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    Blaas & Polli

    25299332 - girl smoking marijuana close up

    25299332 – girl smoking marijuana close up

    Der Freiheitliche Walter Blaas glaubt, dass Südtirol ein massives Drogenproblem habe – und bedauert, dass man nicht Drohnen gegen Drogenlandwirte einsetzen könne.

    Walter Blaas ist davon überzeugt, dass Südtirol ein „massives Problem“ mit illegalen Suchtmitteln habe.

    „Der Kampf gegen Drogen darf kein Pardon kennen“, so der Freiheitlichen-Obmann am Montag.

    Der Hintergrund:

    Laut dem Regierungskommissariat seien allein im Zeitraum Januar bis Oktober 2016 in Südtirol 67 Marihuana-Plantagen ausgehoben worden.

    Walter Blaas bedauert, dass – Zitat – „im Kampf gegen den Anbau und die Herstellung von unerlaubten Suchtmitteln Drohnen oder andere Fluggeräte nicht zum Einsatz kommen, da sich die besagten Anbauflächen generell in Waldgebieten bzw. an Orten mit relativ starker Vegetation befinden und demnach aus der Luft nur schwer gesichtet werden können“.

    Die „Drogenlandwirte“, so Blaas weiter, „scheinen ihre geheimen Plantagen besonders perfide zu planen, sodass technische Geräte zum Aufspüren kaum eingesetzt werden können“.

    Ein „zentrales Problem“ für den Freiheitlichen Blaas stellten die „derzeit herrschende Verharmlosung der Drogen und die angestoßene Legalisierungsdebatte“ dar. Und: Mit der Massenzuwanderung würden neue Drogenmärkte erschlossen“, so Blaas, der auch seinen Zeigefinger gegen die Journalisten erhebt.

    Walter Blaas:

    „Ein weiteres Problem ist die verharmlosende Berichterstattung einiger Journalisten, welche die Beschäftigung mit der Drogenproblematik als ‚skurril‘ bezeichnen und die Menschen dahinter als ‚Polli‘.“

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (15)

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    • anarchoseppl

      Mein Gott Walter;
      Schon beim ersten Satz muss man stutzig werden. Du lässt schreiben, dass man gegen die „illegalen Drogen“ vorgehen soll.. nicht gegen die gefährlichen, wie Alkohol, Kokain, oder das aufkommenede Heroin! Nein, ich wiederhole, gegen die „illegalen Drogen“ muss vorgegangen werden.
      In Südtirol ist der Alkoholismus das größte Problem.. ich denke das wissen wir alle.. Typisch POLLItiker.. Probleme die sie nicht Lösen wollen oder dürfen (ich denke die Füchsinen werden das nicht zulassen) werden verwischt, oder man schmeisst mit hinterwäldlerischen Pressemitteilungen?
      Jeder weiss, dass der Krieg gegen Drogen schon seit Jahrzehnten verloren ist! Die ganze Welt geht Richtung Legalisierung von Hanf, nur die verblaasten Pollitiker mit mit ADHS und Informationsdefiziten versuchen es immer noch mit der altbewehrter Göbbels-Propaganda-Maschinerie.

      Man muss es dem Volk nur immer wieder einreden, dann glauben die das, und irgendwann ists die verblaaste Wahrheit!

      Ich bin dafür dass wir mit solchen POLLItikern kein Pardon mehr haben sollen!

      • franz

        @anarchoseppl
        Auf die Frage, andere Substanzen sind doch auch ungesund, aber legal z. B Alkohol.
        Quantitativ gesehen stellt bei Jugendlichen auch der Alkoholkonsum das größere Problem dar. Es betrinken sich mehr Jugendliche als kiffen. Aber selbst wenn es angeblich so wäre, dass Alkohol qualitativ genauso gefährlich ist wie Cannabis so wäre das noch lange kein Argument für die Freigabe von Cannabis meint der Bozner Psychiater und Psychotherapeut Dr. Mario Horst Lanczik: Denn Cannabis sei alles andere als harmlos zumal es erhbliche körperliche und seelische Auswirkungen habe.
        Die gesundheitsschädlichen Carboxyhämoglobinkozentrationen sind aber beim Cannabiskonsum fünf Mal höher als bei einfachen Zigaretten. Hinzu kommt, dass Cannabis die Immunabwehr schwächt und wie auch der normale Tabak auch die Produktion der Sexualhormone senkt. Mittlerweile wird in wissenschaftlichen Studien über kleinere Hoden und eine verminderte Zahl von Spermien als körperliche Langzeitfolge berichtet, erklärt Dr.Lanczik. Dolomitenausgabe vom 14.02.2015
        Die Behauptung , das die ganze Welt Richtung Legalisierung von Hanf -Cannabis geht ist ein totaler Schwachsinn. in den meisten EU-Staaten gilt der Anbau bzw. der Vertrieb von Cannabis verboten.( Zugelassen für therapeutischen Zwecken unter Ärztlicher Verschreibung )
        Mit Göbbels-Propaganda-Maschinerie würde ich eher Anarchisten und Postkommunisten vergleichen.

    • staatsfeind

      Ich habe mich schon immer gefragt was die Freiheitlichen mit dem Begriff „Freiheit“ meinen? Vielleicht meinen sie damit dasselbe wie der restliche Parteisumpf, nämlich die Bürger von deren Mündigkeit zu befreien.
      Also Walter, seit ich volljährig bin bestimme ich was ich zu mir nehme und was nicht. Nicht nur mein Geld, das Du mir über Steuern ständig klaust, nein auch mein Körper sind 100% mein Eigentum. Jeder der glaubt auch nur einen Cent davon zu beanspruchen oder der glaubt mir mit Androhung von Gewalt vorzuschreiben was ich essen darf und was nicht, ist ein Verbrecher.
      Eines könnt Ihr mir glauben, Regierungen ist nichts zu schändlich die Staatsmacht auszuweiten. Dieser Trend ist bei allen demokratischen Staaten der Welt zu beobachten. Aus diesem Grund ist es der Politik auch völlig egal, dass durch das Verbot von Drogen die Kriminialität gefördert wird, damit diese anschließend wieder bekämpft werden kann. Damit möchte der Staat seine Existenz legitimieren.
      Aber Walter nicht verzagen, zumindest hast Du eine Gruppe von Fürsprechern, die Drogenhändler.

    • flizzer

      3,2,1…FRANZ, wooo bist duuu?

    • flizzer

      & kurz zum Artikel: Was versteht den der blaue Kollege unter massiv? So Columbien-Zustände? Oder eher Jo´Burg? Oder doch zustände wie in Glurns,…das werden wir wohl nie erfahren!

    • franz

      “Laut dem Regierungskommissariat seien allein im Zeitraum Januar bis Oktober 2016 in Südtirol 67 Marihuana-Plantagen ausgehoben worden.“ (…….)
      Das zeigt wie viel dumme Plantagenanbauer es gibt.
      Der Leiter des Therapiezentrums Bad Bachgart, Helmut Zingerle, kritisiert die Bagatellisierungswelle in Bezug auf Cannabis.
      Ich kann nur das bestätigen, was wir hier in unserem Haus erleben: Viele Leute, die wir in Bad Bachgart betreuen, sind ehemalige Cannabis-Konsumenten. Der Leidensgeschichte ist immer dieselbe: Sie haben ihre ursprünglichen Probleme zunächst mit Cannabis zugedeckt. Das Ergebnis war, dass sich später eine verstärkte Problematik ausgebildet hat.
      http://www.tageszeitung.it/2016/07/28/der-falsche-weg-2/
      Wenn Blaas schreibt “Ein zentrales Problem“ für den Freiheitlichen Blaas stellten die „derzeit herrschende Verharmlosung der Drogen und die angestoßene Legalisierungsdebatte“ dar. Und: Mit der Massenzuwanderung würden neue Drogenmärkte erschlossen“, so Blaas, der auch seinen Zeigefinger gegen die Journalisten erhebt. (…..) Hat er wohl nicht ganz unrecht.
      ( “Die Massen-von Zuwanderern, deren Hauptbeschäftigung der Drogenhandel ist.“)
      Vor allem sollte nicht durch die Verharmlosung des Problems mit Cannabis Jungendlichen den Anreiz geben, solche Drogen seien cool.bzw. zu einer bestimmten Gesellschaft dazuzugehören ist es cool von diesen Mist gebrauch zu nehmen.
      Und mit 20 beim Psychiater ( bei Dr. Zingerle ) oder mit 40 als Junkie im Altenheim zu landen, wenn man nicht vorher auf den Friedhof landet.
      “„Blaas-Ein weiteres Problem ist die verharmlosende Berichterstattung einiger Journalisten,“ (…….)
      Bzw. Kommentare von Usern wie flizzer die hier im Forum ,zum Konsum von Cannabsis anstiften“ Lügenfranz is back!
      Hetzerfranz is back!
      CopyPastefranz is in da house! ……
      https://www.tilray.ca/ – hier gibt es Marjiuana legal zu kaufen!
      http://www.tageszeitung.it/2016/10/14/vahrner-gras/#comment-334282
      Was den art 1der Verfassung zum Jugendschutz bzw. den Art. 82, D.P.R. n. 309/1990 – verletzt.
      Istigazione, proselitismo e induzione al reato di persona minore
      «1. Chiunque pubblicamente istiga all’uso illecito di sostanze stupefacenti o psicotrope, ovvero svolge, anche in privato, attività di proselitismo per tale uso delle predette sostanze, ovvero induce una persona all’uso medesimo, è punito con la reclusione da uno a sei anni e con la multa da lire due milioni a lire dieci milioni.
      2. La pena è aumentata se il fatto è commesso nei confronti di persone di età minore…….

      • staatsfeind

        Der beste Weg Kriminalität zu fördern ist Drogen zu verbieten. Das hat schon zu Zeiten der Prohibition in den USA hervorragend funktioniert.
        Durch das Verbot ziehen die Preise richtig an und werden für Ganoven attraktiv. Nahezu alle Menschen konsumieren Drogen. Seltsamerweise glaubt eine Gruppe den andern vorzuschreiben welche Drogen sie konsumieren dürfen und welche nicht. Dafür gibt es aber keine Rechtfertigung.

        • franz

          @staatsfeind
          So einen Schwachsinn, Nahezu alle Menschen konsumieren Drogen. ?
          Desweiteren ist nicht eine Gruppe die das Dealen und den Konsum von Drogen verbietet, es ist die Gesetzgebung .
          Und dies nicht ohne Grund.
          Ganz besonders psychisch schwache Menschen und ganz besonders Jugendliche gilt es vor solchen Drogen zu schützen die zu psychischen und physischen Problemen sowie Beschaffungskriminalität führen.
          Abgesehen von den persönlichen Problemen die sich durch Konsum von Cannabis oder anderen Drogen führen, ist es ein Gesellschaftliches Problem , wenn junge Menschen mit 20 in der Psychiatrie ( bei Dr. Zingerle ) therapiert oder Junkies mit 40 im Altenheim auf unseren Kosten gepflegt werden müssen..

    • franz

      “„Blaas-Ein weiteres Problem ist die verharmlosende Berichterstattung einiger Journalisten,“ (…….)
      http://www.tageszeitung.it/2016/12/18/jung-und-sicher/#comment-337884

    • ahaa

      Wieso kann man nicht Dronen einsetzen?
      Umwegsames Gelände?
      Haben sie zu kleine Reifen?Die Drohnen?
      Wieviele Tonnen ?
      Oder auch Liter?
      Hat er die Meinung vom Pius geklaut oder doch von der Ulli?
      Sind die Luftwerte(PPm) schon gerichtet?
      Ausländer bringen Drogen?
      Warum lässt ihr sie nicht verhaften?
      So jung sieht er nicht aus als hätte er die ganzen Junkis von den70/ 80ern in Südtirol nicht miterlebt.Von einem trokenen Alki Clup würde ich nicht die Ratschläge annehmen.Anscheinend hat er nicht mitbekommen das es das schon füher gab.Nichts gutes aber auch nichts neues.
      Ich bin mir sicher, mit so einer Drohne kann man mehr erblicken als manchen lieb ist.
      Überhaubt, ist er ein Experte?Oder Überlebenskünstler?

    • abnormal

      Warum setzt man keine Drohnen gegen Einbrecher ein? Ich habe schon wieder neue Spuren von einem versuchten Einbruch an der Tür.
      Freiheitliche sind unwählbar

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