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    „Großer Werbeeffekt“

    aichner-groedenIDM-Präsident Thomas Aichner über die Werbewirkung der Weltcup-Rennen in Südtirol und die neue Südtirol Throphy.

    TAGESZEITUNG Online: Herr Aichner, welchen Wert haben die Weltcup-Rennen in Gröden und Alta Badia für Südtirol?

    Thomas Aichner (IDM-Präsident): Diese Rennen haben in mehrfacher Hinsicht einen großen Werbeeffekt für Südtirol. Ersten gibt es diese Rennen schon seit einigen Jahren und das bedeutet Kontinuität – gerade im Sportmarketing ist dies ein zentraler Faktor. Auch wenn jemand kein Ski-Fan ist, die Anfahrt in Kitzbühel kennt jeder und mittlerweile hat man es auch geschafft, die Rennen in Gröden und in Alta Badia in den Köpfen der Menschen zu verankern. Mit einer derartigen Veranstaltung kann man zudem Winterkompetenz ausstrahlen, weil man es auch ohne Naturschnee geschafft hat, die Pisten derart zu präparieren, dass man ein Weltcup-Rennen austragen kann. Drittens: Die mediale Aufmerksamkeit, die Südtirol und die Dolomiten durch diese Rennen bekommen, ist einfach nur enorm.

    Was würde es bedeuten, wenn diese Rennen plötzlich wegfallen?

    Sollte es nur ein einziges Mal passieren, dass ein Rennen aufgrund von Schneemangel abgesagt werden muss, wäre dies vielleicht nicht so schlimm, weil auch in anderen Regionen Rennen abgesagt werden. Wenn dies aber mehrere Jahre hintereinander passieren würde, würde dies an unserer Skikompetenz nagen.

    Letztes Jahr hat man ein viertes Rennen nach Südtirol geholt. Ist damit ein Limit erreicht oder sollte man noch weitere Events nach Südtirol holen?

    Ich glaube nicht, dass man Gröden oder Alta Badia für weitere Events als Veranstaltungsort heranziehen sollte – ich denke hier ist man bereits ausgelastet. In einem anderen Skigebiet und zu einem anderen Zeitpunkt, könnte es sich sicher als Vorteil erweisen noch weitere Rennen auszutragen.

    Was will man mit der neuen Südtirol Trophy erreichen?

    Ich denke, dass wir mit dieser Trophy eine Gelegenheit genutzt haben, um Südtirol im Skizirkus noch weiter zu festigen und zu präsentieren. Ein Athlet hat begrenzte Kapazitäten und daher wagen sich wenige Sportler in „fremde“ Disziplinen. Aber wenn man einen zusätzlichen Preis von 20.000 Euro als Ansporn ausschreibt, werden sicher einige Athleten an allen vier Rennen teilnehmen. Zudem wird vom Sieger der Südtirol Trophy eine Holzfigur mit Originalhelm für unsere Hall of Fame angefertigt.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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