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„Keine Zufallsleistung“

eisath_florian_assoluti_2011_gs_7__photo_elvis_12 Jahre nach seinem Weltcup-Debüt feiert Florian Eisath in Alta Badia sein erstes Podium. Im Interview spricht er über seine Beziehung zur Gran Risa und seinen sturen Schädel.

Tageszeitung: Florian, 100 Rennen hat es gedauert, bis Sie zum ersten Mal vom Podest lachen konnten. Konnten Sie es überhaupt realisieren, dass Sie es endlich geschafft haben?

Florian Eisath: Eigentlich schon. Im ersten Moment habe ich mir zwar schon gedacht, ob das alles  wirklich wahr ist, aber eigentlich habe ich diese Momente sehr bewusst wahrgenommen. Ich war fokussiert und habe das umgesetzt, was ich mir vorgenommen hatte und daher ist es auch so gekommen.

Waren Sie vor dem zweiten Durchgang besonders nervös?

Ich denke es war eine positive Nervosität. Wenn man an den Start geht, ist man immer etwas nervös, aber das gehört dazu und erzeugt Spannung.

Vor 12 Jahren haben Sie auf der Gran Risa Ihr Weltcup-Debüt gefeiert. Heuer hat es erstmals gereicht. Kannten Sie die Piste einfach besser als die anderen Läufer oder welches Geheimnis steckt hinter diesen zwei perfekten Läufen?

Florian Eisath als strahlender Dritter (Foto: Facebook/ Max Blardone)

Florian Eisath als strahlender Dritter (Foto: Facebook/ Max Blardone)

Die Piste an sich gehörte eigentlich nie zu meinen Favoriten: Bei den meisten Rennen auf dieser Piste habe ich mich sehr schwer getan. Vor diesem Rennen hatten wir aber einige Gelegenheiten auf dieser Piste zu trainieren und ich muss sagen, dass ich damals Frieden geschlossen habe. Dieses gute Gefühl konnte ich im Rennen voll umsetzten.

Wie viel hat es Ihnen bedeutet, dass es ausgerechnet auf der Gran Risa zu diesem ersten Podium gereicht hat, vor den Augen Ihrer Familie und der vielen Fans aus Südtirol?

Aufs Podium zu fahren ist in jedem Rennen schwierig und daher ein Grund zum Feiern. Aber wenn man diese Leistung direkt im Anschluss mit Freunden und Familie feiern kann, ist dies ein sehr emotionaler Moment.

Warum hat es nicht schon früher einmal gereicht? Können Sie sich diese Frage beantworten?

Wir sind Athleten und arbeiten mit jedem Training auf diese Ergebnisse hin. Man trainiert, analysiert und testet Material. Ergebnisse müssen heranreifen und bei einigen dauert es einfach etwas länger. Diese Podiumsplatzierung ist das Produkt von viel Einsatz und Training. Das war sicher keine Zufallsleistung – ich konnte am Sonntag 12 Jahre Weltcup-Erfahrung auf den Punkt bringen.

LESEN SIE DAS GESAMTE INTERVIEW IN DER HEUTIGEN PRINT-AUSGABE.

 

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