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    Präsident Van der Bellen

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    Die Kandidaten nach der Aufhebung durch das Verfassungsgericht

    Alexander Van der Bellen hat es geschafft: Er ist der nächste österreichische Bundespräsident. Die spannende Wahl im TAGESZEITUNG-Liveticker. 

    +++ UPDATE: 21:00 Uhr +++
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    Quelle: ORF, Der Standard

    Das vorläufige Endergebnis inklusive Wahlkarten-Prognose zeigt einen klaren Sieg Alexander Van der Bellens. Die Wahlbeteiligung lag bei 74,1 Prozent.
    Der vielleicht letzte Glückwunsch des Abends kommt von SVP-Obmann Philipp Achammer „Ein überzeugter Europäer zieht in die Wiener Hofburg ein. Gerade in diesen Zeiten ist dies ein positives Signal, auch für Südtirol“, so Achammer. Was die österreichische Südtirol-Politik betrifft, so sei mit Kontinuität zu rechnen.
    SVP-Chef Achammer mit Minister Kurz

    SVP-Chef Achammer mit Minister Kurz

    Denn Alexander Van der Bellen habe bereits im Vorfeld der Wahl deutlich gemacht, als Garant der Bundesverfassung die Schutzfunktion Österreichs gegenüber Südtirol entschlossen wahrnehmen und die autonomiepolitische Linie der Landesregierung unterstützen zu wollen. „Wir sind deshalb überzeugt, dass der neue Bundespräsident das Interesse, die Offenheit und die nötige Sensibilität für Südtiroler Belange mitbringen wird“, so Achammer. Genauso sei die europapolitische Ausrichtung des neuen Bundespräsidenten positiv zu bewerten: „Weil es gerade jetzt wichtig ist, auf ein stärkeres Miteinander zu setzen anstatt auf neue Grenzen.“Nach vielen Monaten des Wahlkampfes und der Wahlwiederholungen sei nun Klarheit geschaffen: „Die Aufgabe des neuen Bundespräsidenten wird es mehr denn je sein zusammenzuführen. Wir wünschen Alexander Van der Bellen eine glückliche Hand für die anstehenden Aufgaben“, so Achammer.

    Mit dieser Meldung verabschiedet sich TAGESZEITUNG Online in den Abend. Um 23:00 Uhr sind wir mit den ersten Ergebnissen zum italienischen Verfassungsreferendum wieder für Sie da!
    +++ UPDATE: 19:32 Uhr +++
    Landeshauptmann Günther Platter

    Landeshauptmann Günther Platter

    Tirols Landeshauptstadt Innsbruck hat sich diesmal noch deutlicher für Alexander Van der Bellen ausgesprochen. Er erhielt 62,18 Prozent der Stimmen, im Mai waren es noch 59,87 Prozent. Die Wahlbeteiligung ist ebenfalls gestiegen und lag bei 61,52 Prozent.

    Außenminister Sebastian Kurz gratulierte indes Wahlsieger Van der Bellen und freut sich „auf die weitere Zusammenarbeit mit dem designierten Bundespräsidenten. Unser Ziel ist es, Österreich so wie bisher gemeinsam im Ausland zu vertreten und mit einer Stimme zu sprechen.“

    Einen besonderen Wunsch hat Tirols Landeshauptmann Günther Platter. Der ehemalige ÖVP-Innenminister bietet Van der Bellen „wie schon in der Vergangenheit eine gute Zusammenarbeit an.“ Und: „Mein Wunsch ist, dass diese gute Zusammenarbeit auch Südtirol mit einschließt“, betont der Tiroler Landeshauptmann.

    +++ UPDATE: 19:06 Uhr +++

    Die internationalen Reaktionen fallen unterschiedlich aus. Große Freude beim deutschen Außenminister Frank Walter Steinmeier und beim französischen Premier Manuel Valls. Nach Ansicht der französischen Rechtspopulistin Marine Le Pen hat sich die FPÖ bei der Präsidentenwahl „mutig geschlagen.“ Bei der nächsten Nationalratswahl werde aber die FPÖ gewinnen, twitterte die Front-National-Chefin am Sonntagabend.

     

     

    +++ UPDATE: 18:45 Uhr +++

    Große Freude bei Südtirols Grünen, die den Sieg des Parteikollegen Van der Bellens mit freundlichen Worten feiern.

    Die grünen Abgeordneten Hans Heiss, Brigitte Foppa und Riccardo Dello Sbarba

    Die grünen Abgeordneten Hans Heiss, Brigitte Foppa und Riccardo Dello Sbarba

    „Glückwunsch, Herr Bundespräsident!“, schreiben die Vorsitzenden Hans Heiss und Brigitte Foppa in einer Pressemitteilung, „Die Grünen Südtirols gratulieren Alexander van der Bellen zum herausragenden Ergebnis, das alle Erwartungen übertroffen hat. Die Seriosität des Kandidaten, sein Bekenntnis zu einem weltoffenen, liberalen und solidarischen Österreich hat die Bürgerinnen und Bürger mehr denn je überzeugt.“

    „Nicht nur die Republik Österreich, sondern ganz Europa atmet auf.“, so Heiss und Foppa, „Auch wir. Südtirol hat allen Grund zur Freude, über einen Bundespräsidenten, der den Populismus in die Schranken gewiesen hat und unserem Land verbunden ist. Wir hoffen bald mit Sascha van der Bellen in Südtirol auf diesen schönen Sieg anstoßen zu können. Zum Wohl, Österreich, zum Wohl, Europa!“

    florian kronbichlerParlamentskollege Florian Kronbichler wählt hingegen härtere Worte. Er schreibt: „Mit einem Bundespräsident Sasha Van der Bellen bleibt das Bild von Österreich in der Welt das der kultivierten, gemütlichen, nicht ganz zu deutschen Alpenrepublik. Das Gespenst eines Österreichs des kleinen, latent faschistoiden Wutbürgers ist mit der Verhinderung eines Bundespräsidenten Norbert Hofer verscheucht worden.“

     

    +++ UPDATE: 18:35 Uhr +++

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    Der nächste Bundespräsident Alexander Van der Bellen spricht im ORF über seinen Sieg: „Man rechnet nicht, man hofft“, sagt VdB, „man kann nie sicher sein, wie eine Wahl ausgeht“. Er glaubt, dass das Engagement von tausenden Leute zu seinem Sieg beigetragen hat. „Sie haben mit ihren Großeltern gesprochen, die mich vielleicht noch nie gewählt haben.“ So sei eine Bewegung entstanden.

    Von Anfang an habe er für ein pro-europäischen Österreich gestritten und argumentiert. Die viel zu hohe Arbeitslosigkeit will er als Problem bei der Regierung thematisieren.

    Angelobt wird Van der Bellen im Jänner, dann beginnt seine Amtszeit von 6 Jahren.

    „Ich glaub nicht, dass die Regierung noch lange halten wird“, sagt hingegen Norbert Hofer, nachdem er seinem Konkurrenten gratuliert hat. Dann macht der FPÖ-Kandidat eine interessante Ankündigung: „Ich lasse meine Wähler niemals in Stich, ich werde 2022 wieder als Präsident antreten.“

     

    +++ UPDATE: 18:30 Uhr +++

    „Ich bin so dankbar“, sagt Alexander Van der Bellen in einer ersten Stellungnahme. Gegen 21:00 Uhr will er auf einer Wahlparty zu seinen Fans sprechen.

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    Brexit-Organisator Nigel Farage hatte sich übrigens auf einen Sieg Norbert Hofers gefreut: „Ich würde mein Geld darauf setzen, dass Hofer von der FPÖ diese Wahl gewinnt.“ Dazu dürfte es auch in Zukunft nicht kommen: Eine Kandidatur als Spitzenkandidat bei der nächsten Nationalratswahl schloss der blaue Kandidat in einem ORF-Interview nach der Wahl aus.

    Jubel gibt es unterdessen auf der Wahlparty der Grünen. Dieses Video entstand kurz nach Bekanntgabe der ersten Ergebnisse.

     

    +++ UPDATE: 18:05 Uhr +++

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    Die aktuelle Hochrechnung

    Der österreichische Bundeskanzler Christian Kern freut sich über den Wahlsieg Van der Bellens. Kern hatte den Grünen Kandidaten im Wahlkampf mit allen Kräften unterstützt.


    Ein Anfechtung der Wahl hat FPÖ-Chef Heinz Christian Strache ausgeschlossen. Dem ORF sagte er: „Es war im Mai extrem wichtig, das zu tun. Das war gut und richtig. Jetzt gibt es sicher keine Beanstandung, heute kann man sich sicher sein.“

    Eines ist nach dem heutigen Wahlabend jedenfalls klar: Van-der-Bellen-Wählern ist ein Stein vom Herzen gefallen.

    Van-der-Bellen-Fans im Netz

    Freude bei Van-der-Bellen-Fans im Netz

     

    +++ UPDATE: 17:50 Uhr +++

    Quelle: ORF, Der Standard

    Quelle: ORF, Der Standard

    Nach dem überraschend klaren Sieg von Alexander Van der Bellen reagieren auch die Spitzen der jeweiligen Bundesparteien. Im ORF wurden Eva Glawischnig (Grüne) und HC Strache (FPÖ) befragt.

    „Ich hätte es mir anders gewünscht“ sagt FPÖ-Chef HC Strache im ORF und gratuliert Alexander Van der Bellen. „Wir hoffen, dass es ein guter und fairer Gewinner sein wird.“

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    Grünen-Chefin Eva Glawischnig will noch nicht sagen, „was den Ausschlag für den Sieg gegeben hat.“ Sie bedankt sich bei den Wahlkämpfern, vor allem auf dem Land sowie bei anderen Parteien, etwa ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner. Es sei eine Entscheidung für einen Stil in der Politik gewesen. Man habe einen Stil gesehen, den man in Österreich nicht wolle. Man habe sich gegen Hetze ausgesprochen und für freie Meinungsbildung. Es sei ein „historischer Tag der Freude und des Miteinanders“.
    Andreas Pöder

    Andreas Pöder

    Weitere Reaktionen kommen auch aus Südtirol: Als „letztes Aufbäumen des schwarz-rot-grünen“ Establishments und der Systemmedien bezeichnet die BürgerUnion das Ergebnis der österreichischen Bundespräsidentenwahl. „Alle gegen Einen und trotzdem hat Alexander Van der Bellen kein überragendes Ergebnis erzielt“, so der Landtagsabgeordnete Andreas Pöder.

    „Österreich wird künftig  einen alten Mann des Systems und des Establishments als Bundespräsident haben. Das kann man gut oder schlecht finden, ist aber immerhin nach einem endlosen Wahlkampf und mehreren peinlichen Wahlpannen das von der Mehrheit der Wähler gewollte Ergebnis“, so Pöder.

     

    +++ UPDATE: 17:45 Uhr +++

    Sven Knoll

    Sven Knoll

    Die Süd-Tiroler Freiheit gratuliert Alexander Van der Bellen zur Wahl zum neuen österreichischen Bundespräsidenten. Als Tiroler sei Alexander Van der Bellen mit Südtirol bestens vertraut und er „war auch selbst dabei, als die Süd-Tiroler Freiheit mehr als 22.000 Unterstützungsunterschriften für die doppelte Staatsbürgerschaft dem österreichischen Parlament übergeben hat.“

    Sven Knoll & Co. wollen die erhöhte Aufmerksamkeit für Südtirol nun „politisch nutzen, um die für Süd-Tirol so wichtige doppelte Staatsbürgerschaft voranzutreiben.

    Alexander Van der Bellen habe sich im Wahlkampf explizit für die doppelte Staatsbürgerschaft ausgesprochen, an dieses Wahlversprechen wird ihn die Süd-Tiroler Freiheit erinnern.

    In der Zwischenzeit hat Norbert Hofer seine Niederlage auf Facebook eingestanden:

     

     

    +++ UPDATE: 17:37 Uhr +++

    Während Van der Bellen beim Urnengang am 22. Mai erst durch die Wahlkarten vor Norbert Hofer landete, liegt er heute bereits am Wahlabend vorne. Später wurde die Wahl vom Mai allerdings angefochten.

    Eine neuerliche Wiederholung der heutigen Wahl haben sowohl Van der Bellen als auch Hofer im Wahlkampf ausgeschlossen. Ob es bei diesem Versprechen bleiben wird, zeigt sich spätestens am 22. Dezember. Dann läuft die Frist für eine weitere Wahlanfechtung aus.

     

    +++ UPDATE: 17:31 Uhr +++

    Die ersten Reaktionen aus Südtirol sind eingetroffen. Grünen-Obfrau Brigitte Foppa freut sich auf Facebook: „DAS sieht gut aus!“

    Die wichtigsten Gründe für die Wähler Van der Bellens waren: „Vertretung im Ausland“, das „richtige Amtsverständnis“ und eine „positive Einstellung zur Europäischen Union“. Der wichtigste Wahlgrund für seinen Konkurrenten Norbert Hofer: „Er versteht die Sorgen der Menschen.“

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    +++ UPDATE: 17:25 Uhr +++

    Van der Bellen wird daran arbeiten, dass Vertrauen von allen Wählern zu gewinnen, sagt Van der Bellens Manager Lockl im ORF.

    Quelle: ORF, Der Standard

    Quelle: ORF, Der Standard

    FPÖ-Wahlkampfmanager Herbert Kickl hat Van der Bellen indessen gratuliert. Hofer habe Unmenschliches in dem Wahlkampf geleistet, es war keine einfache Situation, es war einer gegen alle. Aber: „Das ist noch nicht das Ende der Geschichte.“ Wir haben die Gemeinsamkeit ins Zentrum gestellt, sagt Kickl, die Kampagne von Van der Bellen war deutlich negativer. Und: „In ein paar Monaten sieht das ganz anders aus.“ Eine Anspielung auf die kommende Nationalratswahl.

    Die Wahlbeteiligung liegt übrigens mehr als einen Prozentpunkt über der ersten Ausgabe dieser Stichwahl. Offensichtlich sind die Österreicher nicht so wahlmüde, wie manche Beobachter im Vorfeld vermuteten.

    +++ UPDATE: 17:10 Uhr +++

    Die Wahl ist entschieden: Alexander Van der Bellen ist neuer Bundespräsident Österreichs. Das haben die Hochrechnungen ergeben. Die Schwankungsbreite ist geringer als der Vorsprung des Grünen Kandidaten.

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    Die ersten (vorläufigen) Ergebnisse trudeln aus den Wahllokalen ein. In vielen Gemeinden scheint Alexander Van der Bellen zugelegt zu haben – selbst in der Heimatgemeinde Norbert Hofers. Im Kaunertal, dem Herkunftsort von VdB, holte der Grüne Kandidat 1,3 Prozent mehr als noch beider ersten Stichwahl.

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    +++ UPDATE: 17:00 Uhr +++

    Die Wahllokale sind nun geschlossen. Datenanalytiker des Meinungsinstituts SORA sollten in den nächsten Minuten die ersten Hochrechnungen parat haben. Anders als noch im ersten Wahlgang erhält der ORF erst jetzt die Daten des Innenministerium, weswegen sich die Analysen etwas verzögern.

     

    +++ UPDATE: 16:55 Uhr +++

    Die Spannung vor den ersten Ergebnissen um 17:00 Uhr steigt. Das Innsbrucker Treibhaus hat um 16:00 Uhr seine Tore geöffnet und überträgt die ORF-Berichterstattung auf einer Großleinwand. Die Unterstützungsplattform „Jetzt erst recht!“ und der Chor „Stimmen für Van der Bellen“ sind offiziell die Gastgeber des Abends.

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    Hochspannung auch bei den Südtiroler Grünen, die aus Schottland einen Wahlaufruf versendeten.

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    Was bisher passierte:

    Nach dem ersten Wahlgang im April 2016, als noch sechs Kandidaten zur Auswahl standen, schien der FPÖ-Mann Norbert Hofer bereits Sieger zu sein. Er konnte 35 Prozent der Stimmen auf sich vereinen und ging damit als großer Favorit in die Stichwahl gegen Alexander Van der Bellen.

    In der Stichwahl im Mai dann die Überraschung: Van der Bellen schaffte es, Norbert Hofer doch noch zu überholen. Der frühere Grünen-Chef wurde zum neuen Bundespräsidenten Österreichs gewählt. Doch die FPÖ fochte das Wahlergebnis an. Es sei bei der Auszählung zu Unregelmäßigkeiten gekommen. Die Stichwahl wurde schließlich annulliert.

    Schon am 2. Oktober hätte die Wiederholung der Stichwahl erfolgen sollen. Doch bei den Wahlkarten gab es ein Problem: Der Klebstoff hielt nicht das, was er versprach. Die Wahl musste verschoben werden.

    Nun aber dürfte ein Schlussstrich unter ein Kapitel gesetzt werden, das Österreich viel Häme einbrachte.

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    Kommentare (16)

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    • besserwisser

      gott sei dank habend ie gemäßigten und vernünftitgen gewonnen! hoffentlich glaubt jemand auch noch an unser europa und nicht nur an sich selber!

    • erich

      Der Knoll und die STF winden sich fünf mal um die eigene Achse. Stramme Tiroler die sie immer vorgeben zu sein, sollten sich bitte erinnern was sie gesagt haben als die Bundespräsidentenwahl annulliert wurde. Sie haben angekündigt, jetzt kommt der Hofer, der wird die doppelte Staatsbürgerschaft einführen.
      Außer Steuergelder verbrennen hat die STF noch keinen grünen Zweig hervorgebracht.

    • marting.

      der alte packts eh nicht mehr lange, bald müssen die wieder wählen.

    • watschi

      zum kotzen. armes österreich unter diesen mann

    • franz

      Vor allem arme Kinder. !
      Anscheinend gibt es doch mehr pädophile in Österreich ! wie vermutet.
      Vollständig vorliegen wird die Studie erst 2014, doch schon die ersten Ergebnisse sind für die Grünen alles andere als angenehm. Die Partei selbst hatte die Erforschung ihrer „pädophilen Vergangenheit“ in Auftrag gegeben. Erste Ergebnisse liegen nun vor. Sie belegen, dass die Grünen den Jahren von 1980 bis 1989 nicht nur mit der Forderung pädophiler Gruppierungen sympathisierten, sexuelle Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern zu legalisieren, sondern sie Anfang der 80er Jahre offensiv propagierten.
      http://www.berliner-zeitung.de/paedophilie-forscher–gruene-wollten-sex-mit-kindern-legalisieren–3792714
      Zum Glück hat ein Bundespräsident in Österreich nicht viel zu sagen und immerhin sind 46 % für Hofer.
      Daher wird der Zaun am Brenner trotzdem hochgezogen sollte sich Alfano und Kompatscher nicht an die Vereinbarungen halten.

      • ft

        Na ist die Watschen gesessen Herr Oberabschreiber? Van der Bellen hat als guter Tiroler schon gesagt dass die Brennergrenze immer offen bleiben wird.
        Erheiternd wie Sie immer wieder ihre Sexfantasien unter die Leute bringen..

    • roadrunner

      Erleichternd zu wissen, dass die Mehrheit der Bürger nicht den Populisten Glauben schenkten. Die Vernunft hat gesiegt.

    • franz

      die Presse “Sechs Jahre Schlafwagen statt Geisterbahn“
      Die Distanz Van der Bellens zur ÖVP – vor allem einer künftigen unter Sebastian Kurz oder vielleicht auch einer – sagen wir – unter Wolfgang Sobotka wird tendenziell größer werden. Von Van der Bellens viel diskutiertem Verhältnis zur FPÖ ganz zu schweigen: In den letzten Tagen des Wahlkampfs ist er zurückgerudert. Unter bestimmten Bedingungen könne er sich Regierungsauftrag und Angelobung eines Kanzlers Heinz-Christian Strache nun doch vorstellen. Dieser müsse zuvor etwa ein ernsthaftes Bekenntnis zu Europa formulieren. Das wird für Strache möglich sein, wenn auch nicht zu 100 Prozent glaubwürdig. Das wäre übrigens in jeder Hinsicht ein historischer Treppenwitz: Ein Bundespräsident, der Grünen-Chef war, gelobt einen Kanzler an, der FPÖ-Chef ist.
      http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/5129142/Sechs-Jahre-Schlafwagen-statt-Geisterbahn?_vl_backlink=/home/index.do

    • yannis

      Alles in der Welt schreit nach Erneuerung und wählt dann die ältesten zum Teil senile Greise in die höchsten Staatsämter.
      Da gibt es viele junge Wähler die im eigenen familären Umfeld, sich weder vom eigen Vater/Großvater usw. usf. was sagen lassen bzw. auf die eigene „Lebenserfahrung“ pochen und wählt dann jemand in den Führungs-Kader der 30 Jahre über den Altersdurchschnitt der Gesamtbevölkerung liegt.
      An sich auch wieder gut, den Bürgern in der Altersklasse dieser Polit-Greise kann eine „Wahlentscheidung“ allein aus Demografischen Gründen am aller wenigsten auf die eigenen FÜSSE fallen.

    • wollpertinger

      Jetzt kriegen die Linkschaoten, die mit ihren Gewaltaktionen Van der Bellens Wahlkampf begleitet haben und die ausser Schaufenster einschlagen und Autos anzünden nichts können, gewaltige Oberhand. Ich werde Österreich in Zukunft meiden.

    • franz

      Wie es auschaut haben die Linkschaoten in Italien eins auf’s Dach bekommen und der Wähler schickt Renzi dieses Großmaul in die Wüste – nach Hause ! 🙂 🙂 🙂

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