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    Die Gegenanzeige

    taxiDer Bozner Taxifahrer, der eine Kundin verprügelt haben soll, weist jegliche Schuld von sich. Sein Anwalt stellt sogar in Zweifel, dass die 33-jährige Frau im oder vor dem Taxi verletzt worden ist.

    von Thomas Vikoler

    Er sieht sich als Opfer einer Medienkampagne und von Vorverurteilungen, einer Geschichte, die buchstäblich über ihn hinausgewachsen ist. Mit Folgen für seinen psychischen Zustand. „Mein Mandant ist völlig fertig“, sagt Andreas Tscholl, der Anwalt des Bozner Taxifahrers, über den Bozen seit einer Woche spricht.

    Das, was bisher über den Zwischenfall auf der Bozner Palermobrücke am 2. Dezember bekannt wurde, ist tatsächlich schwerwiegend, auch wenn sich der Fall aufgrund der Aktenlage der Staatsanwaltschaft etwas anders darstellt (die TAGESZEITUNG hat berichtet). Es steht aber weiterhin der Vorwurf im Raum, dass der Taxifahrer, seit 30 Jahren im Geschäft und zuletzt ausschließlich nachts unterwegs, der 33-jährigen Kenianerin das Nasenbein gebrochen hat. 15 Tages Heilungsdauer, festgestellt im Bozner Spital.

    Verteidiger Tscholl stellt diese Diagnose in Zweifel. Warum? Im Bericht der Streife der Straßenpolizei, die zur Palermobrücke gerufen wurde (vom Taxifahrer selbst, wie der Anwalt betont), ist von einer Verletzung im Gesicht der Frau keine Rede. Sehr wohl aber von Kratzern im Gesicht des Taxifahrers und einer zerbrochenen Brille.

    „Wir werden genau überprüfen, wie die Verletzung bzw. die Diagnose zustande gekommen sind“, kündigt der Verteidiger des Taxifahrers an. Und stellt damit die gewagte Hypothese in auf, dass der Nasenbeinbruch nicht im Taxi oder auf der Palermobrücke entstanden ist.

    LESEN SIE DIE HINTERGRÜNDE IN DER HEUTIGEN PRINT-AUSGABE.

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    Kommentare (2)

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    • watschi

      dieser fall ist so undurchsichtig, dass man ihn zu den akten legen sollte. im zweifel für den angeklagten muss es heissen. man kann hier nicht riskieren einen vielleicht unschuldigen mensch zu ruinieren, nur weil das angebliche opfer eine frau und schwarzer hautfarbe ist.

    • franz

      Gerade weil der Fall berechtigte Zweifel aufkommen lässt, soll der Fall mit rechtlichen Mitteln aufgeklärt werden.
      Wie schon zum Thema :
      http://www.tageszeitung.it/2016/12/16/die-version-des-taxlers/#comment-33772 – geschrieben.
      Magdi Allam Christiano – Islamkenner schreibt in seinen Buch :
      “ Un detto attribuito a Maometto secondo il quale, dopo Costantinopoli, anche Roma verrà islamizzata. Per i musulmani l’islamizzazione di Roma, ossia del centro della cattolicità, del cristianesimo, è considerata come un dato certo di là da venire.
      Yussef Al Qaradawi, noto telepredicatore della rete televisiva Al Jazeera, oltre che esponente di punta dei Fratelli musulmani, in una sua predica si ritrova ad affermare con chiarezza:
      «Noi conquisteremo Roma senza ricorrere alle armi». E del resto, infine, anche una celeberrima frase di un esponente islamico turco recita: «Con le vostre leggi (rivolgendosi all’Europa) noi vi invaderemo. Con le nostre leggi noi vi sottometteremo».
      Il Califfato d’Italia nel 2015: provocazione letteraria, teoria fantascientifica o realtà futuribile?
      Magdi Allam:

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