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    Myriams Warnung

    Myriam Atz Tammerle

    Myriam Atz Tammerle

    Myriam Atz Tammerle warnt vor einer noch stärkeren Ungleichbehandlung der Urlaub-auf-dem-Bauernhof-Anbieter gegenüber den Gastbetrieben derselben Kategorie.

    Im Südtiroler Landtag wurde ein Beschlussantrag vorgelegt, der vorsieht, die Daten zu den Betrieben, die Urlaub auf dem Bauernhof anbieten, zu sammeln. Mit dieser Maßnahme soll sich dieser Wirtschaftszweig zukünftig zielgerichteter weiterentwickeln und gefördert werden können.

    Myriam Atz Tammerle, die Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, begrüßt grundsätzlich das Vorhaben, warnte dabei jedoch vor einer noch stärkeren Ungleichbehandlung der Urlaub-auf-dem-Bauernhof-Anbieter gegenüber den Gastbetrieben derselben Kategorie.

    Die Berglandwirtschaft gelte es durchaus zu fördern, doch in niedrigeren Lagen komme es immer wieder vor, dass die bäuerlichen Betriebe in den Genuss von steuerlichen Entlastungen kommen würden und daher mehr Geld in ihre Betriebe investieren könnten, während immer mehr Gastbetriebe, die in dieselbe Kategorie fallen, aufgrund der finanziellen Belastungen ihre Betriebe schließen müssten.

    „Es spricht nichts gegen die Förderung der Urlaub-auf-dem-Bauernhof-Betriebe, doch man darf dabei die Klein- und Mittelbetriebe im Tourismus nicht ihrem Schicksal überlassen. Hier ist die Politik gefordert, entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen!“ bekräftigt Atz Tammerle.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (2)

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    • einereiner

      Frau Tammerle, Sie haben wenig Ahnung vom Steuern zahlen. Bei Urlaub auf dem Bauernhof gibt es keine Gewinn/Verlustrechnung, sondern es werden pauschal 25% Gewinn vom Umsatz angenommen. Auf diese 25% zahlt die Bäuerin ganz normal Steuern.
      Nun nennen Sie mir mal ein Hotel, auch nur ein klitzekleines Hotel, das 25% Gewinn ausweist! Das werden Sie in Südtirol nicht finden. Die Hotels und Gasthöfe weissen vielleicht 10 oder eher 5% aus, und dementsprechend wenig Steuern zahlen sie im Vergleich zu den Bäuerinnen.
      Bitte zuerst informieren bevor man Blödsinn plappert.

      • yannis

        >>>Die Hotels und Gasthöfe weissen vielleicht 10 oder eher 5% aus,<<<

        Und von dem "schwarz" eingenommenen Beträgen weisen weder die EIN noch die ANDERN 0 % (NULL komma NIX) aus.
        Nicht umsonst akzeptieren so manche NUR Barzahlung, manchmal gibt es dann für den Kunden dafür einen kleinen Rabatt oder eine Kiste Äpfel.

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