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    „Mahnende Stimme“

    fluchtlingeDer KVW warnt davor, die Ängste der Menschen vor den Themen Einwanderung und Flüchtlinge mit Halbwahrheit zu schüren.

    Der KVW wird sich 2017 kritisch und konstruktiv einbringen und sich meinungsbildend zu den Themen Einwanderung und Sozialpolitik äußern. KVW Landesvorsitzender Werner Steiner sieht es als Aufgabe des KVW, sich nicht der Meinung der Mehrheit anzuschließen, sondern genauer hinzuschauen und zu hinterfragen.

    Das Jahr 2016 hat gezeigt, wie eng vernetzt das Leben aller Menschen ist. Deshalb hat der Katholische Verband der Werktätigen (KVW) wiederholt davor gemahnt, keine neuen Grenzen hochzuziehen und das Land nicht nach außen abzuschotten.

    „Wir leben in einer globalisierten, vernetzten Gesellschaft, eine Verschließung nach außen ist nicht möglich und vor allem nicht sinnvoll“, sagt KVW Landesvorsitzender Werner Steiner.

    Steiner sieht eine der Hauptaufgaben des KVW darin, andere Sichtweisen vorzubringen, eine mahnende Stimme zu sein und meinungsbildend sich einzubringen.

    Kritische und konstruktiv, so wie es im aktuellen Jahresthema heißt, wird der KVW sich auch in diesem Jahr zu Wort melden.

    „Das Thema der Einwanderung und die Flüchtlinge werden uns noch länger begleiten“, ist Steiner überzeugt.

    Werner Steiner

    Werner Steiner

    Der Angst, die viele Menschen spüren, müsse mit positiven Ansätzen und Hausverstand begegnet werden. Auf keinen Fall dürfe sie durch Falschmeldungen und Halbwahrheiten weiter geschürt werden. „Das Vertrauen auf die Rechtsstaatlichkeit und in die Humanität der Menschen könne eine positive Einstellung erzeugen. Wenn sich diese in den Köpfen der Menschen festigt, ist ein erster, wichtiger Schritt getan“, findet Landesvorsitzender Steiner.

    Viele der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KVW engagieren sich für die Flüchtlinge und Einwanderer. Sie organisieren Treffen, Diskussionsrunden, betätigen sich als freiwillige Sprachlehrer, organisieren Besichtigungen und bringen sich meinungsbildend ein, wenn es um die Unterbringung von Flüchtlingen geht.

    Die Sozialpolitik kann einen Beitrag leisten, dass die Menschen mit etwas mehr Vertrauen und weniger Angst in die Zukunft blicken. Wir leben in einem Land mit einem hohen Wohlstand. Dies müsste doch ein Ansporn sein, das Soziale als etwas Positives zu sehen, meint KVW Landesvorsitzender Steiner.

    „In der Sozialpolitik sollte nicht in erster Linie das Quantitative, also das Geld, im Vordergrund stehen, sondern es ist eine Frage der Sichtweise, der Haltung, der Einstellung dazu“, sagt Steiner.

    Und diese sollte positiv sein, sollte nichts mit Neid, Scham oder Ausgrenzung zu tun haben, so heißt es in der Aussendung des KVW.

    Sozialpolitik darf sich nicht an volkstumspolitischen Kriterien orientieren. Die Stärke einer Volksgruppe oder die Anzahl der Ausländer im Land darf nie das Kriterium für die Vergabe sozialer Leistungen sein. Das einzige Kriterium, das zählt, ist der Bedarf, die Bedürftigkeit.

    In diesem Jahr soll das neue Gesetz zu „Raum und Landschaft“ verabschiedet werden. Dem KVW ist es ein Anliegen, dass ein Stadt-Land-Gefälle verhindert wird.

    Im ländlichen Raum braucht es Infrastrukturen und Arbeitsplätze, er ist mehr als ein Erholungsraum für die städtische Bevölkerung. In Südtirol wurde in den vergangenen Jahrzehnten eine Landflucht verhindert, die Peripherie wurde gestärkt. „Dies war für die Entwicklung in unserem Land enorm wichtig, deshalb soll auch im neuen Gesetz zu Raum und Landschaft die Stärkung des ländlichen Raumes zentrales Thema sein“, fasst Werner Steiner die Diskussionen im KVW Koordinierungsausschuss zusammen.

    Die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft müssen so gestaltet werden, dass die Balance zwischen Wirtschaften, Umweltverträglichkeit und dem Sozialen erhalten bleibt. So wichtig die Wirtschaft für den Wohlstand im Lande ist, die Umwelt und das Soziale sind ebenso wichtig und ohne dem einen verliert auch das andere, so der KVW abschließend.

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    Kommentare (15)

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    • vintschger

      „Auf keinen Fall dürfe sie durch Falschmeldungen und Halbwahrheiten weiter geschürt werden“
      Da haben die Politiker aber noch einen Haufen Arbeit vor sich! Die Menschen wollen endlich die volle Wahrheit und Richtigmeldungen von Ihnen hören.

      • yannis

        @vintschger
        selbst wenn Politiker mit Wahrheit und Richtigmeldungen anfangen würden, wovon ohnehin nicht auszugehen ist, würden sie sich sehr schnell in einen Haufen von Widersprüchen verwickeln, dass sie wohl verdammt unglaubhaft erscheinen ließe, also werden sie dies meiden wie der Teufel das Weihwasser.

      • ft

        Guter Mann, als Erstes sind da ein paar Leute gemeint die auf diesen Seiten
        jeden Tag Hasspredigen gegen alles Fremde ausspeien.und dabei lügen was das Zeug hält. Die Politiker machen in dieser Causa ihre Arbeit, und die ist schwierig genug..

        • franz

          ft
          Hassprediger und Rassisten gegenüber iatlienischen bedürftigen armen Staatsbürgern sind Menschen wie Du, die sich weigern diesen Bedürftigen die gleichen Rechte zuzugestehen wie sie Flüchtlinge 95 % – Clandestini haben.
          35 € / Tag und Mann. + Iphon von der Caritas. !

          • ft

            Der kleinkarierte Abschreiber und Hassprediger hat immer noch nicht verstanden was ein Iphone ist. Es ist von Apple produziert und kostet bis zu 5 mal soviel wie ein normales Smartphone. Und er versucht
            die Lüge zu verbreiten dass die Caritas solch ein Gerät an die Bedürftigen verschenkt. Die Caritas solle ihn wegen übler Nachrede
            belangen.

        • bw

          Ja diese islamischen Hassprediger… meinst Du damit die Salafisten?

    • franz

      Der Angst, die viele Menschen spüren, müsse mit positiven Ansätzen und Hausverstand begegnet werden. Auf keinen Fall dürfe sie durch Falschmeldungen und Halbwahrheiten weiter geschürt werden.
      Das sehe ich genauso, ich denke da besonders an unseren Elite die mit postfaktischen Falschmeldungen und Halbwahrheiten versuchen die Bürger zu belügen zu verarschen und die Tatsachen zu verdrehen.
      KVW Landesvorsitzender Werner Steiner sieht es als Aufgabe des KVW, sich nicht der Meinung der Mehrheit anzuschließen.
      Normal bestimmt in einen demokratischen Staat bestimmt das Volk die Mehrheit. Aber wie sind ja kein normaler Staat .
      Alles wird von oben herab von der Elite bestimmt ohne die Bürger zu fragen.
      “Gauck Die Eliten sind gar nicht das Problem, die Bevölkerungen sind im Moment das Problem“ ?
      http://www.pi-news.net/2016/06/gauck-die-eliten-sind-gar-nicht-das-problem-die-bevoelkerungen-sind-das-problem/
      So ähnlich sieht es unsere Elite LH Kompatscher -Stocker & Co und KVW Landesvorsitzender Werner Steiner.

    • ft

      Es ist wichitg dass sich ehrenwerte Organisationen wie der KVW und seine ganzen ehrenamtlichen Mitarbeiter gegen die Hassprediger, und die xenophoben Brandstifter wenden, und das Prinzip hervorheben dass jeder Mensch gleich ist.Wenn er in Not ist muss man ihm helfen. Denn gerade auf diesen Seiten haben wir es mit verbohrten faschistischen Nationalisten zu tun, die jeden Tag ihren Hass gegen alle Fremden ausspeien. Legen wir ihnen gemeinsam das Handwerk, indem wir den Migranten helfen, und ihre Hasstiraden ablehnen.

    • franz

      Wir leben in einem Land mit einem hohen Wohlstand. Dies müsste doch ein Ansporn sein, das Soziale als etwas Positives zu sehen, meint KVW Landesvorsitzender Steiner.
      Herr Steiner dann fordern Sie gleiche Recht für alle, für Mindestrentner wie für Flüchtlinge 35 € / Tag und Iphone für jeden. Bürger. von der Caritas.
      “La Caritas usa l’8 per Mille per regalare iPhone e sigarette ai clandestini (islamici)“
      http://voxnews.info/2015/04/19/la-caritas-usa-l8-per-mille-per-regalare-iphone-e-sigarette-ai-clandestini-islamici/
      Die Elite sollt sollte aufhören die Bürger zu belügen
      Im Sinne der Berechnungen des staatlichen Quotensystems entfallen auf Südtirol derzeit etwa 1.470 Aufnahmen.” Diese Zahl von 1.470 Zuweisungen sei in der Berichterstattung vom Freitag “leider fälschlicherweise umgedreht” worden, wird Landeshauptmann Kompatscher zitiert. Dass er es selbst gewesen war, der die Zahl in den Raum gestellt hatte, wird verschwiegen. Denn es war Kompatscher selbst gewesen, der noch am Freitag, im Anschluss an das Treffen in Rom, zur Journalistin der hiesigen Rai “ Tagesschau rai südtirol 07.10.2016 20:00“ 1:00 “
      wörtlich gesagt hatte: “Um die Zahl 1.700 zu erreichen werden uns nur mehr weitere 250 Personen zugewiesen..”
      Laut Generalvikar Eugen Rungaldier von der Katholischen Kirche gibt es für Südtirol keine staatlichen Quoten.
      Generalvikar Eugen Rungaldier auf rai südtirol 21.10.2016. 20:00
      Er meint Nicht der der Staat ist für die Aufnahme der Flüchtlinge in Südtirol zuständig wie zum Teil bewusst oder aus politischen Gründen behauptet wird sonder auf Grund des Autonomiestatuts das Land und kann demensprechen autonom entscheiden wie viele Flüchtlinge wir aufnehmen.
      Naive Gutmenschen und Hassprediger wie ft die den ganzen Tag auf den Bahnhof auf Flüchtlingen warten um zu klatschen wenn wieder einmal ein paar ankommen, um all jenen die nicht dort stehen um zu klatschen, als Hetzer, rechte braune Nazi und Rassisten bezeichnen, sind die wahren Rassisten gegenüber bedürftigen Einheimischen armen Menschen. ( anstatt gleiche Rechte für diesen Menschen zu fordern – 35€ / Tag und Mann )

      • ft

        Wer steht denn noch am Bahnhof, Sie Lügner ? Das existiert nur in Ihrer abartigen Phantasie.Hören Sie auf mit ihren faschistischen Hasstiraden auf alles und jeden.Was wollen Sie denn mit den 35 € anfangen, die Sie fordern. Ihre Phantasien befriedigen ?

    • bernharthans

      Herr Steiner,sie haben das Problem, dass sie zum teil Ohren und Augen verschliessen, ich habe nichts gegen Einwanderer nur sollte alles mit rechten Dingennzugehen, es kann nicht sein, dass der Kvw die Südtiroler arbeitende Bevölkerung vergisst, die versprochenen Anpassungen der Mindestrenten lässt auf sich warten, Illegale Einwanderer werden unterstützt. Herr Steiner unsere Politik hat versagt,uns geht es allen nicht so gut wie der LH Kompatscher gesagt hat, wir das arbeitende Volk müssen Angst vor der Altersarmut haben und weder der KVW noch das Land Südtirol kann uns diese Angst nehmen, Die Politiker versuchen nur ihre überhöte Rente zu retten.
      KVW diese Werte werden zum teil falsch ausgelegt.

      • franz

        @bernharthans, so ist es !

        • ft

          So ist es nicht Sie Hassprediger. Schämen Sie sich endlich für ihre täglichen
          Hasstiraden gegen Fremde und alle Landsleute die ehrenamtlich die Not lindern. Sie haben sicherlich noche nie einen Cent gespendet.

      • ft

        Schämen Sie sich für Ihre Lügen und den Hass de Sie verbreiten. Der KVW und
        seine Organisationen tun seit Jahren viel für alle Notleidenden. Aber sie warten
        vergeblich dass Hassprediger wie Sie auch nur einen Cent vorbeibringen.
        Ich wette Sie wissen nicht einmal wo die Caritas und der KVW zu finden sind.
        Nur heisse Luft um sich seinen Frust abzureagieren.

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