Du befindest dich hier: Home » Wirtschaft » Der Nabel der „Welt“

    Der Nabel der „Welt“

    Der Bericht auf welt.de (Screenshot)

    Der Bericht auf welt.de (Screenshot)

    War es der Glühwein? Die Hamburger „Welt“ reiht den Bozner Christkindlmarkt allen Ernstes unter die Top 5 der schönsten Weihnachtsmärkte Europas.

    Tja, Geschmack ist Geschmack!

    Vielleicht waren die Damen/Herren der „Welt“ noch nie im Sarntal.

    Noch nie in Bruneck. Noch nie in Brixen oder Meran?

    Fakt ist:

    Die Hamburger „Welt“ reiht den Bozner Christkindlmarkt unter die Top 5 der schönsten Weihnachtsmärkte Europas.

    Campofranco gibt’s nicht mehr.

    Der Bahnhofspark ist zwar cool adaptiert worden. Aber der Weihnachtsmarkt auf dem Waltherplatz ist heuer ein ziemlich armseliger.

    bildschirmfoto-2016-12-03-um-17-42-06Nichtsdestotrotz:

    Die Tester der „Welt“ waren begeistert vom Bozner Christkindlmarkt. Sie finden allen Ernstes: er ist der fünftschönste in Europa!

    Lesen Sie selbst:

    „Malerisch gelegen in der historischen Altstadt, lädt der Bozener Christkindlmarkt zum Bummeln ein, inmitten eindrucksvoller Berglandschaft. Obwohl einer der beiden ältesten Weihnachtsmärkte Südtirols, ist er doch eine recht junge Einrichtung: Es gibt ihn erst seit 1991.

    Das mag man kaum glauben, passt er doch wunderbar auch in diesen Teil der Alpen, der erst seit dem Ersten Weltkrieg zu Italien gehört und bis heute überwiegend deutschsprachig ist. Hier treffen sich österreichische, deutsche, italienische und ladinische Traditionen, zur Freude der Besucher.

    Mit 80 Ausstellern ist der Markt eher beschaulich, man legt Wert auf Qualität und echtes Kunsthandwerk, etwa typisch alpenländische Geschenke aus Holz und Schafswolle, Strohsterne und handgemachte Weihnachtskugeln, Südtiroler Grappa, Grödner Holzarbeiten, Alpenkräuter-Bio-Seifen, Krippen aus Ton oder Figuren aus der Südtiroler Sage vom Zwergenkönig Laurin.

    Zum altmodischen Charme trägt auch ein moderner Ehrgeiz bei: Der Markt ist zertifiziert als ökologisch nachhaltiges Event – kein Plastikgeschirr, keine Getränkedosen stören die Idylle. Dazu passen regionale Köstlichkeiten: Glühwein, Erdäpflplattln mit Sauerkraut, Apfelkiachln und Strauben, ein süßes, warm verzehrtes Backwerk.

    Eine Weihnachtsleckerei sind die nach Zimt duftenden Zelten, eine Art Früchtebrot. Dazu erklingt Bozener Blasmusik. Neu in diesem Jahr sind Buden am Bahnhofspark mit Eislaufplatz und die Aktion „Lesen am Christkindlmarkt“, bei der Autoren auf Deutsch und Italienisch vorlesen und signierte Bücher verkaufen.“

    Übrigens:

    Der schönste Weihnachtsmarkt ist – immer laut „Welt“ – jener in Brighton in Großbritannien gefolgt von jenem in Jarmark Bo?onarodzeniowy in Breslau, Polen.

    Frohe Weihnachten …

    Vielleicht war es ja der Glühwein, der den Bozner Christkindlmarkt zum Nabel der „Welt“ gemacht hat.

     

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
    Clip to Evernote

    Kommentare (2)

    Lesen Sie die Nutzerbedingungen

    • andreas

      Wer hat diesen dämlichen Artikel geschrieben?
      Bessere Werbung als in dem Blatt genannt zu werden gibt es wohl nicht, da die Wertung wohl auch im Mutterblatt Bild erscheinen wird.
      TZ schließt sich wohl diesem andauernden schlechtmachen von Südtirol an. Und wenn sie europaweit testen ist es wohl auch klar, dass sie nicht in jedes Kuhdorf wo nur der Sepp und der Luis einen Stand haben, die Märkte besuchen.

    • besserwisser

      ich findes es toll dass ihr uns darüber berichtet. aber seriöser jounalismus sollte dem leser die meinung frei lassen, ihr steuert das ja auch ins schlechte. was soll das?

      so schlimm kanns nicht sein liebe tz, sonst würden ja nicht alle hinlaufen. und die tz redakteure sieht man ja auch mal beim glüwi schlürfen oder?

      und ausserdem: wems nicht gefällt der kann ja woanders hingehen, seits doch froh dass die leute zu uns kommen und uns alle ernähren!

    Kommentar abgeben

    Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

    2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Cookie Hinweis

    Nach oben scrollen