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    Duell zur Reform

    Das letzte Streitgespräch vor dem Referendum: Landeshauptmann Arno Kompatscher und Schützen-Landeskommandant Elmar Thaler liefern sich eine hitzige Debatte zur Verfassungsreform. DAS VIDEO.

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    Kommentare (22)

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    • yannis

      Herr Kompatscher, könnte es sein dass Ihnen Ihre heilige Kuh, die sich „Schutzklausel“ nennt, je nachdem was für ein „Sauhaufen“ welcher dann in Rom 30% Stimmenanteil zusammen geklaubt hat, dann mit ihrer 55%iger Mandats-Mehrheit, diese Schutzklausel schlicht um die Ohren fliegt ?

    • zusagen

      mein Gott, da zeigt ein typischer Gegner der Verfassungsreform wieder einmal am eigenen Leib wie einfach es ist verantwortungslos Verantwortung zu tragen. Woher hat Herr Thaler nur all seine bunten Spikezettel? Für mich ist er damit jetzt aber endgültig durchgefallen. Oder blieb ihm einfach nicht die Zeit auch nur ein einziges haltbares Argument zu liefern.

    • andreas

      Thaler sollte sich darauf beschränken der „Chef“ einer Folkloretruppe und der Betreiber einer rechtslastigen Nachrichtenseite zu sein, in diesen Streitgespräch hat er sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert.
      Das Gespräch zeigt aber, dass eine Ahnung vom Thema zu haben und nicht nur irgendwelche Vermutungen zu äußern, noch nicht ganz aus der Mode gekommen ist.

    • zusagen

      @ Andreas
      entweder nimmst du Herrn Thaler im letzten Satz aus oder du hast hoffentlich eine mit keine Ahnung verwechselt 😉

      • andreas

        Der letzte Satz bezog sich auf den LH, die Frage wer in diesem Interview die besseren Argumente, bzw. überhaupt welche hat, erübrigt sich eigentlich.
        Es wirkt als würde Einstein, wenn er noch leben würde, mit Ulli Mair über die Relativitätstheorie diskutieren.

    • vogel

      Seit Jahren erzählen uns diese Kasperlen dass es in Italien wieder leicht aufwärts geht.
      Aber ist das wirklich so oder werden wir belogen?
      Hier findet man eine schön aufbereitete Statistik dafür:

      http://www.querschuesse.de/italien-so-siehts-wirtschaftlich-aktuell-aus/

    • rota

      Für mich bleibt eine wichtige Frage unbeantwortet:
      Renzi bezeichnet Kompatscher immer wieder als Freund. Wenn das NEIN gewinnt will er selbst abgeben.
      Was machen Kompatscher und Konsorten wenn auch in Südtirol das NEIN vorne liegt?
      Folgen sie dann den Freunden aus oder in die / der Toscana?

    • erich

      Wir sind uns alle einig, dass für Südtirol wirtschaftlich und politisch viel erreicht wurde! Dies haben wir den Optimisten zu verdanken, nicht den Pessimisten. Was glaubt ihr wo wir wären wenn unsere Mütter und Väter immer auf den Blankoscheck gewartet hätten. Es gibt keine Zukunftsperspektiven und Entwicklungen ohne Restrisiko.
      Interessant ist, dass die Opposition hier mit allen Mitteln kämpft! Oder geht es hier um andere Ziele als der Verfassungsreform? Bei den Politiker Pensionen gab es anscheinend keine Risiken für die Oppositionsparteien, sorry, das ging ja in die eigene Tasche!

    • realist

      Lieber erich, Sie haben wie öfters, die Sache auf den Punkt gebracht.

      Wenn wir Südtiroler aus der Vergangenheit gelernt haben, dann wissen wir, was zu tun ist.

    • walter

      LH Kompatscher hat mich in diesem Interview eindeutig besser überzeugt!

    • mannik

      Herr Thaler benötigt offensichtlich eine Zeichnung, damit er versteht in welcher Wechselbeziehung die Konzepte „transitorio“ – „intesa“ – „modifca dello Statuto“ leztlich stehen.

      • franz

        @mannik
        Art. 39.
        (Disposizioni transitorie). – transitorio, heißt vorübergehend – vergänglich
        1. In sede di prima applicazione e sino alla data di entrata in vigore della legge di cui all’articolo 57, sesto comma, della Costituzione, come modificato dall’articolo 2 della presente legge costituzionale, per l’elezione del Senato della Repubblica usw. usw.
        Apropos art 57. ex Verfassungsgerichtspräsident “Gustavo Zagrebelsky und Vorsitzender der 50 Verfassungrechteler die gegen diese Reform sind, “in der Auseinandersetzung mit Renzi auf La7 , den art. 57 der Verfassungsreform in Frage gestellt wird.
        ( La7- https://www.youtube.com/watch?v=ztCCpyBsNCU )
        1. L’articolo 57 della Costituzione è sostituito dal seguente:
        «Art. 57. – Il Senato della Repubblica è composto da novantacinque senatori rappresentativi delle istituzioni territoriali e da cinque senatori che possono essere nominati dal Presidente della Repubblica.
        I Consigli regionali e i Consigli delle Province autonome di Trento e di Bolzano eleggono, con metodo proporzionale, i senatori tra i propri componenti e, nella misura di uno per ciascuno, tra i sindaci dei Comuni dei rispettivi territori.
        Nessuna Regione può avere un numero di senatori inferiore a due; ciascuna delle Province autonome di Trento e di Bolzano ne ha due.
        Das meint Zagrebelsky sei nach seiner Meinung ein Widerspruch gleicher Behandlung.

    • walther987

      Man merkt es den Schützen an, dass sie ideologisch argumentieren, einfach Nein sagen zu alles und jedem. Schade, dass er die Frage nicht beantwortet, was er als Parlamentarier machen würde bei der nächsten möglichen Reform, bei einer so geringen Anzahl an Parlamentariern aus Südtirol ist der Einfluss wohl nicht unbeschränkt.

    • tiroler

      wir südtiroler haben (leider) nur eine möglichkeit: mit ja zu stimmen, was das kleinere übel ist.
      alles andere ist noch schlimmer

      • franz

        .
        @tiroler
        mit ja zu stimmen, was das kleinere übel ist. ?
        Wenn es mit einen Mehrheit von 55 % der Mehrheitspartei ( mit den ITALICUM in der Kammer und im neuen Senat der Regionen kein Mitspracherecht der Opposition sprich SVP mehr gibt ( anstatt wie versprochen 2 Senatoren vielleicht 1 da 2 laut ex Verfassungsgerichtspräsident Zagrebelsky ein Widerspruch ist ) Dann werden die die JA Sager wohl auch noch große Bauchschmerzen bekommen.

    • franz

      In der Hoffnung, dass Renzi ausnahmsweise einmal sein Versprechen hält und bei einen NEIN nach Hause geht, allein das ist ein Grund mit NEIN abzustimmen.
      1000 Tage Renzi heißt, Chaos, Null Wachstum, Rekord – Staatsschuldenstand http://www.italiaora.org/ ore 13:00 29 .11.2016
      € 2.362.701.400,574
      trotz günstigen Rahmenbedingungen ( 0 Zins Niedrig -Öl-Preis )
      5. Millionen Arbeitslose , 9 Millionen italienische Staatsbürger die unter der absoluten Lebensminimum leben .( laut ISTAT.)
      200.000 junge Menschen mit zum Teil Hochschulstudium musste die letzen 2 Jahre auswandern um sich im Ausland eine Arbeit zu suchen. Und eine unkontrollierte Masseneinwanderung von 500.000 Immigranten
      ( 95 % Clandestini, Menschen die aus keinen Krieg fliehen ) die “uns Steuerzahler“ 4 Milliarden € / Jahr kosten.
      JOBS ACT mit den VOUCHER System mit den junge Menschen zu Sklaven degradiert werden.
      Anstieg der Kriminalität durch Gesetzen wie das “svuota carceri“ bzw. das DL-Depenalizzazione mit den 20.000 Kriminelle aus den Gefängnis entlassen wurden und niemand der nicht eine Straftat begeht die eine Gefängnisstrafe über 5 Jahre vorsieht ins Gefängnis muss.
      Mit den DL-Depenalizzazione, mit den ca120 Art. vom Strafrecht gestrichen wurden, genießen kriminelle Immigranten beinahe völlige Straffreiheit, während mit den selben Gesetz italienische Staatsbürger zivilrechtlich massakriert werden.
      Übrigens mit Gesetzen die mittels der Vertrauensfrage in kürzester Zeit von der Mehrheit beschlossen und umgesetzt wurden.
      Und das “Salva Banche “ mit dem Renzi und die hübsche Ministerin Boschi übers Wochenende per Dekret beschlossen hat, mit den man rund 200.000 Kleinsparern ihr ganzes Guthaben auf NULL gestellt hat, um 4 Banken zu retten unter anderem Banca Etruria, bei der Vater Boschi Vizepräsident war.
      Und jetzt will Renzi den Bürgern weiß machen, dass es schneller Gesetze braucht. ?
      Nicht schneller Gesetz braucht es sondern bessere und vor allem nicht autokrtaische -Gesetze.
      Wenn es so weiter geht, haben wir auch bei uns bald Zustände wie in Turin-Mailand Rom usw.++++
      http://www.tageszeitung.it/2016/11/30/fluechtlinge-in-der-laimburg/#comment-336721

    • adobei

      Wieso musste Elmar Thaler gegen Arno Kompatscher antreten? Hatte von den schreienden Oppositionsparteien niemand den Mumm mit dem Landeshauptmann ein Streitgespräch zu führen?

      • franz

        adobei
        Gegen LH Kompatscher bzw. gegen jemand zu einen Streitgespräch anzutreten der kein richtigen Argumente hat braucht es nicht viel Mumm. ein bisschen kritisch nachdenken und recherchieren genügt um die ganze Lügenpropaganda zu demontieren.

    • zufall

      Egal wie, zwischendurch sollte man auch mal über den Tellerrand ausischaugn, ich denke es geht hier um ein bissl mehr, als nur um Südtirol´s Autonomie. Besonders jene, welche am liebsten unterhalb von Salurn eine Grenze hätten, sollten vielleicht noch einmal mit diesen Gedanken spielen. Es darf doch nicht sein, daß man sich sagen läßt: Du derfsch jooo net Si wählen, sondern spätestens kurz vor der Wahl sollte man sich doch noch über die Grundlagen der Reform informieren. Nicht nur in der Dolomiten, sondern auch von anderen Medien im In- und Ausland. Der Brexit und Trampels (Donald Trump) Wahlergebnis haben gezeigt was passiert, wenn man nur im eigenen Interresse handelt ohne sich um weiteres Gedanken zu machen. Wäre fatal. wenn Italien am Montag auch in Schockstarre fallen würde.

    • franz

      Niemand sagt “Du derfsch jooo net Si wählen“
      Richtig ist, man sollte sich informieren bevor man wählen geht.
      Schuld für den Brexit die Bankenkriese die Rechten in Deutschland oder Trump die Wahl gewinnen, ist nicht die Verfassung .
      Es ist die verfehlte Politik der Linken die versuchen ihr Volk von oben herab zu regieren ohne ihre Bürger – ihre Mitgliedsstaaten zu konsultieren.
      Nach dem Motto: von Ludwig der XIV. „l’état c’est moi – der Staat bin ich!“ Wer so denkt, der macht Umfragen nicht zum Maßstab seines Handelns. Ob das allerdings das ist, was das Grundgesetz meint mit der Feststellung: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“?
      Oder Merkel der Wille des Volkes interessiert mich nicht!
      http://www.efk-riedlingen.de/wordpress/?p=959
      Nein, so hat sie es nicht gesagt. Sie hat gesagt: „Umfragen sind nicht mein Maßstab“. Im Endeffekt läuft das aber auf dasselbe hinaus, denn Umfragen sollen ja den Willen des Volkes repräsentieren. Das juckt Merk nicht. Merkel zieht ihr Ding durch. Der Wille des Volkes geht ihr am Allerwertesten vorbei.
      Ähnlich unser Ministerpräsident Renzi,
      1000 Tage Regierung Renzi heißt lauter leere Versprechen und Lügenpropaganda.
      http://www.tageszeitung.it/2016/12/02/duell-zur-reform/#comment-336869
      Seine letze große LÜGE gestern , “Nell’ultimo appello elettorale su La7 partecipando alla trasmissione di Enrico Mentana sul referendum, Matteo Renzi l’ha sparata davvero grossa. Elencando con il timbro „Fatto“ i successi del suo governo, è partito dalle case che avrebbe consegnato ai terremotati di Amatrice. Una notizia da fare saltare sulla sedia“(….),
      http://tv.liberoquotidiano.it/video/-franco-bechis/12241874/matteo-renzi-bugia-case-terremotati-mentana-franco-bechis-abitacolo.html
      Dass die Banken bankrott sind ist nicht die Verfassung schuld,
      Die Wahrheit ist.wohl wie Marco Travaglio direttore Fatto Quotidiano auf la 7 in der Sendung “di Martedi“ 29.11.2016 21:00 erklärt.
      Die Propaganda von Renzi mit den 8 Banken werden mit den NEIN zusammenbrechen
      1. Damit will man den Kunden dieser Banken Angst machen, immerhin handelt es sich um 5 Millionen Kunden.
      2. Wer ist interessiert dass Renzi diese Reform gewinnt, es sind die großen der Finanz. ( i grandi poteri della finanza ) sogar Finanzminister von Deutschland mischt sich ein und ist für das JA.
      Wie natürlich JP/Morgan
      https://www.forexinfo.it/JPMorgan-referendum-Costituzione-Renzi-influenza-verita
      Für die unkontrollierte Masseninvasion von Immigranten und unerträglichen Zuständen mit denen die Bürger in Italien konfrontiert sind, ist nicht die Verfassung schuld, wohl eher die Regierung Renzi die nicht imstande ist ihre Bürger zu schützen.
      Beispiel Turin.
      “La gravità della questione sta anche nel fatto che il Comune di Torino ha ricevuto una lettera del Sottosegretario di Stato del Ministero dell’Interno, Gianpiero Bocci – si presume dunque con il consenso del Ministro Angelino Alfano – dove è scritto che per procedere allo sgombero il Comitato provinciale per l’ordine e la sicurezza pubblica ha ravvisato che l’operazione non si può fare perché ci sono delle criticità, come l’elevato numero e la condizione degli occupati.“ (……)
      http://www.temicaldi.it/villaggio-olimpico-di-torino-ormai-un-rifugio-di-clandestini-e-spacciatori/
      Und so eine Regierung will die Verfassung ändern.
      Daher gibt es nur eine Möglichkeit, mit NEIN abstimmen und Renzi und Vasallen nach Hause schicken.

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