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    Schon wieder ein Streik

    streik sadIm Betrieb SAD wird am Freitag 25. November gestreikt. Dazu aufgerufen haben die Transportgewerkschaften des AGB-CGIL und SGK-UIL.

    Während des 24-Stunden-Streiks werden nur die Züge von 06.00 bis 09.00 und von 18.00 bis 21.00, sowie die Busse von 06.00 bis 09.00 und von 12.00 bis 15.00 Uhr garantiert.

    Die Gründe für den Streik betreffen vor allem die Arbeitsbedingungen, so die Transportgewerkschaften des AGB-CGIL und SGK-UIL, „v.a. die Turnusse des Personals des öffentlichen Nahverkehrs bei Bus und Bahn“.

    Ein besonders kritischer Punkt sind dabei die sogenannten „Dienstspannen“ d.h. die Zeit zwischen Beginn und Ende der Turnusse.

    „Trotz des Versprechens von Seiten der Firma, die Turnusse zu verbessern, werden mit den neuen Turnussen, die mit Anfang Dezember in Kraft treten, die 12 Stunden überschritten. Es kann doch nicht sein, dass ein Busfahrer sogar 15 Stunden unterwegs sein muss, nur damit er sein tägliches Arbeitspensum von 6.30 oder 8 Stunden erreicht. Es kann in Berggebieten zudem vorkommen, dass ein Fahrer auch mehrere Stunden unbezahlt warten muss, weil der Dienst nicht besser organisiert wurde“, so Anita Perkmann (AGB-CGIL) und Artan Mullaymeri (SGK-UIL).

    Sie fordern die Einhaltung des Abkommens von 1988, in welchem die Arbeitspanne auf 12 Stunden begrenzt wurde.

    Die Transportgewerkschaften des AGB-CGIL und SGK-UIL bedauern die Unannehmlichkeiten die den Fahrgästen aufgrund des Streiks entstehen könnten, „dieser Streikaufruf ist zur Zeit unser einziges Mittel, um der Firmenleitung klar mitzuteilen, dass die Arbeitsbedingungen dringend verbessert werden müssen“.
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