Du befindest dich hier: Home » Südtirol » Kunstfehler in Innichen?

    Kunstfehler in Innichen?

    Das Krankenhaus in Innichen

    Das Krankenhaus in Innichen

    Der Tod der 43-jährigen Innichnerin Birgit Burger könnte ein gerichtliches Nachspiel haben. Gegen sechs Ärzte wird ermittelt.

    War es ein Kunstfehler?

    Oder haben die sechs Ärzte korrekt gehandelt, wovon die Krankenhausverwaltung im Sanitätsbezirk Pustertal ausgeht.

    Der Tod der 43-jährigen Innichnerin Birgit Burger könnte ein gerichtliches Nachspiel haben.

    Gegen sechs Ärzte wird formell ermittelt.

    Es sind dies: Gottfried Kühebacher, Stefano Basso, Silvano Furlani, Wolfgang Lunz, Angelo Dapunt und Astrid Grießmair.

    Die tragische Geschichte beginnt am 18. August dieses Jahres, als Birgit Burger ins Innichner Spital eingeliefert wird. Die Frau klagt über Kopfschmerzen, verspürt ein starkes Brennen im Brustbereich, Bauchschmerzen. Birgit Burger wird untersucht und nach Hause geschickt. Wenige Tage später sucht die Frau erneut das Spital auf.

    Wieder mit denselben Symptomen.

    Brigit Burger wird eingehenderen Untersuchungen unterzogen. Die Blutuntersuchung ist unauffällig.

    Die Ärzte gehen von einer Magenschleimhautentzündung in Folge von Stress aus.

    Weil keine Besserung eintritt, sucht die Frau am darauffolgenden Tag, es ist der 22. August, erneut das Spital auf.

    Dabei beklagt die Frau, dass die nicht tief atmen können. Die Patientin wird geröntgt.

    Die Frau, die zwei Söhne im Alter von 8 und 20 Jahren hat, wird wieder heimgeschickt. Die Frau stirbt weniger Stunden später daheim. Offenbar infolge einer inneren Blutung, möglicherweise einer Lungenembolie.

    Der Ehemann der Frau, der Toblacher Carabiniere Antonio D’Agostino, hat den Fall jetzt angezeigt.

     

     

     

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
    Clip to Evernote

    Kommentare (1)

    Lesen Sie die Nutzerbedingungen

    • yannis

      da darf man gespannt sein wie die „Weißkittel“ ihren offensichtlichen Pfusch klein reden werden.
      Pech für Herrn D’Agostino dass hierzulande im Gegensatz zu den USA für ihn als Geschädigter von der Justiz so gut wie nichts zu erwarten ist.

    Kommentar abgeben

    Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

    2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Cookie Hinweis

    Nach oben scrollen