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    Der neue Sanitätsdirektor

    10492328_1796572743901855_3229321999940269457_nMit Thomas Lanthaler hat die Landesregierung einen „geschäftsführenden“ Nachfolger für Sanitätsdirektor Oswald Mayr gefunden. Endlich.

    In Abwesenheit des Landeshauptmanns, der sich am Dienstagvormittag auf den Weg nach Rom machte, leiteten die Landesräte Richard Theiner und Martha Stocker stellvertretend die Pressekonferenz nach der Sitzung der Landesregierung. Große Ankündigungen gab es dennoch: Neuer geschäftsführender Sanitätsdirektor wird Thomas Lanthaler, derzeit Ärztlicher Direktor im Krankenhaus Innichen und Pflegekoordinator im Pustertal.

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    Er folgt auf den scheidenden Oswald Mayr, dessen Nachbesetzung in den vergangenen Wochen landesweit für Aufregung sorgte. Eine zuständige Auswahlkommission hatte niemanden der Bewerber vorgeschlagen – und Landesrätin Martha Stocker vor ein ziemliches Problem gestellt.

    „Es ist nicht so, dass hier irgendjemand als nicht qualifiziert angesehen wurde“, sagte Stocker am Dienstag, „man hat uns nur keinen Vorschlag gemacht.“ Alternativ gab es nun das „Einverständnis“, dass es einen geschäftsführenden Sanitätsdirektor geben wird, nämlich Thomas Lanthaler.

    Der Pflegekoordinator im Pustertal und Verantwortliche für das Territorium hatte sich bereits der ursprünglichen Kommission vorgestellt, seine Bewerbung wurde offensichtlich nicht als ausreichend empfunden. Auf Vorschlag des Generaldirektors Thomas Schael wurde diese (Nicht-)Entscheidung nun übergangen.

    „Die jetzt vorgenommene Wertung, ist eine eigene“, rechtfertigte Martha Stocker die Entscheidung. „Die Erfahrung, die Lanthaler einbringt und seine Sozialkompetenz eröffnen durchaus die Möglichkeit, dass er das übernimmt. Es ist ja auch nicht so, dass das Drängeln sonderlich groß wäre.“

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    Kommentare (2)

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    • sepp

      onscheinend isch der frau stocker nocg nett aufgefallen wie peinlich sie isch und der gonze betrieb

    • criticus

      Wünsche Herrn Lanthaler alles Gute!
      Was die Landesregierung und im Besonderen Frau Stocker betrifft, so hat sich wiederum bewiesen, dass die Kommissionen die das Land einsetzt nicht einmal einen Pfifferling wert sind.
      Sehr sehr peinliche Vorstellung, die Sie da geliefert haben Frau Stocker!
      Gott sei Dank kein ausländischer Direktor. Wir haben mit dem Einen genug, der immer nur neue Wasserköpfe für die Sanität fordert.
      Und der Herr neben Ihnen pfuscht bei der Stromenergie genauso. Da werden Millionen verschenkt und das Volk wird bezüglich billigeren Strom mit peinlichen Ausreden vertröstet.

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