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    Merans erste Fahrradampel

    img_4852Die Ruf-Ampelanlage an der Meraner Georgenstraße ist jetzt aktiv. Erstmals hat eine Ampel in Meran auch ein Fahrradsymbol.

    Meran hat seine erste Fahrradampel: Bei den kürzlich abgeschlossenen Arbeiten an der neuen Ruf-Ampelanlage an der Georgenstraße wurde auch die erste Ampel mit einem Fahrradsymbol auf Meraner Gemeindegebiet installiert.

    Mit der neuen Ampel wird der Übergang über eine der wichtigsten Zufahrtsstraßen zur Stadt Meran geregelt. Er ist ein wichtiger Bestandteil einer Radverbindung, die von Dorf Tirol über die Lazag und die Dantestraße bis zu Schloss Trauttmansdorff führt und den Obermaiser Brunnenplatz mit dem Stadtzentrum verbindet.

    Wer Fahrrad fährt, für den ist das Radsymbol auf der Ampel eine Erleichterung: Während Fahrradfahrer bei reinen Fußgängerübergang laut Straßenverkehrsordnung absteigen und das Rad über die Straße schieben müssen, können sie bei einer Ampel mit Fahrradsymbol im Sattel bleiben.

    „In Zukunft werden wir bei Neugestaltungen von Übergängen überall dort, wo es sinnvoll und technisch möglich ist, auch einen Fahrradübergang einrichten“, erklärte Mobilitätsstadträtin Madeleine Rohrer. „Damit sollen Sicherheit und Komfort für Fahrradfahrer erhöht werden, damit mehr Meranerinnen und Meraner der Einladung folgen, auf das Rad umzusteigen.“

    Die Rufampelanlage schaltet für knapp zehn Sekunden um, wenn sie per Knopfdruck angefordert wird. Zwischen einer Grünphase und der nächsten muss jedoch mindestens eine Minute Zeit vergehen.

    Rohrer kündigte außerdem an, dass die Politik zur Förderung des Radfahrens fortgesetzt werde: „Am wichtigsten ist es, die bestehenden Lücken im Radwegenetz zu schließen.“ Die nächsten geplanten Maßnahmen betreffen den Übergang über die Thermenallee an der Postbrücke, die Sicherung der Kreuzung zwischen Carducci- und Otto-Huber-Straße, die Verbreiterung des Radwegs auf der Postbrücke sowie Maßnahmen für mehr Sicherheit auf der Leopardistraße.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (1)

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      ich finde es einfach nur erbärmlich dass eine Ampel her muss damit selbst in Ortschaften Fußgänger und Radfahrer halbwegs sicher über die Kreuzung kommen. Das verspricht keine Besserung überall dort wo keine Ampel steht.
      Gescheiter fände ich, dass wer nicht früh genug vor einem Zebrastreifen vom Gas geht, einen saftig teuren Verhaltenskurs aufgehalst bekommt

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