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    Merkel tritt wieder an

    Arno Kompatscher mit Angela Merkel

    Arno Kompatscher mit Angela Merkel

    Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel will laut Deutscher Presse-Agentur wieder für den CDU-Vorsitz und das Kanzleramt kandidieren.

    Schon in den vergangenen Tagen waren immer mehr Unionspolitiker davon ausgegangen, dass Angela Merkel erneut antreten wird. Nun teilte die 62-Jährige laut Deutscher Presse-Agentur am Sonntag im CDU-Präsidium mit, dass sie auch 2017 als Spitzenkandidatin in die Wahl gehen möchte.

    Die CDU wählt am 6. Dezember beim Bundesparteitag in Essen ihre Spitze neu. Merkel ist seit April 2000 CDU-Vorsitzende und seit November 2005 Kanzlerin. Sollte sie 2017 zum vierten Mal gewinnen, hat sie die Chance, CDU-Mitbegründer Konrad Adenauer und auch Rekordhalter Helmut Kohl einzuholen. Adenauer war 14 Jahre, Kohl 16 Jahre Bundeskanzler.

    International wird Merkel nach dem Wahlsieg von Donald Trump in den USA als „letzte Verteidigerin westlicher Werte“ gesehen. Der scheidende US-Präsident Barack Obama nannte sie «zäh» und erklärte bei seinem Abschiedsbesuch am Donnerstag, wäre er Deutscher, würde er sie wählen.

    Die Christdemokraten berieten am Sonntag über einen Leitantrag für den Parteitag, der auf Merkel zugeschnitten ist, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Der Titel lautet: «Orientierung in schwierigen Zeiten – für ein erfolgreiches Deutschland und Europa».

    Die CDU-Politik soll stärker auf Familien und Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ausgerichtet und das gesetzliche Eintrittsalters nach dem Willen der Partei offenbar an die steigende Lebenserwartung gekoppelt werden. Eine Flüchtlingskrise wie 2015 soll sich nicht wiederholen. Integrationsverweigerer sollen mit Sanktionen bis hin zu Leistungskürzungen und Ausweisung rechnen.

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    Kommentare (7)

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    • einereiner

      Sie hat jahrelang sehr gute Arbeit geleistet. Und dann wollte sie Millionen von muslimischen Wirtschaftsflüchtlingen nach Deutschland holen. Damit ist sie eine große Gefahr für das friedliche Zusammenleben in Deutschland. Nie wieder Merkel!

    • tirler

      Gut, dass unser LH sie überzeugt hat, nochmals anzutreten.

    • hubi

      passen wirklich gut zusammen. Einer hat den Titel Lugenbeitl bekommen, und die andere ist verantwortlich, dass der Kontinent mit Sozialschmarotzern geflutet wird.

    • franz

      Einiges hat Merkel mit Clinton gemeinsam, alt schon ziemlich angeschlagen und müde, getrieben von Lobby und Machtgier, nach dem Motto: nur nicht aufgeben
      Lange Zeit war Merkel eine große Politikerin und Kanzlerin, das war einmal. Mittlerweile hat sie mit ihrer Art in keinster Art und Weise mehr sich um die Meinung ihres Volkes oder ihrer Wähler/innen zu kümmern, seit es das Flüchtlingsproblem gibt, mit ihren Satz “zu uns können alle kommen “ den Zuspruch und das Vertrauen der Mehrheit des “VOLKES“ verloren.
      Mit ihrer Arroganz gegen den Willen des Volkes zu handel hat sie gemeinsam mit Renzi die EU gespalten und ins Chaos gestürzt.
      “Der Spiegel“ schreibt heute .
      Merkels Kandidatur ist für manche eine Provokation
      Merkel hat in der Flüchtlingskrise polarisiert, die Stimmung im Land scheint unversöhnlich. Zwar hat sich die Kanzlerin längst von der Willkommenskultur verabschiedet – aber bei vielen, die früher brav ihr Kreuz bei der CDU gemacht haben, sitzt die persönliche Abneigung so tief, dass sie der Regentin bei öffentlichen Auftritten entgegenbrüllen: „Merkel muss weg!“
      Für diese Menschen ist Merkels erneute Kandidatur eine Provokation. Damit es keine Missverständnisse gibt: Vor Pöblern und Krakeelern zu weichen, ist keine Option, sie können nicht der Anlass dafür sein, zurückzustecken. Doch Merkel sollte sich bewusst sein, dass eine weitere Amtszeit die Spaltung des Landes vertiefen kann.

    • yannis

      Mit dieser Entscheidung hat sie schon die erste „Wahlkampfhilfe“ für die AfD geleistet.
      Anders würde es aussehen wenn man sich in der Union für eine Persönlichkeit aus den Reihen der CSU entschieden hätte.
      So wird ihr, ihre eigene Politik der letzten Jahre am Wahlabend auf die Füße fallen, bzw. sie einholen.
      Aber so ist es halt wenn man sog. „DDR-Sozialisierung“ genossen hat, dran bleiben bis zum letzten Atemzug.
      Auch Honecker hat noch im Oktober 1989 geglaubt seine Herrschaft wäre „alternativlos“ sozusagen unsterblich.

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