Du befindest dich hier: Home » Politik » Jung und sicher

    Jung und sicher

    Julian Stuffer, Stefan Premstaller, Sonja Plank, Manuel Raffin

    Julian Stuffer, Stefan Premstaller, Sonja Plank, Manuel Raffin

    Die Junge Generation der SVP wildert in Wahlkampfthemen der Freiheitlichen – und erklärt die Sicherheit zum zentralen Jugendthema der nächsten Jahre. Ein taktisches Manöver?

    Von Anton Rainer

    „Die Frauen“, sagt Stefan Premstaller, „trauen sich abends nicht mehr, alleine von Lokal zu Lokal zu gehen. Und auch im ländlichen Raum ist die Bereitschaft zu brutaler Gewalt in letzter Zeit deutlich höher, das hat uns ein Türsteher bestätigt.“ Mit seiner sicherheitspolitischen Einschätzung wäre der 25-Jährige in der Freiheitlichen Partei wahrscheinlich gut aufgehoben – Premstaller ist aber, seit seiner Wahl Anfang November, Vorsitzender der Jungen Generation in der SVP. Wie stark sich die Jugendparteiorganisation seitdem in klassischen Wahlkampf-Gefilden von Ulli Mair und Co. herumtreibt, beweist ein „Sicherheitsgipfel“, den die JG am Dienstagabend in Bozen veranstaltete. Seit Jahren eine Forderung der Freiheitlichen Partei, organisierte die Junge Generation kurzerhand auf eigene Faust eine „seriöse und objektive Bestandsaufnahme“ der Law-and-Order-Situation im Lande.

    Das Ergebnis: Zwei Stunden Diskussion, zwei Dutzend besorgte Südtiroler und ein konkreter Plan für zukünftige Initiativen. „Natürlich ist es ein gefühltes Thema“, sagt Premstaller, „die Frage ist nur, wie man damit umgeht.“ Laut dem Landesstatistikinstitut fühlt sich jeder dritte Südtiroler unsicher bis sehr unsicher. Der Anteil derer, die sich „sicher“ fühlen, ist in den letzten fünf Jahren von 79,8 Prozent auf 65,1 Prozent gefallen.

    Den Parolen der Rechtsopposition will die JG „Zahlen und Fakten“ entgegensetzen, auch wenn man derzeit noch sparsam damit umgeht. Zum Ausgleich hat man bereits mögliche Lösungsvorschläge ausgearbeitet: „Wir haben bereits viele Polizisten“, meint der JG-Vorsitzende, „es hapert eher vor Gericht und bei der Staatsanwaltschaft.“ Hier gebe es Personalnot und zu wenig Geld für schnelle Urteile – da müsse Südtirol mehr Kompetenzen bekommen. Aber auch in der Prävention gibt es laut der Jungen Generation noch so einiges zu tun, insbesondere bei manchen Bevölkerungsgruppen: „Gerade den Leuten, die derzeit nach Italien kommen, muss man eine Perspektive bieten“, sagt Premstaller mit Blick auf die aktuellen Flüchtlingsbewegungen, „damit sie gar nicht erst auf falsche Gedanken kommen.“ Ein guter Vorschlag?

    15219484_1538656806149924_4973238964190830301_n

    Tatort Südtirol: Veranstaltung der JG

    Bei den Freiheitlichen, die das Sicherheitsthema in bisherigen Wahlkämpfen gepachtet hatten, runzelt man über die jüngsten Projekte der Jungen Generation die Stirn: „Achammer, Raffin, Tumler und jetzt dieser Neue haben immer wieder versucht, freiheitliche Themen zu klauen“, schimpft etwa Ulli Mair, „schon schräg, wenn man bedenkt, dass wir ja angeblich Populisten sind. Opportunistisch Meinungen aufzugreifen ist Populismus in Reinkultur“. Die Freiheitliche Abgeordnete ortet hinter dem Sicherheitsgipfel der JG einen inszenierten „Aufstand der SVPler gegen die grüne Parteispitze“. Trifft das zu?

    Bei der Jungen Generation gibt man sich jedenfalls große Mühe, sich von populistischer Rhetorik abzugrenzen. Lukas Schwienbacher, der als Experte des Forum Prävention neben Parteiobmann Philipp Achammer zum Sicherheitsgipfel geladen war, erinnert sich an eine „differenzierte und konstruktive Atmosphäre“, in der immer wieder vor allzu einfachen Antworten auf komplexe Fragen gewarnt wurde. Dass sich auch andere politische Gruppen um das Thema Gewalt und deren Entstehung kümmern, sieht Schwienbacher als eine „positive Weiterentwicklung.“

    Eine Einschätzung, mit der Ulli Mair nur wenig Freude hat: „Ein Sicherheitsgipfel, bei dem die Dinge nicht klar und deutlich beim Namen genannt werden, ähnelt eher einem lauwarmen Kaffeekränzchen einer soft-smarten Buberlpartie.“ An der Wahlurne, das wissen die Freiheitlichen allerdings auch, können „Buberlpartien“ mitunter für Überraschungen sorgen.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
    Clip to Evernote

    Kommentare (22)

    Lesen Sie die Nutzerbedingungen

    • issy

      Die Deutschen waren noch von der Feier der Export- und Fussballweltmeisterschaft besoffen und wollten im Rausch auch noch Weltmeister der Moral werden.

      Inzwischen sind sie mit einem gewaltigen Kater aufgewacht und sehen erschrocken zu, was sie sich da eingebrockt haben.

      Auch einige SVP-Mitglieder der Landesregierung wollen und wollten bei diesem übermoralisierten Hype der Deutschen mitfeiern.

      Ich hoffe, dass die JG diese SVP-Leute wieder auf dem Boden der Tatsachen holen wird.

      • reinhold

        Die JG der SVP darf sich gern auch diesen Skandalen und Themen widmen

        – unwirksame Abkommen mit dem Staat (2011-2014 über 3200 Millionen)
        – jährliche Abgaben an den Staat (800 Millionen pro Jahr bis 2018)
        – jährliche Abgaben an den Staat (476 Millionen pro Jahr ab 2018)
        – der SEL Skandal (Millionengrab)
        – der Flughafen (Millionengrab)
        – der SafetyPark (Millionengrab)
        – das Milliardengrab BBT (MILLIARDENgrab)
        – die Wasserstoffanlage und –Busse (Millionengrab)
        – die Müllverbrennungsanlage (Millionengrab)
        – der Thermen Hotel Skandal (Millionengrab)
        – die Air Alps Beteiligung & Subventionen (Millionengrab)
        – Stiftung Vital (Millionengrab und Vetternwirtschaft)
        – die vielen Protzbauten überall (Millionengrab)
        – der Technologiepark (Millionengrab)
        – der Stein-an-Stein Skandal (Millionengrab)
        – die unnützen Landesgesellschaften (BLS, TIS, usw.) (Millionengräber)
        – die defacto Schenkung von Wohnungen ans Militär (Millionengrab)
        – Steuergeldverschwendung Kulturhauptstadt 2019 (Millionengrab)
        – Schadensersatzzahlungen der Therme Meran (Millionengrab)
        – E.ma.con Pleite (Millionengrab)
        – sinkende Renten und Verlust von Rentengeldern (300 Millionen im Jahr)
        – die Konzessionsvergabe der Ahrstufen
        – der SE Hydropower Skandal
        – der Unwählbarkeit von Kandidaten Skandal
        – die Verbandelung mit allen Verbänden und Vereinen
        – der Wanzen-Affären Skandal
        – der Turbo-Staatsbürgerschaft-für-SVP-treue-Ausländer Skandal
        – der Toponomastik Skandal
        – der Mussolini Relief und Siegesdenkmal Skandal
        – die vielen Bürgermeister-Skandale
        – der Treuhandgesellschaften Skandal
        – der Sonderfonds Skandal
        – die ungerechtfertigten Privilegien und Dienstwagen
        – die unverschämten Politikergehälter und -Pensionen
        – die weitverbreitete Vetternwirtschaft
        – die Behinderung der Direkten Demokratie
        – der Kuhhandel bei der Parteienfinanzierung
        – der WOBI Skandal
        – der Kaufleute-Aktiv Skandal
        – der Ausverkauf der Heimat
        – der allgegenwärtige Postenschacher
        – der verbilligte Immobilien für Durnwalder Skandal
        – der Egartner Skandal
        – der skandalöse SMG Vertrag zugunsten Christoph Engl
        – der Wahlkampf von mit Steuergeldern finanzierten Verbänden und Vereinen
        – der Zarenbrunn-Deal (Russen Kuhhandel des EX LH)
        – unerlaubte Wahlwerbung am Wahltag
        – Politikerrenten Skandal (ausgedacht und abgestimmt von der SVP) und Rekurse
        – Unverschämte Vorschußzahlungen auf Pensionen (und Versuch damit die SVP Parteikasse zu sanieren)
        – Arbeitslosengeld für Pensionsmillionäre und Systemprofiteure (Laimer, Rainer, Munter,…)
        – 5 Millionen Euro Schulden der Partei
        – Finanzierung von Wahlwerbung für Marie Ida Måwe aus der SVP Parteikasse
        – gebrochenes Wahlversprechen Mindestpension
        – ESF Gelder Skandal
        – Rekurse der Ex-Mandatare und immer noch SVP Mitglieder
        – gebrochenes Versprechen GIS
        – gebrochenes Wahlversprechen kleine Krankenhäuser
        – Wählertäuschung Doppelte Staatsbürgerschaft
        – Versagen bei Sicherheit und Einwanderung
        – Wahllüge „Vollautonomie“
        – Brennercom Skandal
        – Stiftung Vital Skandal
        – Forellen-Skandal (Millionengrab)
        – weitere Steuergeldverschwendung Flughafen (auch nach Referendum)
        – Schließung Geburtenabteilungen (gebrochenes Wahlversprechen)
        – Manipulationen beim Autonomiekonvent
        – SAD Skandal (Millionengrab)
        – Zustimmung zur Verfassungsreform
        – uvm.

    • gynne

      Jetzt wo die Kakke am Dampfen ist ,besinnen sich die SVPDler, um die Sicherheit in Südtirol zu kümmern . So ein erbärmlicher Haufen.Jahre lang alles ignorieren und alle anderen als Populisten abstempel ,die die sich Täglich mit den Kriminellen Ausländern herumschlagen müssen ,ist einfach nur billig. Und jetzt wenn es brenzelig wird schnell mal große Sprüche klopfen und sich als große Retter darstellen . Schämt euch ,ihr unglaubwürdiger Haufen .Euch geht es NUR UM das Geld was ihr der Bevölkerung aus der Tasche STEHLEN könnt und sonst GAR NICHTS!!! Seit keinen deut besser als die Kriminellen !

    • zusagen

      Es ist nicht gut dass Frauen sich nicht mehr alleine von einem Lokal ins andere trauen. Ich habe aber auch tausend mal größere Angst in ein Flugzeug zu steigen als in ein Auto, obwohl statistisch gesehen …
      Geht es darum Ängste zu nehmen oder geschickt daraus Kapital zu schlagen. Was ist mit der weitaus größeren Gefahr dass den Mädchen auf der Fahrt zum Lokal durch einen Unfall was zustößt…oder der noch größeren Wahrscheinlichkeit dass den Jungs dabei was passiert.
      Welche Partei traut sich endlich an das Thema heran dessen Gefahrenverursacher wir vorwiegend selber sind.
      Klar, alles verstanden, ich bleibe ja auch bei meiner Überzeugung dass es viel zu gefährlich ist in ein Flugzeug zu steigen

      • issy

        @zusagen
        Das ist ja immer die Strategie von Gutmenschen zu behaupten, dass es sich nur um gefühlte Gefahr handle und nicht um Echte, weil statistisch gesehen die Kriminalität zurückgehe.

        Nun dann erlauben Sie mir ein paar Behauptungen aufzustellen, Thesen zu formulieren und diese dann mit Fakten zu belegen:

        1. Die Gewalt-Kriminaliät geht statistisch zurück, weil es immer weniger junge Leute in Europa gibt. Dass es eine Korrelation zwischen Gewalt-Kriminalität und dem Prozentsatz junger Menschen in einer Gesellschaft gibt, muss ich hoffentlich nicht belegen, aber wenn Sie es wünschen, schiebe ich auch das nach.
        2. Die Migranten (aus Entwicklungsländern) sind großteils _jung_, _männlich_ aber vor allem auch perspektivlos, da sie den Anforderungen eines modernen Arbeiters überdurchschnittlich nicht gewachsen sind. Zudem kommen sie meistens aus einem Kulturkreis, der sie nicht unter den Gesichtspunkten der Menschrechte prägt. Alle diese Faktoren tragen in unterschiedlichem Ausmaß dazu bei, dass die Migranten gezwungernermaßen eher (Gewalt-)kriminell werden, als der Durchschnittseuropäer.

        1. These:
        Wenn die Migranten aus Entwicklungsländern nicht gekommen wären, wäre die Statistik zur Gewaltkriminalität noch stärker gefallen.
        2. These:
        Auch wenn z.B. in Deutschland die Statistik keine rigorosen Anstieg von Gewaltkriminalität durch „Flüchtlinge“ hergibt, darf zumindest der Zweifel geäußert werden, inwiefern die Statistik nicht durch die deutsche Angst vor Rassismusvorwürfen beeinflusst ist, da schwedische und österreichische Statistiken eine andere Tendenz ausmachen
        3. These:
        Das Problem ist auch noch nicht so sehr die aktuelle Sicherheitslage (auch wenn mir sicher viele Bozner Geschäftsleute und Barbesitzer widersprechen würden), sondern die Zukünftige, wenn die Völkerwanderung so weiter geht. Was noch schlimmer wird, ist die aufkommende Fremdbeeinflussung der europäischen Politik wegen der inzwischen signifikanten Anzahl Ausländer durch ausländische Politiker (wie z.B. Erdogan)
        4. These:
        Die JG schreibt: „Gerade den Leuten, die derzeit nach Italien kommen, muss man eine Perspektive bieten“. Ich hoffe, dass sie nur falsch zitiert wurden. Denn ich behaupte, dass je mehr Perspektiven die Migranten in Italien bekommen werden, desto mehr weitere Migranten werden sich dazu entscheiden illegal in die EU einzureisen.
        Hier ist z.B. Christoph Baur von der SVP schon weiter als die JG, ich zitiere ihn: „Ich verstehe schon auch, dass wir uns in einem Dilemma befinden. Denn wenn unsere Lösungen zu gut sind, werden so viele Menschen kommen, dass sie dann doch nicht mehr gut sein können.“

        Also wenn überhaupt, dann ist den potentiellen Migranten in deren Ländern zu helfen.
        Man könnte ja mal damit anfangen, einseitige Freihandelsverträge zwischen Industrieländern und Entwicklungsländern nachzubesseren, oder noch besser, Unterstützung beim Aufbau eines Rechtsstaates zu geben. Italien hat eh zu viele Anwälte, schickt die in Entwicklungsländer um dort das Justizsystem aufzubauen, wenn man schon helfen will.
        Fühlt sich ein potentieller Migrant in seinem Staat gerecht behandelt, fällt schon mal eine große Motivation zur Auswanderung weg.
        Aber ok, da eh nicht realisierbar, ist dies wohl eine vollkommen naive Forderung…

        P.S.: die Belege reiche ich in einem 2ten Posting nach (da es aber hauptsächlich Links sind, und die von der Tageszeitung nicht so gern gesehen werden, lagere ich die Links auf einen Nachfolgeposting aus…)

        • zusagen

          Nein, beantworten Sie mir bitte zuvor die Frage ob Eltern sich größere Sorgen darüber machen sollen, dass Ausländer ihren Kindern auf dem Weg zum Lokal was antun oder dass ihnen durch einen Unfall was zustößt.

          • issy

            Mein Posting mit den Belegen wurde noch nicht freigeschaltet, inzwischen antworte ich Ihnen auf Ihre Frage:
            Momentan ist die Wahrscheinlichkeit, dass unseren Kindern ein Verkehrsunfall passiert, größer.
            In den USA hingegen sterben inzwischen bereits fast genausoviele Menschen an Schießereien wie an Verkehrsunfällen.

            Abgesehen davon ist es nicht sehr zielführend, die Angst vor einem Risiko, das durch den Gesetzgeber bereits stark reduziert wurde und weiterhin reduziert wird mit der Angst vor einem Risiko zu vergleichen, das man sich aufgrund der meiner Meinung nach falschen Willkommenskultur sehenden Auges auch noch selbst mit erzeugt.
            Wenn noch dazu in der Lage ist, dann sollte man auch kleinere Risiken versuchen zu minimieren.

            Meine Warnungen schreibe ich ja, weil ich der Meinung bin, dass man sich aus Überheblichkeit ein Problem schafft, das es nicht gäbe, wenn sich viel mehr Europäer genauer informieren würden und sich selbst ehrlich machen würden.

            Die wirkliche Gefahr droht einmal von der Finanzkrise, die noch lange nicht beendet ist und von dem „Kampf der Kulturen“. Ich hoffe Samuel Huntington ist Ihnen ein Begriff.

            Beantworten Sie mir nun eine Frage:
            An was werden die von Ihnen zitierten (noch-) Kinder im Laufe ihres Lebens eher sterben, in einem Kampf (auch Anschläge auf Atomkraftwerke zähle ich dazu) oder an Verkehrsunfällen?

            • zusagen

              Verkehrsunfälle werden in naher Zukunft radikal zurückgehen und die meisten von uns werden sich noch mit Schrecken an die Zeit erinnern, wie gefährlich es auf unseren Straßen war als noch kein Autopilot das Steuer im Auto über hatte.
              Noch aber ist es erschreckend dass wir uns lieber an die Toten auf den Straßen als an Flüchtlinge gewöhnen wollen.

            • zusagen

              was die Amerikaner und ihre Toten durch Schießereien betrifft, so hat das nichts mit Flüchtlingen, sondern alleine mit tolerierter Selbstjustiz zu tun. Das „Recht“ sich mit Waffen verteidigen zu „müssen“ haben Amerikaner der Waffenlobby zu verdanken. Ein ähnliches Problem wie wir es mit unseren Verkehrstoten haben.Ein Problem das des Geldes wegen nicht beseitigt werden möchte

            • issy

              @zusagen
              Sie verwendeten das Beispiel Verkehrsunfälle vermutlich ursprünglich allein deshalb um zu vergegenwärtigen, dass momentan diese Gefahr viel größer ist, als die Gefahr, die von Migranten ausgeht.
              Deshalb verstehe ich nicht, wieso Sie in Ihrem weiteren Post dann ausgerechnet die zukünftige Gefahr durch Verkehrsunfälle kleinreden. Was wollen Sie damit sagen, obwohl ich Ihnen schon dargelegt habe, wieso man diese 2 sehr unterschiedlichen Risken schlecht vergleichen kann?
              Oder war es Ihnen nur wichtig das Adjektiv „erschreckend“ zu plazieren?

              Zu den Toten durch Schießereien in den USA:
              Ich gebe Ihnen recht, dass die Waffenlobby eine große Ursache ist. Wieso sind Sie sich aber so sicher, dass die Waffenlobby in Europa nicht ebenfalls erstarken wird, falls sich der Staat (wegen Gesetze a la svuota carceri etc., langsamer Justiz, wenig Gefängnissen usw.) weiterhin als schwach und nicht als Beschützer wahrgenommen wird?

              Nachdem in den letzten Jahren die Strafen für Verkehrsdelikte enorm gestiegen sind, finde ich Ihre These, dass das Problem der Verkehrstoten aufgrund fehlenden Geldes nicht beseitigt werden möchte, als, nunja „gewagt“

              P.S.: ich habe Ihnen ausführlich auf Ihre Frage geantwortet, wo bleibt Ihre Antwort auf meine Frage?

            • issy

              @zusagen

              Da vermutlich keine Antwort mehr von Ihnen kommen wird:
              Wenn Sie geantwortet hätten, wieso ich überhaupt so eine Frage stelle, dann hätte ich das akzeptiert. Denn meine Frage widerspricht ja meiner Behauptung, dass man die Angst vor Ausländerkriminalität nicht mit der Angst vor Verkehrsunfällen vergleichen könne.

              Da Sie nicht selbst draufgekommen sind, was man wirklich vergleichen könnte, möchte ich nun nachhelfen:

              Sie hatten ja schon einen guten Ansatz, nämlich den Vergleich zwischen der nicht berechtigten Angst vor Flugzeugabstürzen und der Angst vor Autounfällen. Das ist ein sinnvoller Vergleich.
              Wenn Sie dann _parallel_ dazu die Ausländerkriminalität mit der Wirtschaftskriminalität (einmal natürlich verursacht durch klassischem Gesetzesbruch, aber auch durch Übervorteilung mit Freihandelsverträgen, Finanzspekulationen, Beinflussung des Gesetzgebers durch Lobbyismus, etc.) verglichen hätten, dann erst wäre das eine sinnvolle Argumentation gewesen.

              Ein „lassen wir alle Migranten herein“ um die Wirtschaftskirminellen zu bestrafen, nun ja, diese Strategie wird vermutlich nicht aufgehen.

              Bezahlen werden das nämlich nicht die Wirtschaftskriminellen, die sich zukünftig wie in den USA in Gated Communitys zurückziehen werden weil sie genug Geld haben, sondern der einfache EU-Bürger.

            • zusagen

              dachte meine Antwort ist Ausreichend, bzw. erübrigt sich wenn ich schreibe dass in Zukunft Autopilot den Fahrer ersetzen. Interessante Argumente bringen Sie aber. Ich werde darüber nachdenken und es bietet sich sicher noch die Möglichkeit uns darüber auszutauschen

            • franz

              Was haben die Amerikaner damit zu tun wenn „Die Frauen“, sagt Stefan Premstaller, „trauen sich abends nicht mehr, alleine von Lokal zu Lokal zu gehen.getrauen.
              Schon eher hat es mit den Islam Fanatikern die seit 9/11 die ganze Welt terrorisieren und Der unkontrollierten Einwanderung zu tun ( in Italien befinden sich ca.500.000 illegale zum größten Teil nicht identifizierte Immigranten )

            • issy

              @zusagen
              Es freut mich, dass Sie an einer Diskussion interessiert sind, das erlebt man nicht oft in einem Forum.

              Mein Interesse liegt zu diesem Thema natürlich schon hauptsächlich darin zu warnen, aber wenn ich in einer Diskussion dazulernen kann, oder eine neue interessante Sichtweise kennenlernen kann, ist das auch für mich ein zusätzlicher Gewinn.

    • flizzer

      Zumindest jemand der weiter als bis zur Bettkante denkt!!! Bravo #zusagen

    • hanf-petergruenfelder

      Jugendliche Senioren brauchen mehr Sicherheit … Und den Grabstein haben sie sich auch schon bestellt. Wo bleibt das Abenteuer, wo bleiben die Träume und wo die Neugierde???

      • franz

        Ganz davon abgesehen, dass auch jugendliche Senioren bzw. Senioren mehr Sicherheit brauchen, ( In Italien werden beinahe Täglich Senioren in ihre Haus -Wohnung von ausländischen Banden überfallen ausgeraubt brutal verprügelt Frauen vergewaltigt usw. )
        Besondern Schutz braucht es Jugendlichen gegenüber
        Die größte Gefahr für Jugendliche geht von Dealern bzw. Anstifter die auf Internetportalen zum Drogenkonsum anstiften, die jungendliche mit diesen Cannabis – Marijuana verführen und abhängig machen wollen indem sie diesen jugendlichen Abenteuer und Träume versprechen, was sie in Wirklichkeit in die Psychiatrie zu Beschaffungskriminalität und mit 40 als Junkie ins Altenheim bringt, falls sie nicht vorher auf den Friedhof landen.

    • franz

      zusagen
      Was hat der Vergleich mit der Gefahr mit den Flugzeug bzw. den Auto ?
      Welche Partei traut sich endlich an das Thema heran dessen Gefahrenverursacher wir vorwiegend selber sind. ?..(……)
      OK wenn Du mit den Gefahrenverursacher die naiven links-grünen Gutmenschen und Realitätsverweigerer meinst, dann hast Du recht.
      Sind schließlich in der Tat sie die Verursacher von Chaos und Kriminalität verantwortlich mit den Gesetzen wie das “svuota carcer“ mit de 20.000 Kriminelle aus den Gefängnissen entlassen wurden bzw. niemand ins Gefängnis muss der nicht eine Straftat di enicht ein e Gefängnisstrafe über 5 Jahre vorsieht. Und den
      DL Depenalizzazione das kriminellen Immigranten beinahe völlige Straffreiheit garantiert und mit den selben DL -Depenalizzzione italienische Staatsbürger zivilrechtlich mit horrenden Zivilstrafen massakriert werden
      Dass die Straftaten zu Großteil Immigranten zuzuschreiben sind , zeigen schon allein die Fakten die zur Zeit inhaftierten ( trotz svuota carceri ) Personen die zur Zeit in Haftanstalten sitzen-z. B in Bozen auf 96 Insassen total 74 = 77 & Ausländer ( 500.000 Einwohner – Südtirol- 45 .000 Einwanderer.)
      In Italien auf 54.912 Insassen 18.578 ( 33 % ) Ausländer ( bei einen Einwohner Verhältnis 60 Millionen zu 5 Millionen Einwanderern. )
      zusagen & flizzer ihr seid Träumer ihr seit nicht imstande Fakten zu erkennen geschweige über den die Bettkante zu schauen.
      Vielleicht reichte es gerade einmal am Bahnhof zu stehen um zu klatschen, wenn wiedereinmal ein paar Flüchtlinge ( Clandestini ) ankommen um all jene die nicht dort stehen als Rassisten, Hetzer und braune Nazis zu beschimpfen.

    • sepp

      jung und dumm muiss man sogen die SVP Politik betreiben wollen wie bled konn man lei sei die noch die Skandalen so einer Partei beitreten

    • yannis

      Dem „zusagen“ sind wohl die Argumente ausgegangen, Bravo @issy 1:0 für Dich !

    • franz

      Bevorzugt sind Kommentare mit beleidigenden Innhalten die gleich veröffentlicht bzw. freigeschaltet werden, wie z. B
      User wie maierwalter flizzer ft oder Peter Grünfelder der Jugendliche durch Konsum von Drogen, auf der Südtiroler Tageszeitung Abenteuer und Träume verspicht . ( Art. 1 der Verfassung zum Jugendschutz & D.P.R. n. 309/1990 – verletzt.
      Istigazione, proselitismo e induzione al reato di persona minore
      «1. Chiunque pubblicamente istiga all’uso illecito di sostanze stupefacenti o psicotrope, ovvero svolge, anche in privato, attività di proselitismo per tale uso delle predette sostanze, ovvero induce una persona all’uso medesimo, è punito con la reclusione da uno a sei anni e con la multa da lire due milioni a lire dieci milioni.
      2. La pena è aumentata se il fatto è commesso nei confronti di persone di età minore…….)
      Aber scheinbar ist es für die Verantwortlicher der Redaktion kein Problem wenn, wenn User Richter der Lüge bezichtigen ( die Richter am Landesgericht Bozen sind nur mit einer Lüge auf ihren hochdotierten Posten gekommen ) ( italienische Anwälte , ( Prof. avv. Dr. C. Taormina ) und den Unterfertigten als rechte braune Drecksschweine bezeichnen.
      Der Unterfertigte auf diesen Portal 50 mal als Lügner bezeichnet wird. http://www.tageszeitung.it/2016/11/23/deutlicher-akzent/#comment-336558
      “ L’avvocato Angelo Greco, esistono due tipi di responsabilità in questi casi: quella omissiva e quella per omesso controllo“
      Bezüglich Jugendschutz und Privacy –
      Das müsste Herr Oberhofer und Herr Tribus eigentlich ja kennen..
      L’avvocato Angelo Greco, esistono due tipi di responsabilità in questi casi: quella omissiva e quella per omesso controllo“
      Lässt ein Internetportal beleidigende Kommentare auf seiner Seite stehen, kann das teuer werden. So will es ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR). in seinen ersten Urteil vom 10.10.2013 bzw. im Urteil vom 16.06.2015
      Demzufolge kann ein Portal für beleidigende Kommentare seiner Nutzer zur Verantwortung gezogen werden.
      Schließlich wäre es nicht das erste mal, dass Oberhofer und Tribus vorübergehend Suspendiert wurde.
      http://www.ff-online.com/ausgaben/14-2505/chefredakteur-vier-monate-suspendiert/
      Vielleicht hilft eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft.
      In diesem Sinne, Lg

    Kommentar abgeben

    Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

    2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Cookie Hinweis

    Nach oben scrollen