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    „Jugendarbeit anpassen“

    Vertretern der Jugendorganisationen, Jugenddienste und Jugendzentren sowie des Landes arbeiten gemeinsam am Leitbild der Jugendarbeit.

    Vertretern der Jugendorganisationen, Jugenddienste und Jugendzentren sowie des Landes arbeiten gemeinsam am Leitbild der Jugendarbeit.

    Das Jugendförderungsprogramm aus dem Jahr 1998 soll an die neuen Gegebenheiten angepasst werden. Jugendorganisationen arbeiten gemeinsam an der Neuausrichtung. 

    Mit dem Ziel, die Kinder- und Jugendarbeit als eigenständigen Bereich des Kultur- und Bildungswesens zu sichern und an die neuen Herausforderungen anzupassen, soll das „Programm zur Förderung der Jugendarbeit der deutschen und ladinischen Sprachgruppe in Südtirol“ aus dem Jahr 1998 zusammen mit allen Trägern der Jugendarbeit fortgeschrieben und überarbeitet werden.

    Getragen werden soll die Jugendförderung dabei von zwei Säulen: dem Leitbild der Jugendarbeit und den Jugendpolitischen Fördermaßnahmen.

    Im Rahmen eines dreitägigen Workshops befassen sich die Mitglieder des Netzwerks Jugendarbeit (diesem gehören Vertretern der Jugendorganisationen, Jugenddienste und Jugendzentren sowie des Landesamtes für Jugendarbeit an) zusammen mit freien Experten derzeit mit dem Leitbild der Jugendarbeit in Südtirol. Am ersten Treffen, das vor Kurzem in Bozen stattfand, nahm auch Landesrat Philipp Achammer teil. Weitere zwei Treffen stehen im Dezember auf dem Programm. Begleitet und moderiert werden sie von Kambiz Poostchi, einem Organisationsentwickler mit Schwerpunkt systemisches Denken.

    „Die Jugendarbeit spielt eine wesentliche Rolle im Wachsen und Begleiten von Kindern und Jugendlichen in verschiedenen Lebenssituationen“, unterstrich Landesrat Achammer, „wichtig dabei ist allerdings, dass wir wissen, wie man den neuen Bedürfnissen am besten entsprechen kann.“

    Nach der Erstellung des Entwurfs für das Leitbild soll der Textvorschlag an alle Jugendorganisationen, Jugenddienste, Jugendtreffs, Jugendzentren und Fachstellen übermittelt werden. Diese können dann Anmerkungen darüber einbringen, was das Leitbild für die jeweilige Organisation bedeutet bzw. welche Folgerungen für die operative Umsetzung zu ziehen sind. Danach werden die vorgebrachten Vorschläge, Ergänzungen, Wünsche und Forderungen in die definitive Endfassung des Leitbildes eingearbeitet, bevor es offiziell genehmigt wird.

    Dank des Engagements tausender ehrenamtlicher Jugendleiter und -arbeiterinnen, der Professionalität von mehr als 200 hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die für die Jugendarbeit ein stabiles Rückgrat bilden, aber auch dank einer hohen Bereitschaft aller privaten und öffentlichen Träger, miteinander partnerschaftlich zusammenzuarbeiten, verfügt Südtirol über ein breites, flächendeckendes und vielfältiges Angebot, das sich an den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen orientiert.

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