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    „Haltloser Vorwurf“

    Julian Stuffer, Stefan Premstaller, Sonja Plank, Manuel Raffin

    Julian Stuffer, Stefan Premstaller, Sonja Plank, Manuel Raffin

    Die JG in der SVP reagiert mit Unverständnis auf „scheinheilige Schuldzuweisungen“ der Grünen in Zusammenhang mit dem tragischen Tod eines Flüchtlings.

    Die Junge Generation zeigt sich über die Äußerungen der Grünen, wonach der Unfall, der sich am Montagabend am Bozner Bahnhof zugetragen hat, auf politisches Versagen zurückzuführen sei, mehr als nur verwundert. Insbesondere unter dem Gesichtspunkt, dass die Grünen selber ja auch Vertreter im Landtag und in der Bozner Stadtregierung stellen, erscheine eine derartige Aussage als scheinheilig.

    In einer Aussendung heißt es:

    Der Unfall, bei dem ein minderjähriger Flüchtling von einem Güterzug erfasst worden und dabei ums Leben gekommen ist, ist ein sehr tragischer Vorfall, der jedenfalls zu denken gibt.

    Aus unserer Sicht ist es jedoch aber mehr als nur fragwürdig, wenn man mit derartigen Pauschal-Schuldzuweisungen versucht, der Politik den schwarzen Peter an dieser Tragödie in die Schuhe schieben, ohne eigene Lösungsvorschläge zu nennen.

    So hat die Landesregierung in Vergangenheit doch eine Reihe von Maßnahmen gesetzt, um den Bedürfnissen von ankommenden Flüchtlingen nachzukommen. So gibt und gab es immer wieder Fälle, in denen die Betten in Aufnahmeeinrichtungen sogar leer geblieben sind. Nun herzugehen und die Schuld des tragischen Unfalls der Landespolitik in die Schuhe zu schieben, ist aus unserer Sicht völlig haltlos.

    Vielmehr ist es so, dass jeder Flüchtling, der in Italien ankommt, nicht in Italien bleiben sondern nach Österreich oder Deutschland weiterfahren will. Das ist ein offenes Geheimnis.

    Nachdem die Kontrollen in den Personenzügen und an der Brennergrenze zugenommen haben, suchen die Menschen nach neuen Lösungen. Somit kann der Unfall keinesfalls als Folge des Versagens der Politik angesehen werden, sondern vielmehr als verzweifelter Versuch, einen neuen Weg zu finden, um nach Österreich oder Deutschland zu kommen.

    Und dies nicht, weil es in Südtirol keine Aufnahmeeinrichtungen mit entsprechender Verpflegung gibt, sondern vielmehr weil sich die Flüchtlinge in Österreich und Deutschland ein besseres Leben als in Italien erwarten.“

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    Kommentare (3)

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    • yannis

      ausgerechnet die Grünen sind mit den Schuldzuweisungen, wenn bei irgend einen Immigranten was schief geht, sofort bei der Hand.
      Ist es doch die links / grüne Politik die am meisten dafür verantwortlich ist dass diese unkontrollierte Massen-Immigration nach wie vor ungebremst weiter geht.
      Würde man diese Leute nachdem man sie aus dem Wasser gefischt hat umgehend wieder dahin schaffen wo sie abgereist sind, wären Unfälle wie dieser ausgeschlossen.
      Die sog. Helferindustrie ist für solcherlei Tragödien mit verantwortlich weil sie scheinbar einfach nicht „schnallt“ das ihr Handwerk den „Menschenhändlern/Schleppermafia mehr GUTES tut als so manchen Immigranten.

    • franz

      Der Unfall, bei dem ein Minderjähriger Flüchtling von einem Güterzug erfasst worden und dabei ums Leben gekommen ist, ist ein sehr tragischer Vorfall, der jedenfalls zu denken gibt.
      Ob es sich um einen Minderjährigen Flüchtlinge handelt gibt es berechtigte Zweifel..
      Die Alterslüge
      Staatsanwältin Luisa Mosna).
      I dati sono in via di verifica da parte della polizia (indagine seguita dal pm Luisa Mosna). Il ragazzo era stato registrato due volte nel territorio italiano, dichiarando 16 anni e successivamente 21. Gli amici dicono «ne aveva 17». Ieri
      http://altoadige.gelocal.it/bolzano/cronaca/2016/11/23/news/bolzano-morire-a-17-anni-di-corsa-verso-il-futuro-1.14456590?ref=hfaabzea-1
      Abgesehen von der Falschangabe des Alters heben viel auch falsche Pässe, wenn sie einen Pass haben.
      Anscheinend wissen Flüchtlinge genau Bescheid über Gesetze Tricks um in den Genuss einer bevorzugten Behandlung zu kommen, wenn sie als unbegleitete Minderjährige Asyl beantragen – beispielsweise was das Nachholen ihrer Familien.
      Sie kennen genau den Weg nach Deutschland, sie finden aber nicht das leerstehende Alimarket ? für den wir Steuerzahler 39.000 € / Monat – Miete bezahlen.
      Und die Obdachlosen bleiben draußen.
      „Es ist teilweise absurd. Uns sitzen gestandene Männer mit Vollbart und grau melierten Haaren gegenüber, die behaupten, 17 Jahre alt zu sein“, schildert ein Polizeibeamter aus Traiskirchen
      https://kurier.at/chronik/altersluege-951-angeblich-minderjaehrige-fluechtlinge-wurden-2015-als-volljaehrig-eingestuft/197.594.141
      “Schuld ist die Politik“ !
      http://www.tageszeitung.it/2016/11/23/allein-gelassen/#comment-336254

    • franz

      Trotz Abkommen zwischen Österreichs Innenminister Sobodka einerseits und Innenminister Alfano mit LH Kompatscher als Bindeglied, als Vernetzer, als Mediator andererseits.
      „Dass am Brenner jetzt kein Zaun steht“, sagt Kompatscher, „ist uns zu verdanken.“ „Das Zaun-Material war schon angeliefert“, sagt Kompatscher. „Es liegt noch heute ungenutzt am Brenner.“ „Das Zaun-Material war schon angeliefert“, sagt Kompatscher spöttisch. „Es liegt noch heute ungenutzt am Brenner.“ (…….)
      http://www.tageszeitung.it/2016/07/07/wir-haben-noch-wuensche/
      Der Zaun liegt dort und wird aufgezogen, sollte Italien das Abkommen nicht halten. sagt Österreichs Innenminister Sobodka.
      http://www.welt.de/politik/ausland/article154866418/Oesterreich-bereitet-Schliessung-des-Brenners-vor.html
      Und wenn es stimmt wie
      Generalvikar Eugen Rungaldier von der Katholischen Kirche auf rai südtirol 21.10.2016. 20:00 meint, Nicht der der Staat ist für die Aufnahme der Flüchtlinge in Südtirol zuständig wie zum Teil bewusst oder aus politischen Gründen behauptet wird sonder auf Grund des Autonomiestatuts das Land und kann demensprechen autonom entscheiden wie viele Flüchtlinge wir aufnehmen.
      Nicht wie uns Frau Soziallandesrätin Stocker bzw. LH Kompatscher immer wieder weismachen wollen man müsste die Staatlichen Quoten respektieren.

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