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    Christophs drei Wände

    Christoph Hainz in Aktion

    Christoph Hainz in Aktion (Alle Fotos: Christoph Hainz/Facebook)

    Der Extrembergsteiger Christoph Hainz hat mit Simon Kehrer binnen 13 Stunden die Große Zinne, die Westliche Zinne und die Kleine Zinne bestiegen.

    Drei Wände – drei Touren?

    Der Extrembergsteiger Christoph Hainz hat am 23. Dezember mit Simon Kehrer binnen 13 Stunden die Große Zinne, die Westliche Zinne und die Kleine Zinne bestiegen.

    15727045_1336605863078745_6132392284537349367_nSo beschreibt der Mühlwalder Extrembergsteiger das Abenteuer auf Facebook:

    „Zusammen mit Simon Kehrer kletterte ich gestern die Comici (Große Zinne NW), anschließend die Cassin (Westliche Zinne NW), und weil es gerade so gut lief, auch noch die Gelbe Kante (Kleine Zinne SW)

    Reine Kletterzeit 7,5 Stunden.

    15672765_1336605866412078_6929732621825478646_nStart um 7:00 beim Lago d’Antorno mit dem E Bike zum Paternsattel. Comici hoch, Normalweg runter, Cassin hoch, Abstieg über den Normalweg und weiter zur Gelben Kante.

    Diese mit Stirnlampen hoch, Normalweg abgeseilt. Nun mit dem Bike zurück zum Auto. 20:00 Uhr waren wir dort. Zeit insgesamt 13 Stunden.
    Unser persönliches Weihnachtsgeschenk …“

    Simon Kehrer

    Simon Kehrer

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (2)

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    • adobei

      Ich dachte, es war Simon Gietl – ach ja, der hat dieselbe Tour erst zu Sylvester gemacht. Großartige Leistung, doch welchen Sinn hat so ein Wettkampf, oder hatten beide Extrembergsteiger zufällig dieselbe Idee?

    • checker

      Bin selber Bergsteiger und Outdoorbegeisterter, daher finde ich es gut wenn Leute aktiv sind und sich in der Natur bewegen. Auch faszinieren mich die Spitzenbergsteiger und deren Leistungen ich verfolge gerne Expeditionen usw. Von diesen Zeitbesteigungen muss ich ganz ehrlich sagen halte ich nichts: Dies sind eher Marketingaktionen und die bergsteigerische Leistung ist zweitklassig. Die Routen sind im 6. Schwierigkeitsgrad, dies ist im Klettersport heutzutage Einsteigerniveau, wenngleich auch am Berg die Absicherungen, Wegfindung und andere Faktoren oft nicht zu unterschätzen sind. Daher rennt man diese Routen sozusagen hinauf, es zählt schnelles Handling, man sollte die Route kennen dann ist es eher eine Sache der Ausdauer, aber auch da ist es nicht mit einem Marathon z.b. zu vergleichen.
      Es sind Showeinlagen von Profibergsteigern die sich vermarkten müssen. Die bergsteigerische Leistung ist nicht mit einer Mehrseillängenroute beispielsweise im 10. Grad zu vergleichen.
      Gietl ist sicher ein guter Kletterer aber rein klettertechnisch gesehen in Südtirol Mittelfeld. Christoph Hainz ist der wesentlich bessere Kletterer und hat Routen im oberen 10. Grad begangen.
      Allerdings sind beide, sowohl Gietl als auch Hainz im Mittelfeld anzusiedeln.
      Eine Topleistung wäre beispielsweise, die Bellavista (8b+) frei zu begehen.

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