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    „Für ein starkes Südtirol“

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    Die Südtiroler Volkspartei präsentiert ihre offiziellen Werbeplakate zur Verfassungsreform – mit dem Slogan: „Für ein starkes Südtirol.“

    Ihr etwas verschämtes Ja zur Verfassungsreform hatte die Südtiroler Volkspartei bereits vor Wochen abgeben, doch mit Werbemaßnahmen tat man sich offensichtlich schwer. Fragen nach einer möglichen Plakatkampagne beantwortete der Parteiobmann ausweichend: Man wolle „nicht die Propagandamaschinerie anwerfen“, so Philipp Achammer, schließlich müsse man sparsam mit den Geldmitteln der Partei umgehen. Und auch Landeshauptmann Kompatscher, der im Vorfeld der Flughafenbefragung von seiner Partei eine offensive Kampagne forderte, hielt sich vorige Woche noch zurück: „Wir haben ja nicht besonders viele Ressourcen zur Verfügung“, gab Kompatscher zu bedenken, „aber selbstverständlich wird man den Menschen die Position der Südtiroler Volkspartei mitteilen.“

    Vor einer Woche, während der Sitzung des Parteipräsidiums, fiel jedoch die Entscheidung: Ja, in den letzten zwei Wochen vor dem Verfassungsreferendum sollen „JA“-Plakate mit SVP-Logo der Contra-Kampagne der versammelten Opposition etwas entgegensetzen.

    Das Motiv, Kirche – Berge – Edelweiß, präsentierte man in der heutigen Sitzung der Parteileitung.

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    Kommentare (18)

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    • dr.sheldoncooper

      wir schauen auf südtirol?
      das ist doch die despar laut neuer werbekampagne…

    • checker

      Da hat man wohl einen Anruf aus Rom erhalten, mas solle sich mehr für das Referendum engagieren.
      Ich möchte hier ganz glasklar kommunizieren:

      1. Wer nicht für das Referendum ist, ist nicht automatisch gegen Südtirol, dies ist eine der vielen manipulativen Aktionen die für nichts als Missmut sorgen.
      2. Der Bürger sollte sich gegen die Art und Weise wehren wie hier vonseiten einer nicht gewählten Regierung Erpressung betrieben wird. Viele sind für die Abschaffung des Senates, nicht aber für eine Zentralisierung zum Beispiel. Warum man nicht seriöse Methoden anwendet? Weil man andere Absichten als die Verbesserung hegt.
      Dem Bürger müssen weitere Wahlmöglichkeiten, oder auch eine differenzierte Abstimmung zu einzelnen Fragen ermöglicht werden.
      3. Renzi sollte nicht ein Land erpressen indem er mit seinem Rücktritt droht. Er soll weiterarbeiten bis zur regulären Wahl und dann kann über seine Arbeit abgestimmt werden.
      4. Die SVP sollte dieser unseriösen Veranstaltung eine Absage erteilen, sie kann nur scheitern.
      5. Ich möchte hier zum Widerstand gegen diese unlauteren Methoden aufrufen.

      Fürchtet Euch nicht vor der Demokratie sondern vor denen die sie bedrohen.

      • einereiner

        Bravo checker, gut gesprochen! Mein Nein ist ihnen sicher.

      • yannis

        @checker,
        Danke für den „KLARTEXT“ !!!

      • roadrunner

        Im Prinzip ist man gegen Südtirol, da man sich eine einmalige Chance entgehen lässt, sich noch mehr vom Staat zu trennen und dies in einer besseren Form als wir bisher haben.

        Es geht mir ausschließlich um Südtirol. Welche Methoden Renzi anwendet ist mir egal, welche Partei dafür oder dagegen ist, ist mir auch egal. Ich finde aber, es ist töricht, wenn man die Abstimmung damit Verknüpft, indem man einer Partei eine auswischen will.

        Im Grunde würde Südtirol- das ist das Wichtigste- mit der Verfassungsreform besser dastehen als mit dem Status Quo.

        • franz

          @roadrunner
          “eine einmalige Chance entgehen lässt, sich noch mehr vom Staat zu trennen und dies in einer besseren Form als wir bisher haben.“ (……)
          So einen Schwachsinn kann nur jemand behaupten der entweder auf den Mond lebt oder er hat einen eingeräucherte hohle Birne. wie roadrunner!
          Oder glaubt Marling gehört nicht zu Italien ! 🙂
          In einen Zentralistischen Staat wo es Regionen mit Spezialstatut nicht mehr geben wird falls das JA gewinnen würde, würde es auch für Südtirol keine Autonomie mehr geben und daher voll von Rom von einer Art Oligarchie, ohne Mitspracherecht regiert werden.
          Es ist Renzi selbst der sein Schicksal bzw. das seiner Partei mit den Referendum verknüpft hat.
          Töricht wer denkt mir, welche Methoden Renzi anwendet ist mir egal,
          oder “Was mit dem restlichen Italien geschieht, kann uns eigentlich Wurst sein.“.
          Was und mit welchen Methoden Renzi sein Volk regiert, belügt und massakriert hat er in seinen 1000 Tagen in den er regiert hat gezeigt. Große Sprüche reißen , alles leere Versrechen. Anstatt den Unternehmern die noch ausstehenden Guthaben von 65 Milliarden € zurückzuzahlen was er bereits vor 2 Jahren versrochen aber nicht eingehalten hat und damit viel Unternehmer in Konkursgeschickt hat, gibt er für die unkontrollierte illegale Immigration 4 Milliarden € / Jahr aus. usw. usw.

          • franz

            ……alles leere Versprechen. Anstatt den Unternehmern die noch ausstehenden Guthaben von 65 Milliarden € zurückzuzahlen was er bereits vor 2 Jahren versprochen aber nicht eingehalten hat und damit viele Unternehmer in Konkurs geschickt hat, gibt er für die unkontrollierte illegale Immigration 4 Milliarden € / Jahr aus. usw. usw. !

        • franz

          @roadrunner
          Töricht wer denkt, welche Methoden Renzi anwendet ist mir egal,
          oder “Was mit dem restlichen Italien geschieht, kann uns eigentlich Wurst sein.“.
          So denkt wohl jemand der denkt Hauptsache man lässt mir den Hanf den ich gerade angebaut habe.“ 🙂
          Schließlich gibt es nicht wichtigere, wie dabei cool auszusehen.
          Denn was ist sonst der Sinn eines Flirts mit Herzinfarkt, Atemstillstand und Koksgeschwätz, außer jüngere und leicht zu beeindruckende Menschen denken zu lassen, dass du der heiße Scheiß bist?
          Es gibt schließlich nichts Wichtigeres im Leben als die Zustimmung der Anderen. Gras hat Nachteile, aber es bietet auch eine ziemlich solide und risikoarme Möglichkeit, Leute wissen zu lassen, dass du ein Teil der Party bist und dich nicht an kleinen Dingen aufhängst wie Arbeit, Familie, Schule mit den restlichen Italien und all dem anderen Scheiß, der zwischen Joints geschieht..

    • franz

      Auf den Werbeplakaten müsste man schreiben, wer für ein Stakes Südtirol ist, wählt mit “ NEIN“
      Denn wer mit JA stimmt schafft die Demokratie und somit die autonomem Regionen mit Spezialstatut ab.
      Auf diese Gelegenheit warten Renzi und die hübsche Reformenministerin Boschi schon längst.
      Bisher hält man sich zurück, weil man die Stimmen von SVP brauche, so der Vorwurf von einigen Gegnern der Regionen mit Spezialstatut.
      Was sich mit einen Ja zur Reform bald ändern könnte, mit den Italicum mit den Mehrheitsbonus, was zu einer 55 % Mehrheit und somit zu einer alleinigen Macht von Renzi .( oder auch einer anderen Partei ) einer Art Oligarchie führen würde .
      Irgendwie traurig wie sich unsere SVP- Vertreter übern Tisch ziehen lassen. „Wir haben ja nicht besonders viele Ressourcen zur Verfügung“ trotzdem die Entscheidung: Ja, in den letzten zwei Wochen vor dem Verfassungsreferendum sollen „JA“-Plakate mit SVP-Logo
      Aber wie in einer Diktatur will man anderen Parteien das Reden bzw. das Plakatieren verbieten. ( gemäß legge 4 aprile 1956, n. 212, con l’articolo 1, comma 400, lettera h), della legge 27 dicembre 2013, n. 146 (legge di stabilità 2014 der Regierung Renzi “
      Wie zur Debatte im Regionalrat zur Abstimmung über Pöders Antrag am 13. Oktober 2016 Man sollte von Fakten ausgehen, nicht von Meinungen, mahnte Dieter Steger (SVP ) .
      Die Mehrheit wollte die Abstimmung verhindern.
      http://www.tageszeitung.it/2016/10/13/der-verfassungs-showdown/

      • pantone

        Hand auf’s Herz: haben die Parlamentarier der SVP bis heute die Interessen Südtirol’s bestens vertreten? So wird es auch dieses Mal sein. Unsere Autonomie ist anders verankert als jene der anderen 4 Sonderautonomien Italiens!

        Ansonsten bin ich für die Verfassungsreform, weil sie einen Fortschritt für die Ausführung der Regierungsaufgaben darstellen wird.

        Was jetzt gerade passiert ist bezeichnend: in Italien will man immer Ädnerungen herbeiführen, um letztlich alles so zu belassen wie es ist.

        Das momentane Aufbegehren immer weiterer Bevölkerungskreise gegen die Verfassungsreform ist nur ein weiterer Beweis dafür.

        Eine Ablehnung ist eine verpasste Chance für Italien!

        • franz

          @pantone
          “Ansonsten bin ich für die Verfassungsreform, weil sie einen Fortschritt für die Ausführung der Regierungsaufgaben darstellen wird.“
          An welchen Fortschritt hast Du dabei gedacht ? ?
          Kannst Du in den 1000 Tagen der Regierung Renzi, etwas Positves abgewinnen. ?

    • morgenstern

      Die Kirchgänger fühlen sich mit Sicherheit angesprochen, sind in der heutigen Zeit jedoch kein Garant für eine stabile Mehrheit.

    • sepp

      der SVP gehört gleich a abfuhr zugeben wie in renzi nett amol gewählt und einfach a gesetz dringen will soll er holt zurück treten

    • fb

      lebt die luisa gnecchi noch???

    • morgenstern

      Diese Verfassungsreform sorgt, soweit ich informiert bin, in Zukunft für künstliche Mehrheiten.
      Sowas nennt man dann „Diktatokratie“ und ist die gemäßigte Form von Diktatur.

    • neuesvp

      Wenn die SVP für ein JA wirbt, so bleibt uns eigentlich ja nichts anderes übrig als dagegen zu stimmen 😀

    • franz

      Landini Cgil / FIOM stigmatizza l’utilizzo del termine «accozzaglia»
      ( Wirrwarr – Mischmasch, ) adottato da Renzi per riferirsi allo schieramento del no. «Il governo dovrebbe unire il Paese, non dovrebbe giocarsi la sua partita sulla Costituzione. Quando qualcuno che non la pensa come lei viene considerato accozzaglia, mi permetto di suggerirle che sta commettendo un errore. Quando ci fu il confronto nel Paese sulla legge truffa,
      ricordo che nel 1953 la Cgil fece sciopero e ci furono dirigenti che vennero licenziati perché scioperavano, ma nessuno ha parlato di accozzaglia. Continuare a lacerare e dividere il Paese non è affrontare i problemi dei lavoratori» ha detto Landini.
      Landini: chi dice accozzaglia divide. Renzi: mi scuso se ho offeso qualcuno
      Mi scuso – ha replicato il premier –
      Matteo Renzi e Maurizio Landini durante la puntata della trasmissione televisiva “in 1/2 ora”. (Ansa) 20.11.2016 14:30
      Landini , posso dire che dopo 1000 giorni di suo governo – ha aggiunto sarcastico – il suo staisereno non convince piu‘ nessuno».

    • franz

      Interessantes Interview zum Thema Referendum mit
      Renato Brunetta a „Quinta colonna“ (Rete Quattro) – Parte 1 – 15/09/2014
      https://www.youtube.com/watch?v=kM9ixrlUaxg

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