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    Die Olympia-Hoffnungen

    bildschirmfoto-2016-12-21-um-16-31-54Land und Sporthilfe haben Förderschecks an 13 potenzielle Olympioniken verteilt.

    „Südtirol ist ein Sportland: Sowohl große, internationale Sportveranstaltungen in unserem Land als auch unsere international erfolgreichen Athleten tragen dazu bei, Südtirol weltweit bekannt zu machen“, erklärte Sportlandesrätin Martha Stocker auf einer Pressekonferenz am Mittwoch zur Vorstellung des Projektes „Elite“. Es wurden die ersten Förderschecks an talentierte Südtiroler Sportler übergeben.

    „Ziel des Projektes Elite ist es, talentierte Sportler mit Chancen auf eine Teilnahme bei den Olympischen oder Paralympischen Spielen finanziell zu unterstützen, damit sie sich gezielt auf die Qualifikation und auf die Wettkämpfe vorbereiten können“, erklärt Stocker die Hintergründe des neuen Förderprogramms.

    Dieses haben das Land Südtirol und die  Südtiroler Sporthilfe gemeinsam ins Leben gerufen, um Südtiroler Olympiahoffnungen die Vereinbarkeit von Beruf und Leistungssport zu erleichtern, „denn oftmals sind es Kleinigkeiten, die über den sportlichen Erfolg oder Misserfolg bei internationalen Wettbewerben entscheiden“, so die Landesrätin.

    Der Präsident der Südtiroler Sporthilfe, Giovanni Podini, freut sich mit den jungen Sportlern darüber, dass die Landesregierung und im Speziellen das Amt für Sport und Gesundheitsförderung diese neue Form der Förderung ins Leben gerufen hat. „Dank klarer Kriterien können junge Sportler effektiv und frühzeitig auf große Ziele vorbereitet werden“, sagte Podini bei der Pressekonferenz.

    Erste Förderschecks an 13 Wintersportler überreicht

    Mit dem Förderprogramm Elite werden Südtiroler Kadersportler mit konkreten Aussichten auf eine Teilnahme an den Olympischen Spielen oder den Paralympics in Pyeongchang in Südkorea im Jahr 2018 unterstützt. Nach einem ersten Screening prüfen das Landeskomitees der zuständigen Sportfachverbände, der Gutachterausschuss des Landes und die Sporthilfe die eingereichten Gesuche.

    Die Einzelförderung beträgt 3.600 Euro pro Jahr, insgesamt hat das Land knapp 40.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Liste der geförderten  Wintersportler umfasst nun auch solche, in deren Sportart Südtirol in der Vergangenheit nicht immer Spitzenergebnisse erzielt hatte, beispielsweise der Eisschnelllauf, die aber letzthin vielversprechende Ergebnisse erzielt haben.

    Das sind die 13 Olympia-Hoffnungen:

    Peter Schroffenegger (Behindertensport/Langlauf, ASV Gossensass, Lebenshilfe Wipptal)
    Daniel Grassl (Eiskunstlauf, Young Goose Academy)
    Nicole Botter Gomez (Short Track, EV Sportmann Bozen)
    Federica Tombolato (Short Track, EV Sportmann Bozen)
    Christoph Atz (Ski Alpin, Trainingszentrum Überetsch-Unterland)
    Nadia Delago (Ski Alpin, Skiclub Gherdeina)
    Vera Tschurtschenthaler (Ski Alpin, ASC Drei Zinnen)
    Yanick Gunsch (Ski Freestyle Cross, ASV Prad)
    Silvia Bertagna (Ski Freestyle Slopestyle, Skiclub Gherdeina)
    Christoph Schenk (Ski Freestyle Slopestyle, Skiclub Gherdeina)
    Tobias Sieder (Ski Freestyle Slopestyle, Vitamin F)
    Ralph Welponer (Ski Freestyle Slopestyle, Skiclub Gherdeina)
    Evelyn Insam (Skispringen, Skiclub Gherdeina)

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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