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    „Zahnloser Tiger“

     

    Vertreter der Lega und der Freiheitlichen auf der Pressekonferenz am Freitag

    Vertreter der Lega und der Freiheitlichen auf der Pressekonferenz am Freitag

    Die Freiheitlichen empfehlen der Bevölkerung beim Referendum am 4. Dezember 2016 mit „Nein“ zu stimmen.

    Die Freiheitlichen empfehlen der Bevölkerung beim Referendum am 4. Dezember 2016 mit „Nein“ zu stimmen.

    Die vom PD vorgelegte Verfassungsreform sehe einen zentralistischen Staat vor, der das staatliche Interesse stets vor das Interesse der Autonomien stellt.

    Die Verfassungsreform sei in ihrer Grundausrichtung den Bedürfnissen der Zentralverwaltung in Rom angepasst.

    Die bisher viel gerühmte „Schutzklausel für Südtirol“ sei lediglich ein „zahnloser Papiertiger“, der im Ernstfall Südtirol vor den Zugriffen des Zentralstaates nicht schützen kann. Zudem ist die Schutzklausel mit einem Verfallsdatum versehen.

    Eine „Schutzklausel für Südtirol“ widerspreche  im eigentlichen Sinn der Rechtslogik der Verfassungsreform und werde in ihrer Tragweite überschätzt. „Mit der neuen Verfassung wird der Staat seine Forderungen gegenüber den untergeordneten Gliedern effektiver durchsetzen können. Gegen Eingriffe in die Autonomie an sich – auch durch den Verfassungsgerichtshof – kann die Klausel im Endeffekt nicht schützen“, so die Blauen am Freitag auf einer Pressekonferenz.

    Südtirol habe in der jüngsten Vergangenheit autonome Kompetenzen verloren und hat sich unter die ausschließliche Gesetzgebung des Staates Italien begeben. Die anstehende Verfassungsreform werde diese Politik fortsetzen. „Bereits mit der Regierung Monti, die federführend autonome oder föderale Kompetenzen missachtete, wurden die Weichen für eine stete Aushöhlung der Autonomie gelegt. Ein zentralistisch ausgelegter Staat hat kein Interesse an möglichst selbstständigen Regionen und Provinzen. Dies betrifft auch die Gesetzgebung“, so die Freiheiltichn.

    Neben den ausschließlichen Kompetenzen des Staates und den (noch) ausschließlichen Kompetenzen der Autonomen Provinz Bozen gebe es eine starke Verflechtung zwischen der zentralstaatlichen Ebene und der Landesebene.

    Zwischen dem Staat und dem Land Südtirol herrsche in manchen Bereichen eine sogenannte „konkurrierende Gesetzgebung“, die im Artikel 117 der Verfassung verankert ist. Demnach hätten das Land Südtirol und die Region in Bereichen wie Arbeitsschutz und -sicherheit, Unterricht, Berufe, wissenschaftliche und technologische Forschung und Unterstützung der Innovation der Produktionszweige oder Gesundheitsschutz die Gesetzgebungsbefugnis in Konkurrenz zum Staat. Die bisher geltende konkurrierende Gesetzgebung zwischen Staat und Regionen soll mit der Reform zugunsten des Zentralstaates ausgelegt werden. Das bedeute, dass die legislativen Möglichkeiten Südtirols weiter eingeschränkt werden, so die Freiheitlichen.

    Ein mehrheitliches „JA“ der Südtiroler zur zentralistischen Verfassung würde eine engere Bindung an Rom und die faktische Aufgabe des Selbstbestimmungsrechtes bedeuten.

    Die Freiheitlichen werben für das „Nein“ in Südtirol mit einer landesweiten Plakataktion. Die Lega Nord hat die Plakatflächen in vielen Gemeinden Südtirols an die Freiheitlichen delegiert.

     

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    Kommentare (7)

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    • franz

      Ein kolossaler Unsinn.so Andrea Pradi:
      , ‚“Questa è una sciocchezza colossale,
      Non è affatto vero che siamo blindati. Anzi – spiega convinto – è vero il contrario: Ein kolossaler Unsinn.
      , ‚“Questa è una sciocchezza colossale,
      Non è affatto vero che siamo blindati. Anzi – spiega convinto – è vero il contrario: so Andrea Pradi, docente universitario a Trento oltre che esponente del fronte per il No alle riforme (Percorsi ricostituenti per il No), Andrea Pradiuna “ una sciocchezza colossale“ wenn Verfassungsrechtler Michele Ainis meint: “Gli statuti speciali sono più garantiti della stessa Costituzione“
      Nell’articolo spiega che le garanzie di salvaguardia scritte nero su bianco nella nuova Costituzione sono “una fidejussione perpetua, vietano per tutti i secoli a venire di tagliare le competenze alle Regioni (e Province) a statuto speciale”.
      Ha detto che se passa il sì siamo in una botte di ferro: “Gli statuti speciali sono più garantiti della stessa Costituzione – dice infatti il costituzionalista – l’autonomia delle Regioni (e Province) speciali non verrà mai più ridimensionata”.
      http://www.ildolomiti.it/politica/il-costituzionalista-ainis-su-repubblica-con-il-si-alla-riforma-le-autonomie-sono-super

      Ähnlich wie Andrea Pradi, docente universitario a Trento oltre che esponente del fronte per il No alle riforme (Percorsi ricostituenti per il No), die Meinung von Ex Verfassungsgerichtspräsident Zagrebelsky Vorsitzender der 50 Verfassungsrechtler die gegen diese Reform sind, “in der Auseinandersetzung mit Renzi auf La7 , den art. 57 der Verfassungsreform in Frage gestellt wird.
      ( La7-
      https://www.youtube.com/watch?v=ztCCpyBsNCU
      “Rischiamo di passare da una democrazia a una oligarchia. La Costituzione di Bokassa non è molto diversa da quella degli Stati Uniti, ma ha una resa diversa, che dipende dal contesto. E questa riforma ha una resa che dipende dall’Italicum».
      Da mit der dieser Reform auch die Verfassungsrichter von der Mehrheitsregierung bestimmt würden und im Regionen-Senat nur mehr ein paar Bürgermeister ( Parteifreunde ) sitzen würden wäre es ein leichtes die Verfassung zu ändern.
      Außerdem meint Zagrebelsky: Come farà un sindaco a far parte anche del senato, se per quest’ultimo munus è richiesto un lavoro a tempo pieno?
      Zagrebelsky: Come farà un sindaco a far parte anche del senato, se per quest’ultimo munus è richiesto un lavoro a tempo pieno? (……..)
      In der Tat, wie sollte ein Bürgermeister zwei Funktionen ausüben, wenn sich diese Bürgermeister alle 10-14 Tage im Regionen Senat treffen um einen 4000 Seiten langen Gesetzes Text zu Verfassung zu unterschreiben.
      Was abgesehen von der Komplexität schon zeitlich nicht möglich sein dürfte.

      docente universitario a Trento oltre che esponente del fronte per il No alle riforme (Percorsi ricostituenti per il No), Andrea Pradiuna “ una sciocchezza colossale“ wenn Verfassungsrechtler Michele Ainis meint: “Gli statuti speciali sono più garantiti della stessa Costituzione“
      Nell’articolo spiega che le garanzie di salvaguardia scritte nero su bianco nella nuova Costituzione sono “una fidejussione perpetua, vietano per tutti i secoli a venire di tagliare le competenze alle Regioni (e Province) a statuto speciale”.
      Ha detto che se passa il sì siamo in una botte di ferro: “Gli statuti speciali sono più garantiti della stessa Costituzione – dice infatti il costituzionalista – l’autonomia delle Regioni (e Province) speciali non verrà mai più ridimensionata”.
      http://www.ildolomiti.it/politica/il-costituzionalista-ainis-su-repubblica-con-il-si-alla-riforma-le-autonomie-sono-super
      Ähnlich wie Andrea Pradi, docente universitario a Trento oltre che esponente del fronte per il No alle riforme (Percorsi ricostituenti per il No), die Meinung von Ex Verfassungsgerichtspräsident Zagrebelsky Vorsitzender der 50 Verfassungsrechtler die gegen diese Reform sind, “in der Auseinandersetzung mit Renzi auf La7 , den art. 57 der Verfassungsreform in Frage gestellt wird.
      ( La7-
      https://www.youtube.com/watch?v=ztCCpyBsNCU
      “Rischiamo di passare da una democrazia a una oligarchia. La Costituzione di Bokassa non è molto diversa da quella degli Stati Uniti, ma ha una resa diversa, che dipende dal contesto. E questa riforma ha una resa che dipende dall’Italicum».
      Da mit der dieser Reform auch die Verfassungsrichter von der Mehrheitsregierung bestimmt würden und im Regionen-Senat nur mehr ein paar Bürgermeister ( Parteifreunde ) sitzen würden wäre es ein leichtes die Verfassung zu ändern.
      Außerdem meint Zagrebelsky: Come farà un sindaco a far parte anche del senato, se per quest’ultimo munus è richiesto un lavoro a tempo pieno?
      Zagrebelsky: Come farà un sindaco a far parte anche del senato, se per quest’ultimo munus è richiesto un lavoro a tempo pieno? (……..)
      In der Tat, wie sollte ein Bürgermeister zwei Funktionen ausüben, wenn sich diese Bürgermeister alle 10-14 Tage im Regionen Senat treffen um einen 4000 Seiten langen Gesetzes Text zu Verfassung zu unterschreiben.
      Was abgesehen von der Komplexität schon zeitlich nicht möglich sein dürfte.

    • franz

      Die Lüge mit den Kosteneinsparungen mit der Verfassungsreform.
      Lauter Lügen und leere Versprechen, von Ministerpräsident Renzi und der hübschen Reformen-Ministerin Boschi die übrigen nur darauf wartet bis sie das Spezialstatut der Regionen abzuschaffen kann.
      Wie z B die Einsparung von 500 Millionen
      I conti non tornano. I circa 500 milioni di risparmi che, secondo il ministro Maria Elena Boschi, la riforma costituzionale che porta il suo nome produrrebbero nell’immediato, si scontrano con le stime della Ragioneria dello Stato, elaborate e trasmesse il 28 ottobre 2014 su richiesta dello stesso ministero delle Riforme. Nel documento, che ilfattoquotidiano.it ha potuto visionare, i risparmi certi per la finanza pubblica derivanti dal ddl Boschi, ammontano solo a 57,7 milioni di euro, mentre le spese di Palazzo Madama diminuiranno, sì, ma solo del 9%.
      http://www.ilfattoquotidiano.it/2016/06/09/riforme-il-documento-della-ragioneria-che-smentisce-la-boschi-nuovo-senato-risparmio-del-9/2811849/
      Oder die Kostenreduzierung durch die Abschaffung des Cnel
      ( Abolizione CNEL -( Nationalrat für Wirtschaft und Arbeit)
      Cnel, “abolirlo fa risparmiare 20 milioni”. Non è vero: costa 8,7 milioni, 4 dei quali di personale (che verrà solo trasferito) http://www.ilfattoquotidiano.it/2016/10/19/cnel-abolirlo-fa-risparmiare-20-milioni-non-e-vero-costa-87-milioni-4-dei-quali-di-personale-che-verra-solo-trasferito/3076367/

    • besserwisser

      wenn die rentenlügerpartei und die siegertypen auf dem foto dagegen sind dann ist dies wohl der einzige bei der abstimmung dafür zu sein.
      ich wette doch dass die bei jeder rechtsprüfung auf einer uni durchrasseln würden. wo die den anspruch hernehmen komplexe themen mitdiskutieren zu können fragt man sich da schon …

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