ja sehen Sie, Sie wollen einfach nicht verstehen, weil Sie in einer Blase leben und was Sie sich nicht vorstellen können, einfach nicht Wahrhaben wollen!
      Das erkenne ich gut an Ihrem außerordentlich schlechten Vergleich mit dem internationalen roten Kreuz.
      Ich kenne zwar nicht die praktischen Auswirkungen deren Hilfe im Detail, aber im Großen und Ganzen glaube ich, dass das internationale rote Kreuz sehr wohl wirklich hilft.

      Aber wem ist hier geholfen, wenn man über den „Refugees-Welcome“ – Hype eine Menge Leute (die aus faktischen Gründen schon nicht zur Schicht der Ärmsten und Hilfsbedürftigsten gehören können), die sich nach einem besseren Leben sehnen, hierherlockt und diese dann feststellen müssen, dass sie einem falschen Versprechen aufgesessen sind.
      Dass sie quasi keine Perspektive haben ausreichend Geld auf legalem Wege selbst zu verdienen und besser wegen der kulturellen Nähe in einem Kriegsnachbarsland oder gar im eigenen Land aufgehoben wären?
      Sie haben wohl keine Ahnung welche Illusionen die Bahnhofsklatscher und die „wir brauchen neue Renteneinzahler“ – Wirtschaftspolitiker geschaffen haben und wie groß dann die Enttäuschung der meisten Migranten war, als sie mit der Realität konfrontiert wurden.
      Ich wünsche das keinem, weil ein dermaßen großes Verzweiflungsgefühl ist für einem Menschen sehr schwer ertragbar. Und ich weiß aus nahem Umfeld sehr praktisch was das bedeutet.
      Wie gesagt, solche Leute werden je nach Charakter entweder depressiv oder agressiv, das ist eigentlich ganz einfach zu verstehen wenn man die Scheuklappen absetzt.

    • franz

      Natürlich wissen die Verantwortlichen von Volontarius wie die politisch Verantwortlichen von nichts.
      In einen normalen Land müssten der Präsident von Volontarius Claude Rotelli,
      LH Kompatscher & Landessozialrätin Stocker zurücktreten:
      Da wir nicht ein normales Land sind, ist anzunehmen, dass diesbezüglich nichts passiert, außer große scheinheilige Sprüche.
      Niemand weis etwas bzw. nach dem Motto “ Man sollte irgendwie Schreckensgespenste vermeiden die Menschen verunsichern oder “Begrifflichkeiten“ die den Menschen Angst machen. meint Frau Stocker
      http://www.tageszeitung.it/2016/02/14/kein-hotspot-am-brenner/ Video 1:45
      Wenn in Auffanglager anstatt 150 “ ( 1500 sogenannte Flüchtlinge 95 % Clandestini ) wie in Cona Rosarnio usw. untergebracht sind, weder Polizei Betreuer der Betreiber sich um Sicherheit bzw. oder Betreuung der armen Gestalten kümmert.
      Hauptsache das Geld stimmt.
      In Desenzano – Gardasee – haben 30 Clandestini unter der Führung einer Coop-“Agriscar di Montichiari. “ eine Luxus Resort besetzt und Polizei Carabinieri Bürgermeister und Präfekt behaupten von nichts zu wissen.
      http://www.giornaledibrescia.it/garda/profughi-nell-ex-resort-il-prefetto-non-devono-essere-l%C3%AC-1.3141582

    • cicero

      Es braucht schon überdimensionale Scheuklappen, wenn man nicht versteht was hier abläuft. Unter dem Deckmantel des Humanismus veranstaltet man einen Wettlauf der Benachteiligten im Leben, denen ihre Heimatländer keine Perspektive geben wollen (weil sie die Einnahmen ihrer Ressourcen in die eigenen Tasche stecken oder Milizen ausrüsten um Stammesfehden auszufechten.) Junge gesunde Männer verkaufen alles und werden losgeschickt um in Europa Fuß zu fassen und evtl. die ganze Familie nachzuholen. Natürlich alle ohne Ausweis, mit dem Ansuchen um Asyl. Wenn sie es schaffen und nicht unterwegs umkommen, dann hilft ihnen Europa. Sie bekommen ein Asylverfahren durch alle Instanzen, bei Ablehnung ein Bleiberecht oder subsidiären Schutz oft über Jahre. Es kommen auch kriminelle die in verschiedenen Ländern Asyl beantragen, aber dann nicht mehr zurückgeschickt werden können, weil ihre Länder sie nicht mehr nehmen oder weil Ausweise fehlen. Diese alle erhalten in Europa eine Chance. Was ist aber mit den wirklich Schutzbedürftigen, die vor Krieg fliehen. es aber nur bis ins nächste Lager schaffen, weil sie weiblich schwanger Kinder oder alt sind? Denen hilft Europa nicht, die sollen bleiben wo sie sind. So was von Verlogenem sucht seinesgleichen. Was bringt es haufenweise junger Männer umzusiedeln? Notleidenden soll von der internationalen Gemeinschaft in der Nähe ihrer Heimat geholfen werden, solange bis sie zurückkehren können.
      Da lobe ich mir die Politik Australiens. Illegale Einwanderer ohne Pass dürfen nicht ins Land Asylanträge werden außerhalb Australiens bearbeitet. Schutzsuchende erhalten auf Inseln Sicherheit bis sie zurückkehren können. Solche bei denen eine Rückkehr ausgeschlossen ist, werden direkt und gezielt aus Lagern hergebracht ohne Umweg übers Meer und zwar nur so viele wie auch versorgt werden können. Wer legal aus Arbeitsgründen einwandern will, kann einen Antrag stellen, jährlich werden Tausende genommen, die sich integrieren wollen und zwar freiwillig und aus eigenen Stücken, weil sie Australien als neue Heimat sehen und für das Land arbeiten wollen.
      Bei uns gibt es echt viele die ihr Helfersyndrom ausleben wollen und dabei aber den Falschen helfen und falsche Hoffnungen erwecken. Allen voran die Politik. Lieber Kompatscher und werteFrau Stocker. Was wird aus all den Afrikanern, die in Unterkünften bei uns Platz finden wenn deren Asylantrag abgelehnt wird. Sollen sie betteln, dealen oder was sonst? Wäre es nicht mal gescheiter an der europ. Außengrenzen für Klarheit zu sorgen und sie nicht alle bis Mitteleuropa vorzulassen Aber wenn man Vasall Roms ist, dann hat man dafür natürlich keine Antwort und den Bürgern kann auch keine gegeben werden.

      • yannis

        >>>Was ist aber mit den wirklich Schutzbedürftigen, die vor Krieg fliehen. es aber nur bis ins nächste Lager schaffen, weil sie weiblich schwanger Kinder oder alt sind? Denen hilft Europa nicht, die sollen bleiben wo sie sind.<<<

        —-Lieber Kompatscher und werteFrau Stocker. Was wird aus all den Afrikanern, die in Unterkünften bei uns Platz finden wenn deren Asylantrag abgelehnt wird. Sollen sie betteln, dealen oder was sonst? Wäre es nicht mal gescheiter an der europ. Außengrenzen für Klarheit zu sorgen und sie nicht alle bis Mitteleuropa vorzulassen Aber wenn man Vasall Roms ist, dann hat man dafür natürlich keine Antwort und den Bürgern kann auch keine gegeben werden.—-

        Richtig !

        ………Bei uns gibt es echt viele die ihr Helfersyndrom ausleben und damit sich quasi zu sekundären Schleppern machen.

        • bacco

          Ja, eine Frechheit zu helfen. Lasst alle auf der Straße leben. Dann regen wir uns über steigende Kriminalität auf, anschließend haben wir einen guten Grund alle wegzujagen.

          Und Kompatscher ist ja Chef der EU, also warum hat er noch keine Grenzzäune gebaut? Ist ja einzig seine Entscheidung. Genauso nutzlos wie die Gutmenschen. Immerhin sind die zu faul Afrika und den nahen Osten in Ordnung zu bringen. Gehen die doch tatsächlich stattdessen anderen helfen, obwohl das ja eigentlich unserer Steuergelder machen müssten.
          *Sarkasmus aus“

          • franz

            LH Kompatscher ist zwar nicht EU Chef Kompatscher müsste aber einsehen, dass die Innengrenzen geschützt werden müssten, wenn die Außengrenzen nicht funktionieren.
            Im Gegensatz zu Österreich die mit der Brennergrenzkontrolle ihre Bürger schützen, holt Italien Immigranten mit Schiffen vor der Küste Libyens ab.
            Um Afrika zu helfen müsste vor allem die jungen Männer die flüchten ihren Beitrag in Afrika leisten, sie dabei zu unterstützen ist natürlich richtig .
            Anstatt mit 4 Milliarden / Jahr Schlepper und COOPERATVE wie Volontarius usw. zu finanzieren.

    • fronz

      Es mit dei longen Aufsätze. Führt a Diskussion mit a poor Wortn und net gonze Aufsätze, und (franz@), des isch a deitsches Forum.

    • yannis

      @fronz,
      mit ein paar Worte ist es so wie wenn Du in Deiner Zeitung nur die Überschriften lesen würdest,
      die „Bild“ ist dafür am besten geeignet.
      Es tut auch aufrichtig leid dass ich in Deinen „deitsch“ nicht so sehr bewandert bin.

    • cicero

      cicero
      8. Januar 2017 um 18:36
      @bacco
      Ihre Sozialromantik in allen Ehren, aber mal so nebenbei Afrika und den nahen Osten „in Ordnung“ zu bringen das haben schon Gescheidere als wir zwei versucht und sind kläglich gescheitert. Im nahen Osten gibt es mit aber auch ohne Einmischung des Westens Kriege und Konflikte seit vielen Jahrzehnten wenn nicht Jahrhunderten. Da kämpfen ethnische und religiöse Gruppen munter vor sich hin, seit einigen Jahrzehnten um den Konfliktherd Israel reicher. Die Flüchtenden aus diesen Kämpfen, die allesamt schon in ihren mittelalterlichen Kulturen sozialisiert sind sollen nun in unsere westliche von Gleichberechtigung und Frauenrechten geprägten Gesellschaften integriert werden? Diese unsere Werte sollen durch Kurse vermittelt werden? Ja für wie naiv hält uns die Politik eigentlich? Schutzsuchenden die vor Krieg fliehen soll in der Nähe ihrer Heimatländer geholfen werden, bis sie zurückkehren und ihre Heimat wieder aufbauen können, wie ja JEDER Schutz nur zeitlich begrenzt ist. Dafür soll die internationale Gemeinschaft keine Kosten und Mühen scheuen, denn mit dem Geld das hier für Flüchtlinge ausgegeben wird, kann man dort einer Vielzahl helfen.
      Was Afrika betrifft: Auch hier will man uns für dumm verkaufen. Es ist doch sonnenklar, dass nahezu alle die hierherkommen dies aus wirtschaftlichen Gründen tun und unter dem Deckmantel des Asylrechts dauerhaft einzuwandern versuchen. Aus deren Sicht verständlich weil sie indem sie ihr ganzes Geld den Schleppern aushändigen und sofern sie nicht umkommen vom Erfolg gekrönt sind. Wer erst mal hier ist kann nur mehr schwer abgeschoben werden. Dabei ist es DER Skandal dass afrikanische korrupte Machthaber die in Hülle und Fülle vorhandenen Ressourcen an Großkonzerne verscherbeln, den Gewinn aber ins Ausland befördern oder Milizen mit Waffen ausrüsten. Schulen Krankenhäuser Straßen für die GESAMTE Bevölkerung bauen, Fehlanzeige. Afrika exportiert nichts Nennenswertes, ausländische Investoren werden durch die unsichere Lage abgeschreckt (z.B. Tourismus). Ja Afrika wird sich selbst helfen müssen wie es Asien Südamerika und auch Europa getan haben und zunehmend tun. Wir können das nicht für sie übernehmen, zumal wenn man mit Ressoucen jeglicher Art gesegnet ist, wovon andere Kontinente nur träumen können. Haufenweise junge Männer illegal nach Europa zu locken wird ihnen auch nicht helfen.
      Kompatscher ist natürlich nicht der Chef der Eu aber eine gewisse Verantwortung für die Menschen denen hier falsche Hoffnungen gemacht werden, hat er schon. Da gehört laut die Stimme zu erheben außerdem gibt es ja auch noch einen bestimmter Herrn Dorfmann, der vertritt Südtirol ja in der Eu, hat man was von dem was gehört? Wenn überhaupt, dann nur sehr leise.
      Man kann es drehen wenden wie man will, die derzeitige ist KEINE nachhaltige Lösung. Flüchtlingen soll in der Nähe ihrer Heimat geholfen werden, Wirtschaftsmigranten, vor allem junge Männer die mit der Menschenschleppermafia nach Europa kommen sind illegal, diese Aktion macht falsche Hoffnungen und destabilisiert die Aufnahmegesellschaft. Sinnvoll ist nur die gezielte Aufnahme der am meisten Schutzbedürftigen direkt aus Lagern, wie es z.B. Kanada macht. Wirtschaftlich schwache Länder müssen schauen wie sie auf die Füße kommen.Dass es geht wurde zig mal bewiesen.

    • cicero

      @bacco
      Ihre Sozialromantik in allen Ehren, aber mal so nebenbei Afrika und den nahen Osten „in Ordnung“ zu bringen das haben schon Gescheidere als wir zwei versucht und sind kläglich gescheitert. Im nahen Osten gibt es mit aber auch ohne Einmischung des Westens Kriege und Konflikte seit vielen Jahrzehnten wenn nicht Jahrhunderten. Da kämpfen ethnische und religiöse Gruppen munter vor sich hin, seit einigen Jahrzehnten um den Konfliktherd Israel reicher. Die Flüchtenden aus diesen Kämpfen, die allesamt schon in ihren mittelalterlichen Kulturen sozialisiert sind sollen nun in unsere westliche von Gleichberechtigung und Frauenrechten geprägten Gesellschaften integriert werden? Diese unsere Werte sollen durch Kurse vermittelt werden? Ja für wie naiv hält uns die Politik eigentlich? Schutzsuchenden die vor Krieg fliehen soll in der Nähe ihrer Heimatländer geholfen werden, bis sie zurückkehren und ihre Heimat wieder aufbauen können, wie ja JEDER Schutz nur zeitlich begrenzt ist. Dafür soll die internationale Gemeinschaft keine Kosten und Mühen scheuen, denn mit dem Geld das hier für Flüchtlinge ausgegeben wird, kann man dort einer Vielzahl helfen.
      Was Afrika betrifft: Auch hier will man uns für dumm verkaufen. Es ist doch sonnenklar, dass nahezu alle die hierherkommen dies aus wirtschaftlichen Gründen tun und unter dem Deckmantel des Asylrechts dauerhaft einzuwandern versuchen. Aus deren Sicht verständlich weil sie indem sie ihr ganzes Geld den Schleppern aushändigen und sofern sie nicht umkommen vom Erfolg gekrönt sind. Wer erst mal hier ist kann nur mehr schwer abgeschoben werden. Dabei ist es DER Skandal dass afrikanische korrupte Machthaber die in Hülle und Fülle vorhandenen Ressourcen an Großkonzerne verscherbeln, den Gewinn aber ins Ausland befördern oder Milizen mit Waffen ausrüsten. Schulen Krankenhäuser Straßen für die GESAMTE Bevölkerung bauen, Fehlanzeige. Afrika exportiert nichts Nennenswertes, ausländische Investoren werden durch die unsichere Lage abgeschreckt (z.B. Tourismus). Ja Afrika wird sich selbst helfen müssen wie es Asien Südamerika und auch Europa getan haben und zunehmend tun. Wir können das nicht für sie übernehmen, zumal wenn man mit Ressoucen jeglicher Art gesegnet ist, wovon andere Kontinente nur träumen können. Haufenweise junge Männer illegal nach Europa zu locken wird ihnen auch nicht helfen.
      Kompatscher ist natürlich nicht der Chef der Eu aber eine gewisse Verantwortung für die Menschen denen hier falsche Hoffnungen gemacht werden, hat er schon. Da gehört laut die Stimme zu erheben außerdem gibt es ja auch noch einen bestimmter Herrn Dorfmann, der vertritt Südtirol ja in der Eu, hat man was von dem was gehört? Wenn überhaupt, dann nur sehr leise.
      Man kann es drehen wenden wie man will, die derzeitige ist KEINE nachhaltige Lösung. Flüchtlingen soll in der Nähe ihrer Heimat geholfen werden, Wirtschaftsmigranten, vor allem junge Männer die mit der Menschenschleppermafia nach Europa kommen sind illegal, diese Aktion macht falsche Hoffnungen und destabilisiert die Aufnahmegesellschaft. Sinnvoll ist nur die gezielte Aufnahme der am meisten Schutzbedürftigen direkt aus Lagern, wie es z.B. Kanada macht. Wirtschaftlich schwache Länder müssen schauen wie sie auf die Füße kommen.Dass es geht wurde zig mal bewiesen.

      • bacco

        Sozialromantik ist nur mein Mittel gegen den Frust. Ich weiß dass am Ende nichts allein durch gute Absicht funktioniert. Und die Annahme dass Afrika oder der Nahe Osten nur mit Hilfe des Westens seine Probleme lösen kann ist eigentlich ziemlich zynisch. In vielen Fällen ist das Gegenteil der Fall. Das Rückgrad Europas schafft es ja nicht einmal die Oststaaten richtig einzubinden..Gar nicht zu reden was in der USA selbst alles im Argen liegt.
        Neben dem Weltretter-Syndrom sollten wir aber den demographischen Wandel in Europa nicht unterschätzen. Europa braucht Immigranten. Sogar eine Menge davon. Auch wenn wir lieber ausgebildete Ärzte hätten,mit etwas mehr Sachlichkeit und weniger Schaum vorm Mund müsste es uns eigentlich recht sein. Dazu fehlt aber ein echtes Integrationssystem.
        Und wer glaubt dass halb Afrika hierherkommt wenn wir nicht brachial jeden einzelnen Wirtschaftsflüchtling abwehren liegt genauso falsch wie jene die behaupten wir würden Immigration nicht aushalten. In Wahrheit findet kaum eine Integration statt und im Moment bestimmt hauptsächlich Xenophobie den politischen Diskurs. Solange das passiert haben diese auch recht, denn natürlich scheitert die Integration wenn sie erst gar nicht stattfindet.
        Ganz davon abgesehen wird den meisten Flüchtlingen in der Nähe ihrer Heimat geholfen. Unser Bild von den Ausmaßen ist nur extrem verzerrt.

    • roadrunner

      La botte piena e la moglie ubriaca. Man muss den Entwicklungsländern auch die Möglichkeit geben sich zu entwickeln. Solange der Westen die eigene Überproduktion zu Ramschpreise dahin verkauft, wird es die heimische Wirtschaft schwer haben sich zu entwickeln. Natürlich könnten die dortigen Machthaber z.B. Einfuhrzölle usw. festlegen. Leider regiert wie so oft das Geld. Wir, Europa und allgemein der Westen brauchen aber die die Moralapostel spielen.

    • franz

      Weiterentwickeln heißt auch die Ärmel hochkrempeln und arbeiten anstatt auf den Koffern zu sitzen, bzw auf unseren Kosten in 4Sterne Hotel logieren.
      Selbstversorgung , ein bisschen Landwirtschaft 3 Kühe, 15 Hennen 5 einen Hahn, 10 Ziegen und ein bisschen Gemüse und Kartoffel, so wie unsere Bergbauern hart arbeiten um sich selbst zu versorgen ohne Luxus ohne IPHONE .
      Nigeria ist eines der größten Erdöllieferanten der Welt abgesehen davon , dass Nigeria 3 mal so groß ist wie Italien.

    • franz

      bacco
      “Europa braucht Immigranten. Sogar eine Menge davon. Auch wenn wir lieber ausgebildete Ärzte“ (…..)
      Niemand hat etwas dagegen einzuwenden gegen Immigranten die hier arbeiten und sich integrieren
      Wer die Voraussetzung hat kann bei der Botschaft einen Antragstellen und falls eine Arbeitsstelle frei ist darf er einreisen. ( so z. in Australien )
      Oder wie die Einwanderer die bei uns im Hotgewerbe oder bei der Apfelernte arbeiten.
      Was wir nicht brauchen 550.000 illegale Immigranten die auf Kosten des Steuerzahlers in 4 Hotels ( 35.-45 € / Tag und Mann logieren.
      Die Behauptung “Europa braucht Immigranten. Sogar eine Menge davon“
      Ist ein totaler Affront gegenüber 5 Millionen Arbeitslosen italienischen Staatsbürger bzw. den 100.000 jungen Menschen die aus Italien auswandern müssen und sich eine Arbeit im Ausland zu suchen.
      Naive Gutmenschen kommen natürlich gleich mit der Nazi Keule. für sie kann man ganz Afrika aufnehmen
      Naive Gutmenschen habe die Eigenschaft am Bahnhof zu stehen und zu klatschen wenn wieder einmal ein paar Flüchtlinge ankommen.
      Und all jenen die nicht dort stehen um zu klatschen, werden von diesen naiven Gutmenschen ( Bahnhofsklatscher ) als xenophobe braune Nazi Rassisten und Hetzer beschimpft.

    • cicero

      @bacco
      Gebe dir teilweise recht was die Überalterung der Bevölkerung betrifft und dass es Zuwanderer braucht. Aber doch nicht auf diese Art! Man kann doch nicht Arbeitskräfte von der Menschenhändlermafia herbeischleppen lassen. Dias unterscheidet sich in gar nichts von den Methoden der Sklavenjäger die junge Afrikaner als Arbeitskräfte nach Amerika geschleppt haben. Außerdem ist es zynisch, sollten sie gut ausgebildet sein, sie hierherzulocken uns so ihren Heimatländern zu entziehen. Wenn sie Analphabeten sind oder kriminell schaffen wir uns gewaltige Probleme. Von der Illegalität dieser Aktion ganz zu schweigen. Zuwanderer die in Europa arbeiten wollen sollen müssen über legale Arbeitsverträge geholt werden, diese sind auch motiviert sich selbst zu integrieren. Australien z.B. nimmt jährlich ca. 170.000 legale Einwanderer auf, die dauerhaft bleiben, dazu noch viele saisonal Beschäftigte. aber KEINE illegalen die einfach so per Boot kommen. Das Asylsystem hat nichts mit Einwanderung zu tun, es sind zwei Paar Schuhe.
      Es ist richtig, dass den wirklich Schutzbedürftigen in der Nähe ihrer Heimat geholfen wird uns so sollte es bleiben. Dass Asylanträge in ganz Europa gestellt werden können ist ein Riesenfehler. So begünstigt man die Schleppermafia die ein Netz in ganz Europa gespannt hat und auf Kosten derjenigen, die sich falsche Hoffnungen machen, kräftig abkassieren. Flüchtlinge sollten NUR über ein gezieltes Resettlement bei und dauerhaft angesiedelt werden können. Die Organisation UNHCR wählt besonders Schutzbedürftige aus, die nicht mehr in die Heimat zurückkönnen, diese werden umgesiedelt, anderen die Rückkehr ermöglicht. Somachen viele Staaten.
      Es gibt viele Möglichkeiten anderen zu helfen, dazu gibt es Organisationen die im Kleinen vor Ort gezielte Entwicklungshilfe betreiben und Hilfe zur Selbsthilfe bieten. Über Patenschaften lässt sich vieles machen.

    • cicero

      @roadrunner
      Wenn Afrika auf einem Goldschatz sitzt und nebenbei die Leute verhungern, dann hat natürlich der böse Westen und nicht die dortigen Kleptokraten schuld. Ist nur ein Wunder dass es Asien und sogar das arme Südamerika es geschafft haben dass es zumindest keine Hungersnot gibt.
      Aber das ist die Arroganz des Westens. Wir sind es natürlich die überall auf der Welt das gute oder böse Wetter machen. Ohne uns geht gar nichts. Wenn wir uns da mal nicht täuschen!!

      • roadrunner

        Ein Scheit alleine brennt nicht. Das ist ist auch hinlänglich bekannt. Ich spreche auch nicht von einem Goldschatz. Du kannst dich gerne z.B. über Hühnerschenkelexport, Tomaten, Milchpulver (Nestle und Muttermilchersatz), Öl, Rohdiamanten informieren. Das sind nur einige Beispiele.

        • franz

          Genau Nigeria ist eines der größten Ölliferanten der Welt und reich an Bodenschätzen.
          Un Möglichkeit zur Selbstversorgung ( Lamdwirtschaft ) gibt es ausreichend.
          Anstatt auf unser Kosten in 4 Sternehotels zu leben. und sich die Zeit mit Drogenhandel und Prostitution in Auffanglagern zu vertreiben.

    • franz

      Während Kommentare wie die von roadrunner gleich fri geschaltet werden dauert es bei meinen Kommentaren ? Beleidigung art. 594. c. p
      Oder User auf diesen Portal Propaganda für den Anbau bzw., den Konsum von Drogen verbreitet.
      Was gegen den art. 1 in der Verfassung verankerte Jugendschutz,. bzw. den Art. 82, D.P.R. n. 309/1990 – verletzt.
      Istigazione, proselitismo e induzione al reato di persona minore
      «1. Chiunque pubblicamente istiga all’uso illecito di sostanze stupefacenti o psicotrope, ovvero svolge, anche in privato, attività di proselitismo per tale uso delle predette sostanze, ovvero induce una persona all’uso medesimo, è punito con la reclusione da uno a sei anni e con la multa da lire due milioni a lire dieci milioni.
      2. La pena è aumentata se il fatto è commesso nei confronti di persone di età minore……. oder Morddrohungen art.612 & 612 bis c. p

    • cicero

      @roadrunner
      Und du kannst dich informieren was die Machthaber mit den Erlösen aus Erdöl und Rohdiamanten machen. Schulen und Krankenhäuser bauen bestimmt nicht. Nur interessant dass die angeblich bösen Machenschaften hauptsächlich in Afrika passieren und in Asien nicht mehr. Aber wie du sagst.,ein Scheit allein brwnnt nicht. Afrika hat es in der Hand. Aber das Volk hat die dortigen Machthaber noxh nie intetessiert.

      • andreas

        Du willst doch nicht ernsthaft bestreiten, dass der Westen eine Mitschuld an der Situation Afrikas hat?
        Und auch an den Ausschreitungen im nahen Osten.

      • roadrunner

        Eben, ein Scheit alleine brennt nucht. Jeder soll nal vor der eigenen Haustür kehren. Dann wäre schon mal viel gemacht.

        • franz

          roadrunner
          So ist es jeder sollte vor seiner Haustür kehren,
          was heißt, dass man nicht auf Internetportalen andere zum Drogenkonsum anstiften soll, bzw. andere beleidigen und den Tod wünschen.
          Wenn jemand sich die Birne einräuchert ist das, zwar sein Problem, nur wenn dann der Steuerzahler für diese Kiffer für die Behandlung in der Psychiatrie oder wenn sie mit 40 im Altenheim landen, weil sie nicht selbstständig auf die Toilette gehen können, für die Unterbringung gerade stehen, dann wird es zu einen Sozialen Problem

    • cicero

      @Andreas
      Natürlich macht der Westen weltweit seinen Einfluss geltend aber an den katastrophalen Zuständen in Afrika ist er tatsächlich nicht schuld, das wäre er auch niemals imstande.
      Tatsache ist einfach, dass in Afrika noch über viele Strecken eine steinzeitliche Kultur vorherrscht und die Anstrengungen dies zu ändern relativ bescheiden sind. Die Ansätze Wohlstand für alle zu generieren, die bei uns Erfolg haben greifen dort bis jetzt nicht, da hilft auch keine Entwicklungshilfe. Solange die Staaten der Bevölkerung nicht FLÄCHENDECKEND Schulen, Ausbildung Straßen und andere Infrastrukturen zur Verfügung gestellt werden, wird sich nichts ändern. Das größte Problem ist die vielfach unsichere Lage. Afrika hätte enormes Potential für den Tourismus, aber wenn Touristen kein sicheres Ambiente geboten werden kann bleiben die Investitionen in diesem Bereich bescheiden. So geht es auch in anderen Branchen.
      Es hilft alles nichts, will Afrika an den westlichen Lebensstandard anschließen muss es einfach zuerst einmal in der modernen Zeit ankommen.

      • roadrunner

        Du hast dich wohl noch nicht genau über „Afrika“ informiert, oder? Mich wundert echt, wie man so weit vom „allgemein“ Bekannten abdriften kann :-O Ich hätte mir eher gedacht, dass die Menschen weniger über Asien informiert wären, als über Afrika. Wenn du möchtest, könnte ich dir einige Links zu Dokus (ARTE, Phonix, 3Sat) posten. Aber du kannst auch kurz mal danach googlen, was ich im obrigen Post geschrieben habe. Sag mir einfach bescheid…

    • cicero

      Die Überheblichkeit des Westens ist unausrottbar.Wir glauben immer noch dass wir in Afrika irgendetwas ändern könnten. Da können noch so viele Sendungen das Gegenteil behaupten. Unser Einfluss ist gleich Null.

      .http://www.spiegel.de/politik/ausland/kommentar-warum-afrika-dank-entwicklungshilfe-im-elend-verharrt-a-487746.html

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