Du befindest dich hier: Home » Südtirol » So hat Südtirol gewählt

    So hat Südtirol gewählt

    imageAnders als in Rest-Italien hat in Südtirol eine große Mehrheit für das Ja bei der Reform gestimmt – 63,69 Prozent. Die Ergebnisse in jeder Gemeinde.

    Trentino/Südtirol ist italienweit eine von nur drei Regionen, die beim Verfassungsreferendum mit Ja stimmte.

    Auch Umbrien und die Toskana unterstützten Matteo Renzi bei seinem Versuch, die Verfassung zu reformieren.

    In Südtirol entfielen 63,69 Prozent der Stimmen auf das Ja (163.851 Stimmen). Mit Nein stimmten 93.409 SüdtirolerInnen.

    Die Wahlbeteiligung lag in Südtirol bei 67,41 Prozent.

    In einigen Südtiroler Gemeinden erreichte das Ja Werte von über 80 Prozent : 84,58 % waren etwa in Vöran für das Ja, ähnlich hoch war die Quote im Sarntal (81,07 %), in Schnals ( 84,93 %), Tiers (80,20 %), Villnöss (80,94 %), Martell (81,1 %) und Proveis (80,13 %).

    Corvara ist mit 54 Prozent für das Nein eine der wenigen Gemeinden, die sich gegen die Reform stellten.

    Alle Ergebnisse im Detail:

    Abtei: 56,06 % Ja
    Ahrntal: 70,13 % Ja
    Aldein: 71,62 % Ja
    Algund: 69,94 % Ja
    Altrei: 
    64,25 % Ja
    Andrian: 70,91 % Ja
    Auer: 57,38 % Ja
    Barbian: 73,97 % Ja
    Bozen: 50,09 % Nein
    Branzoll: 54,52 % Nein
    Brenner
    : 62,60 % Ja
    Brixen: 68,75 % Ja
    Bruneck: 71,76 % Ja
    Burgstall: 61,45 % Ja
    Corvara: 54,09 % Nein
    Deutschnofen: 79,29 % Ja
    Eppan: 70,05 % Ja
    Feldthurns: 77,83 % Ja
    Franzensfeste: 54,01 % Ja
    Freienfeld: 66,75 % Ja
    Gais: 73,91 % Ja
    Gargazon: 60,37 % Ja
    Glurns: 76,89 % Ja
    Graun: 77,31 % Ja
    Gsies: 79,29 % Ja
    Hafling: 78,36 % Ja
    Innichen: 69,90 % Ja
    Jenesien: 74,18 % Ja
    Kaltern: 69,49 % Ja
    Karneid: 67,76 % Ja
    Kastelbell-Tschars: 76,14 % Ja
    Kastelruth: 74,98 % Ja
    Kiens: 75,72 % Ja

    Klausen: 76,45 % Ja
    Kuens: 76,75 % Ja
    Kurtatsch: 61,67 % Ja
    Kurtinig: 58,52 % Ja
    Laas: 73,28 % Ja
    Lajen: 74,29 % Ja
    Latsch: 75,01 % Ja
    Lana: 67,28 % Ja

    Laurein: 67,82 % Ja
    Leifers: 57,76 % Nein
    Lüsen: 78,30 % Ja
    Mals: 74,51 % Ja
    Margreid: 62,80 % Ja
    Marling: 68,33 % Ja
    Martell: 81,10 % Ja
    Meran: 55,49 % Ja

    Mölten: 74,47 % Ja
    Montan: 62,70 % Ja
    Moos in Passeier: 72,73 % Ja
    Mühlbach: 71,19 % Ja
    Mühlwald: 77,53 % Ja

    Nals: 65,97 % Ja
    Naturns: 71,12 % Ja
    Natz-Schabs: 72,06 % Ja
    Neumarkt: 54,84 % Ja
    Niederdorf: 66,76 % Ja
    Olang: 76,99 % Ja
    Partschins: 64,27 % Ja
    Percha: 71,70 % Ja
    Pfalzen: 71,19 % Ja
    Pfatten: 57,17 % Nein
    Pfitsch: 67,33 % Ja
    Plaus: 62, 50 % Ja
    Prad: 71,49 % Ja

    Prettau: 66,44 % Ja
    Proveis: 80,13 % Ja
    Prags: 73,27 % Ja
    Rasen-Antholz: 77,82 % Ja
    Ratschings: 72,14 % Ja
    Ritten: 78,22 % Ja
    Rodeneck: 72,85 % Ja
    Riffian: 71,45 % Ja
    Salurn: 52,77 % Ja

    Sand in Taufers: 76,31 % Ja
    Sarntal: 81,07 % Ja
    Schenna: 66,96 Ja

    Schlanders: 71,93 % Ja
    Schluderns: 78,53 % Ja
    Schnals: 84,93 % Ja
    Sexten: 73,45 % Ja
    Stilfs: 70,66 % Ja
    St. Christina: 67,76 % Ja
    St. Felix: 63,97 % Ja
    St. Leonhard in Passeier: 68,58 % Ja
    St. Lorenzen: 74,22 % Ja
    St. Martin in Passeier: 70,34 % Ja
    St. Martin in Thurn: 68,08 % Ja
    St. Pankraz: 67,96 % Ja
    St. Ulrich: 64,87 % Ja
    St. Vigil in Enneberg: 64,75 % Ja
    Sterzing: 60,38 % Ja
    Taufers: 75,74 % Ja
    Terenten: 73,23 % Ja
    Terlan: 70,91 % Ja
    Tisens: 67,36 % Ja
    Tiers: 80,20 % Ja
    Tirol: 73,16 % Ja
    Toblach: 69,60 % Ja
    Tramin: 61,25 % Ja
    Truden: 61,25 % Ja
    Tscherms: 67,69 % Ja
    Ulten: 72,16 % Ja
    Vahrn: 73,61 % Ja
    Villanders: 73,25 % Ja
    Villnöss: 80,94 % Ja
    Vintl: 69,69 % Ja

    Völs: 75,92 % Ja
    Vöran: 84,58 % Ja
    Waidbruck: 67,39 % Ja
    Welsberg-Taisten: 70,88 % Ja
    Welschnofen: 74,38 % Ja
    Wengen: 63,66 % Ja
    Wolkenstein: 61,33 % Ja

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
    Clip to Evernote

    Kommentare (22)

    Lesen Sie die Nutzerbedingungen

    • rota

      in wenigen Gemeinde liegt das NEIN knapp vorne:
      nur wer lesen, deutsch, italienisch und gleichzeitig auch denken kann liegt hier im Vorteil.
      Für die Mehrheit der Südtiroler scheinbar eine zu große Herausforderung.
      (leider keine Ironie)

      • vogel

        Das Denken überlassen der Südtiroler Landmann die Landmännin ihren politischen Führern.
        Die sind der Meinung, dass wir einen neuen Faschismus brauchen.
        Nun, die Italiener sehen das anders und bei denen sind wir jetzt unten durch.
        Aber schon ganz unten durch!
        Ich wünsche allen Südtiroler Politikern viel Spaß bei ihren rektalen Bittgängen in Rom. Ein kleiner Tipp noch: den Kopf einfetten soll ja sehr hilfreich sein beim A…….kriechen.

    • franz

      Die Linkschaoten in Italien haben eins auf’s Dach bekommen und der Wähler schickt Renzi diesen Chaoten in die Wüste – nach Hause ! 🙂 🙂 🙂
      Wenn LH Kompatscher seine Vasallen & Partei Genossen des PD ein bisschen Anstand hätten müssten sie ebenfalls zurücktreten.
      Die Südtiroler sind bei Speck und ein Gläschen die nettesten Leute , da wird über alles Mögliche geredet:
      Politik scheint jedoch nicht ihre Stärke zu sein.
      Den Großteil der Südtiroler geht es zum übrigen Italien relativ gut, der Südtiroler ist politisch uninteressiert und glaubt was der Häuptling sagt, anders ist das nicht zu erklären. Sì solo in Toscana Emilia Romagna
      e Trentino-Alto Adige
      “UM ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein“
      Albert Einstein

    • zufall

      Bei den Italienern sind wir vielleicht…. unten durch, aber Matteo Renzi wird Südtirol nun sehr mögen!
      In Südtirol eine Schlappe für die paar Schreier, die glaubten dem ganzen Land ein Nein aufbrummen zu können.
      Für Italien: so kann´s gehn wenn man das Volk fragt. War in England dasselbe.

    • owl

      HURRA! Die politische Siesta kann weiter gehen.

      Die Italiener haben sich ihre Berlusconis, Grillos und Kumpanen, den jahrzehntelangen Stillstand und den daraus resultierenden Niedergang redlich verdient. Sie wollen es nicht anders.

      • flizzer

        ganz genau so schauts aus!

        • franz

          Den Stillstand und die Instabilität, gab es vor allem mit der Regierung Renzi (1000 Tage leere Versprechen und Wahlpropaganda )
          Mit den Jobs Act und den Vouchersystem mit denen junge Menschen versklavt werden bis sie vielleicht mit einer miserablen Rente mit 70 in Pension gehen können.
          Oder mit schnellen Gesetzen wie das “ svuota carceri“ und den DL-Depenalizzazione mit denen italienische Staatsbürger zivilrechtlich massakriert werden während kriminelle Immigranten mit diesen Dekreten beinahe völlig Straffreiheit genießern.

    • itler

      Ich habe von so vielen Leuten gehört dass sie sich nicht mit der Materie auseinander gesetzt haben und einfach JA gewählt haben weil es in der Dolomiten empfohlen wurde. Den Leuten sage ich dann immer dass es besser wäre nicht wählen oder weiß abzugeben um somit den Leuten die sich darüber informieren (egal ob JA oder NEIN) die Stimme nicht zu entwerten.

      • werner1

        Nach dieser Logik hätte das Flughafenreferendum anders ausgehen müssen. Bin der Meinung, die Mehrheit der Bürger denkt sehr genau nach und in diesem Fall war das JA zur Schutzklausel eine klare Botschaft der SVP, die die Bürger verstanden haben. Beim Flughafen war die Partei gespalten und somit auch das Volk. Was die einzelnen Schreier der Opposition anbelangt, ist es einmal mehr ein Zeichen, dass diese nur schreien, wenn es gegen der SVP geht, aber selbst keine klare Meinung vertreten. Einmal gegen Rom, dann gegen Autonomie, dann gegen Schutzklausel. Das allein genügt nicht, um die Bürger zu überzeugen.

        • thefirestarter

          Schutzklausel, was ist das genau? Weiß das jemand?
          Wieso braucht es eine Schutzklausel? Zum Schutz von wem, oder zum Schutz von wo vor?
          Beim Flughafen wusste jeder um was es geht… und daher auch ein deutliches Ergebnis.
          Bei diesem Ref. wußte keiner wirklich um was es geht. Die Überzeugungsarbeit der SVP war halt wieder mal die Angst vor dem bösen „Walschen“ zu schüren und wie so oft hat es wieder geklappt, Ebner sei dank.
          Was bleibt ist ein ominöses Schreiben von Renzi an Kunz und viel.. bla,bla,bla.
          P.S: LB Kompatscher sollte sich jetzt ein Beispiel von Renzi nehmen und nach dem Debakel vom Flughafen zurücktreten.
          Aber inzwischen sind römische Politiker ja schon ehrenwärter als mancher Lokalfürst.

    • thefirestarter

      So langsam gehen der SVPD die Partner in Rom aus…
      … der LB Kompatscher ist zufrieden.
      Ein weiteres Debakel nach dem Flughafenreferendum hätte nicht mal er, trotz des fehlen jeglichen Rückgrats, sich leisten können.

    • Wenn wir schon die besseren Italiener sind – wie auch Durnwalder schon behauptet hatte – taufen wir unser Landl um und die da unten sollen sich gefälligst einen anderen Namen suchen.

    • zufall

      Gut formuliert Werner1!
      Was die 1000 Tage leere Versprechungen und Wahlpropaganda Renzi´s angehen, sollte man auch mal den Unterschied zwischen uns gut erzogenen Südtirolern und den weiter südlicher kommenden Regionen sehen: Wir mußten schon vor 25 Jahren mit Kassazettel aus einem Laden, vom Friseur, der Pizzeria und sonstigen Einrichtungen um nachweisen zu können, ob der Betrieb auch die Steuern bezahlt. Und wehe, man war innerhalb 50 Metern ohne Beleg unterwegs, gab es eine Strafe für den Kunden und für den Betrieb. Also ist hier diesbezüglich alles i. O.. Aber bereits in etwas südlich gelegenen Regionen wird erst jetzt durch Renzi´s Regierung kontrlliert und dadurch Steuern eingenommen, die diese Leute vorher nicht bezahlten, warum denn, wenn keiner kontrolliert. Dies ein Beispiel, daß nicht nichts geschehen ist.

      • roberto

        Die Kontrollen bei den kleinen Unternehmen sind absolut rechtens, jedoch hätte die Mannschaft von Renzi bei den Banken und bei der öffendlichen Verwaltung gleich streng kontrollieren sollen, dann hätte man endlich die wahren Steuersünder und Wirtschaftskriminellen gefasst, wo es nicht um ein paar hundert Euro geht sondern um MILLIONEN von Euro.
        ………. ergo ist in dieser Hinsicht absolut nichts passiert, wenn schon gab es die Dekrete Salvabanche um das wirtschaftskriminelle Treiben nicht zu unterbinden. :_)

    • richard

      Keine 43% der Wahlberechtigten kann die SVP auf sich vereinen und will groß behaupten, sie sei nun beauftragt worden, weitere Verhandlungen zu führen.
      Jede Diktatur wird irgend wann fallen, so auch ihr SVPler.

    • andreas

      Die Italiener wissen immer ganz genau was falsch läuft, wie es aber richtig läuft, wissen sie auch nicht, ein Dilemma.

    Kommentar abgeben

    Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

    2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Cookie Hinweis

    Nach oben scrollen