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    Schlanders bleibt offen

    Newborn baby inside incubatorNun ist es fix: Die Geburtenstation in Schlanders ist gerettet. Das gesamtstaatliche Geburtenkomitee hat eine Ausnahmegenehmigung für die Geburtenstation am Krankenhaus Schlanders gewährt.

    Die Argumente des Berichtes des technischen Landeskomitees für die Betreuung rund um die Geburt haben überzeugt: Das gesamtstaatliche Geburtenkomitee des Gesundheitsministeriums in Rom hat Montagabend  Gesundheitslandesrätin Martha Stocker über die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung für die Geburtenstation am Krankenhaus Schlanders informiert.

    „Wir sind erleichtert, dass wir mit unseren Argumenten die Behörden in Rom überzeugen und die Geburtenstation in Schlanders erhalten konnten“, kommentierte Landesrätin Stocker die gute Botschaft aus Rom.

    Geographische Lage ausschlaggebend für Entscheidung

    Ausschlaggebend für den Beschluss des „comitato percorso nascita nazionale“ war – so im zugestellten Sitzungsprotokoll „einzig und allein die orographische Lage“. Die Fahrtzeiten für werdende Mütter liegen derzeit im Falle der weitesten Anreise aus Langtaufers etwas unter eine Stunde und hätten sich mit einer Fahrt in das Krankenhaus Meran auf über eineinhalb Stunden erhöht.

    24-Stunden-Aktivdienst für die Sicherheit von Mutter und Kind

    Die Ausnahmegenehmigung für Schlanders wird dabei unter zwei Bedingungen gewährt: Das gesamtstaatliche Geburtenkomitee legt dem Land Südtirol ein Organisationsmodell nahe, das auf eine enge Zusammenarbeit mit einer nahegelegenen Geburtenstation – in diesem Fall am Krankenhaus Meran – mit mehr als 1.000 Geburten pro Jahr und einem Austausch der medizinischen Fachkräfte gründet.

    Zudem muss zur Sicherheit von Mutter und Kind ein 24-Stunden-Aktivdienst der vier Berufsgruppen (Hebamme, Gynäkologe, Anästhesist und Kinderarzt) gewährleistet sein.

    „Unser vordergründiges Anliegen, gebärenden Frauen und Neugeborenen weiterhin die größtmögliche Sicherheit und eine angemessene Versorgung zu bieten, werden wir auch weiterhin verfolgen“, unterstrich Landesrätin Stocker.

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    Kommentare (5)

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    • neuesvp

      „Die Argumente des Berichtes des technischen Landeskomitees für die Betreuung rund um die Geburt haben überzeugt“

      lol
      ne, klar, natürlich gabs da keinen Kuhhandel zwischen Staat und SVP…

    • dr.sheldoncooper

      die Marillenlobby hat gute Arbeit geleistet.
      da kann sich die Wipptaler svpd was abschauen

    • meintag

      Nun nachdem der Beschluss schon seit sechs Monaten steht wundert mich wieso Plangger nicht mit diesem Ass letzthin in der Tageszeitung Punkte eingefahren hat. Hier riecht man eindeutig die Pro Referendum Werbung. Sollte Diese mit einem Nein Enden wäre der weitere Weg Planggers bei den nächsten Wahlen frei. Wie sagt der Vinschger „des konnsch mit Lottn(in etwa Zaunspalten) greifen.“

    • unglaublich

      Schlanders bleibt ausschließ offen, weil Schuler, Nogler, Plangger und Theiner schlagkräftige Argumente sind. Auf die Stimmen der Vinschger kann man als SVP nicht verzichten.

      • meintag

        Nun Theiner meinte schon als Sanitätslandesrat dass er im Falle einer möglichen Aufnahme als Patient im KH Schlanders Äpfel aus dem Vinschgau bekommt. War damals nicht so und ist auch Heute Ware vin Auswärts. Hier sieht man wie Poitiker versuchen das Volk zu täuschen und bei den eigenen Lügen ausrutschen.

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