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Schuler auf Kohlern

Waldbrand Kohlern (Fotos: FF Bozen)

Waldbrand Kohlern (Fotos: FF Bozen)

Nächtlicher Waldbrand in unzugänglichem Gelände zwischen Bozen-Stadt und Kohlern. Bei Tagesanbruch wurde mit Löschflügen begonnen.

+++ UPDATE Dienstag 15.44 Uhr

bildschirmfoto-2017-01-03-um-15-46-12Waldbrand mittels Hubschrauber im unzugänglichen Gelände weitgehend abgelöscht

Der Waldbrand in Kohlern (Schelmtal) unterhalb Bauernkohlern konnte am dritten Tag mit einem Hubschrauber weitgehend abgelöscht werden, natürlich kann es aber weiterhin „unterirdische“ Brandnester im Humus und in Wurzelstöcken geben. Deshalb werden sicherheitshalber Löschleitungen vor Ort belassen um bei Bedarf mit neuen Löschmaßnahmen sofort beginnen zu können.

Im Laufe des Tages wurde Löschwasser vom Hubschrauber aus über verschiedene kleinere Brandstellen abgeworfen, außerdem hat der Hubschrauber mobile Löschbehälter in die Nähe des Brandgebietes transportiert, damit Feuerwehrleute dort konnten gezielt Nachlöscharbeiten durchführen.

901377__no-name_Ein Bild vom Brand unterhalb Bauernkohlern oberhalb von Bozen haben sich am Dienstag auch  Zivilschutzlandesrat Schuler mit Ressortdirektor Klaus Unterweger verschafft.

Mit 100 Hubschrauberflügen am Montag und 50 am Dienstag wurden je Flug 800 bis 900 Liter Wasser mit brandhemmendem Mittel abgeworfen.

Beim letzten Hubschrauberflug um 14.40 Uhr galten 95 Prozent des Brandes als gelöscht; trotzdem wird am Dienstag noch eine Nachtwache eingesetzt. Landesrat Arnold Schuler zeigte sich bei einem Lokalaugenschein beeindruckt von der Leistung der Einsatzkräfte in extrem schwierigem Gelände:

„Es hat sich wieder gezeigt, wie gut im Ernstfall die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Behörden und Freiwilligen wie auch privaten Unternehmen schnell und reibungslos funktioniert; auch in der Nacht wurde die Brandwache garantiert, und das in einem Gelände, wo es schon bei Tag schwierig und gefährlich ist, sich zu bewegen“.

901399__no-name_Am späten Nachmittag des Neujahrstages war ein Brand auf dem Kohlerer Berg entdeckt worden. Der Waldbrand unterhalb Bauernkohlern konnte mit einem Hubschrauber relativ gut eingedämmt werden, unterirdische Brandnester im Humus und in Wurzelstöcken schwelten aber weiter und neue Brandherde entfachten sich, berichtet die Berufsfeuerwehr.

Deshalb haben die Feuerwehren Löschleitungen verlegt, um bei Bedarf unmittelbar mit neuen Löschmaßnahmen beginnen zu können. Außerdem wurden dem Löschwasser, das von den Hubschraubern über die verschiedenen Brandstellen abgeworfen wird, rotes Brandhemmungsmittel beigemengt, um neben einer besseren Löschwirkung auch eine Langzeitbrandhemmung zu erreichen.

In der Nacht auf Dienstag blieb eine Brandwache der Feuerwehren vor Ort. Seit dem Morgen werden die Löschflüge fortgeführt.

901396__no-name_Im Einsatz waren neben der Berufsfeuerwehr weiterhin die Löschgruppe Kohlern der FF Bozen, die FF Leifers, diensthabende Beamten der Forstwache und ein Hubschrauber einer Privatfirma

+++ UPDATE Dienstag 11.00 Uhr +++

Die Löscharbeiten in Kohlern gehen weiter:

Nachdem die Freiwilligen Feuerwehren von Bozen und Leifers gemeinsam mit dem Löschzug Kohlern und zwei Hubschraubern bereits am Montag gegen die Flammen in den Wäldern nahe des Schelmtals in Kohlern angekämpft haben, gehen die Löscharbeiten am Dienstag nach einer nächtlichen Brandwache weiter.

Am Dienstagmorgen brachen die Wehrmänner neuerlich zur Brandbekämpfung in das unwegsame Gelände auf. Auch die Löschflüge mit dem Hubschrauber wurden wieder aufgenommen.

Der aufkommende Wind hat die bestehenden Glutnester immer wieder neu angefacht sodass die Gefahr nach wie vor nicht gebannt ist.

img_8768Die Freiwillige Feuerwehr Bozen hat aufgrund der aufwändigen Nachlöscharbeiten die eigene
Einsatzmannschaft neuerlich verstärkt und zusätzliches Personal eingesetzt. Aller Voraussicht nach
werden die Einsatzkräfte auch am Dienstag über den ganzen Tag hinweg im Einsatz stehen.

Die Forstbehörde hat indes Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

+++ UPDATE Montag 17.25 Uhr +++

Der Waldbrand in Kohlern (Schelmtal) unterhalb Bauernkohlern konnte mit einem Hubschrauber relativ gut eingedämmt werden, natürlich wird es aber weiterhin „unterirdische“ Brandnester im Humus und in Wurzelstöcken geben.

Somit ist nicht auszuschließen, dass neue Brandherde in den nächsten Tagen nochmals entfacht werden.

Foto: Berufsfeuerwehr Bozen

Foto: Berufsfeuerwehr Bozen

Deshalb haben die Feuerwehren sicherheitshalber Löschleitungen vor Ort verlegt, um bei Bedarf mit neuen Löschmaßnahmen sofort beginnen zu können.

Im Hintergrund der Brand auf Kohlern (Foto-Webcam.eu)

Im Hintergrund der Brand auf Kohlern (Foto-Webcam.eu)

Weiters wurde im Laufe des Tages dem Löschwasser, das vom Hubschraubers über die verschiedenen Brandstellen abgeworfen wurde, rotes Brandhemmungsmittel beigemengt, um erstens eine bessere Löschwirkung zu erzielen und zweitens eine Langzeitbrandhemmung zu erreichen.

bildschirmfoto-2017-01-02-um-17-55-10Über Nacht bleibt eine Brandwache der Feuerwehren vor Ort, um die Brandstellen zu überwachen.

Am Dienstag in der Früh wird ab 08.00 Uhr wiederum mittels Hubschrauber ein erster Erkundungsflug gemacht und dann bei Notwendigkeit mit den Löschflügen fortgeführt.

Im Einsatz waren neben dieser Berufsfeuerwehr die Löschgruppe Kohlern der FF Bozen, die FF Leifers, vier diensthabende Beamten der Forstwache , ein Hubschrauber einer Privatfirma und ein Hubschrauber der Finanzwache.

+++ UPDATE Montag 15.25 Uhr +++

Foto: Feuerwehr Bozen

Foto: Feuerwehr Bozen

Die Löscharbeiten sind noch im Gange. Die Wehrmänner gehen davon aus, dass man auch in der kommenden Nacht eine Brandwache halten muss.

Die Ursache des Brandes ist noch unklar. Unbestätigten Meldungen zufolge könnten der Auslöser des Waldbrandes die Glutnester eines alten Feuers sein, das ein in Not geratener Wanderer vor wenigen Tagen gelegt hatte, um von den Bergrettern gefunden zu werden.

+++ UPDATE Montag 13.00 Uhr +++

Derzeit stehen die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwilligen Feuerwehren von Bozen und Leifers gemeinsam mit dem Löschzug Kohlern wegen eines Waldbrandes in Kohlern im Einsatz.

Den ersten Einsatzmannschaften gelang es relativ schnell, die Feuerstelle, welche sich in äußerst unwegsamen Gelände befindet, zu lokalisieren. Die Planung eines Löschangriffes war aufgrund der Unzugänglichkeit des betroffenen Gebietes jedoch äußerst schwierig. Erschwert wurde der Einsatz zudem durch die eintretende Dunkelheit.

img_2248Nach wiederholten fehlgeschlagenen Versuchen, die Brandstelle, welche sich weit abseits von bewohnten Gebieten befindet, zu Fuß zu erreichen, wurde von der Einsatzleitung beschlossen, den Löschangriff auf den heutigen Morgen zu verschieben. Zu gefährlich wäre ein weiteres Vorgehen in den Nachstunden für die im Einsatz stehenden Wehrmänner gewesen.

img-20170102-wa0006Die ganze Nacht über wurde die Situation am Brandherd von der Feuerwehr unter Beobachtung gehalten, jedoch konnte ein Ausbreiten der Flammen nicht verhindert werden, sodass mittlerweile mehrere Hektar vom Brand betroffen sein dürften.

Bereits in den frühen Morgenstunden rückten die Wehrmänner der Freiwilligen Feuerwehr Bozen neuerlich zur Brandbekämpfung aus. Unterstützung kam dabei mit Hilfe eines Löschhubschraubers aus der Luft. Von der Berufsfeuerwehr wurde hierfür in Seid bei Leifers ein Löschbecken errichtet, welches für den Hubschrauber als Wasserentnahmestelle dient.

Seit den Morgenstunden werden mit Hilfe des Hubschraubers ununterbrochen Löschflüge durchgeführt. Da sich der Brandherd auch über Teile des Gemeindegebietes von Leifers erstreckt, wurde im Laufe des Vormittages auch die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Leifers als Unterstützung nachalarmiert. Der Brand scheint mittlerweile zwar unter Kontrolle, da sich das Ausmaß an erforderlichen Nachlöscharbeiten derzeit jedoch noch nicht abschätzen lässt, dauert der Einsatz der Feuerwehren nach wie vor an.

Neben den Freiwilligen Feuerwehren von Bozen und Leifers sowie der Berufsfeuerwehr Bozen, sind auch Beamte der Forststation Bozen sowie des Forstinspektorates Bozen I am Einsatz beteiligt. In gemeinsamer Absprache werden von den Einsatzkräften die notwendigen Maßnahmen festgelegt und die weiten Schritte geplant.

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DAS HABEN WIR BISLANG BERICHTET

Am späten Nachmittag des Neujahrstages wurde ein Waldbrand in Kohlern entdeckt. Zahlreiche Anrufer, welche den Brand von Bozen aus sehen konnten, alarmierten die Landesnotrufzentrale.

Die Mannschaften der Berufsfeuerwehr Bozen, der Freiwilligen Feuerwehr Bozen – Zug Kohlern sowie die zuständigen Forstbeamten begannen daraufhin sofort mit der Erkundung.

Diese ergab jedoch, dass sich der Brand an einer unzugänglichen Stelle befindet und ein nächtlicher Löscheinsatz nicht möglich ist. Die Brandstelle wurde die gesamte Nacht über von einer Brandwache unter Kontrolle gehalten und für den heutigen Morgen wurden die Vorbereitungsarbeiten für einen Löscheinsatz mittels Hubschrauber getroffen.

Nach Tagesanbruch wurde mit den Löschflügen begonnen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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