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    Die Dienstag-Runde

    SALZBURG,AUSTRIA,18.SEP.16 - ICE HOCKEY - EBEL, Erste Bank Eishockey Liga, EC Red Bull Salzburg vs KAC Klagenfurt. Image shows Thomas Raffl (EC RBS) and Steven Strong (KAC). Photo: GEPA pictures/ Harald Steiner

    Photo: GEPA pictures/ Harald Steiner

    In den fünf Dienstag-Spielen bekommen die Fans der Erste Bank Eishockey Liga alles geboten. Der HCB Südtirol trifft auswärts auf Dornbirn.

    Neben einer Nachzügler-Partie geht es jeweils in Fernduellen um die Tabellenführung und auch Rang sechs. Im Sky-Livespiel empfängt der EC-KAC den aktuellen Leader EC Red Bull Salzburg.

    Am Wochenende musste sich der EC-KAC gleich zweimal geschlagen geben, auf die Heimpleite gegen Graz folgte die Derbyniederlage in Villach. Damit rutschten die „Rotjacken“ auch auf Rang neun ab, haben fünf Punkte Rückstand auf die obere Tabellenhälfte. Am Dienstag wartet Tabellenführer EC Red Bull Salzburg im Sky-Livespiel.

    „Wir sind nicht gut aus der Länderspielpause gekommen und mussten zwei Niederlagen hintereinander einstecken. Daher geht es jetzt darum, wieder auf die Siegerstraße zurückzukehren. Salzburg ist ein starker Gegner, sie sind Titelverteidiger und Tabellenführer, zudem hatten Duelle zwischen dem KAC und den Bullen in den letzten Jahren sehr viel Brisanz. Ich erwarte ein gutes Eishockeyspiel, in dem wir alles dafür tun werden, um das Eis als Sieger zu verlassen“, berichtet Torhüter Tomáš Duba, der nach überstandener Krankheit wieder in den Kader zurückkehrt.

    Die Kärntner müssen hingegen auf David Fischer und Kevin Kapstad verzichten. Auch die Red Bulls gehen mit einer Niederlage im Gepäck in diese Begegnung, zogen sie doch am Sonntag im Shootout gegen Fehervar den Kürzeren. Verteidiger Mark Flood richtet den Blick aber schon wieder nach vorne:

    „Nach dem starken Heimsieg am Freitag gegen Linz war das gestern natürlich ernüchternd. Wir haben heute gut trainiert und wollen uns morgen in Klagenfurt wieder steigern.“ Das erste Saisonduell hatten die Salzburger im September mit 2:0 knapp für sich entschieden. Zdenek Kutlak und Matt Roy fallen weiterhin verletzt aus

    Caps wollen Winning-Streak verlängern
    Die UPC Vienna Capitals empfangen in der 19. Runde den HC TWK Innsbruck.

    Beide Teams hatten am Sonntag extrem spannende Spiele zu absolvieren. Während den Caps im Spitzenspiel ein Overtime-Sieg gegen Linz gelang, mussten sich die „Haie“ in letzter Minute gegen Bozen geschlagen geben. Die letzten Minuten glichen einer mentalen Achterbahnfahrt, hatte Hunter Bishop doch nur wenige Minuten vor der Entscheidung bei einem Penaltyversuch gar noch den Sieg auf der Schaufel. Kapitän Tyler Spurgeon blickt allerdings bereits wieder nach vorne und zieht die Lehren aus der unnötigen Pleite: „Wir müssen daraus lernen und unser Spiel dahingehend verbessern. Wir dürfen nicht im Finish Punkte hergeben“.

    Die Capitals kehren nach zwei Auswärtssiegen in Folge in die Albert-Schultz-Halle zurück. Vor heimischer Kulisse sind die Wiener beinahe noch gefährlich als in der Ferne. Sieben von neun Heimspiele entschieden die Caps bislang für sich, seit mehr als einem Monat sind sie vor den eigenen Fans ungeschlagen. Das Team von Headcoach Serge Aubin will nun die Heim-Serie ausbauen.

    Das Selbstvertrauen dürfte jedenfalls stimmen, gewannen sie doch den Schlager bei den Black Wings und zogen damit in der Tabelle mit Leader Salzburg gleich. Dennoch ist Aubin vor den Tirolern gewarnt. „Innsbruck liegt in der Tabelle zwar im Mittelfeld, trotzdem werden wir hellwach sein müssen. Sie sind offensiv sehr stark. In der Liga kann jedes Team jeden schlagen. Das haben wir in der laufenden Saison schon öfters erlebt“.

    Die Offensivabteilung der Innsbrucker ist gegen Wien einmal mehr gefragt. Mit bislang 65 erzielten Toren haben sie um drei Tore mehr erzielt als die Caps. Doch die Defensive die Bundehauptstädter ist nur schwer zu bezwingen, weniger als 2,5 Tore kassieren sie im Schnitt. Auch bei der ersten Begegnung hielten die Caps ihren Gegner unter dieser Grenze und entschieden das Duell mit 4:2 für sich.

    Wichtiges Adler-Duell in Znojmo
    Zuletzt absolvierte der HC Orli Znojmo mit zwei 3:2-Siegen über Bozen und Ljubljana einen erfolgreichen Roadtrip. Am Tivoli verbuchte Rückkehrer Colton Yellow Horn im fünften Spiel seine ersten beiden Vorlagen.

    Er legte jeweils für Adam Hughesman auf, der damit schon acht Saisontreffer erzielen konnte. „Mit jedem Spiel wachsen wir als Team immer mehr zusammen. Wir hatten in letzter Zeit einen guten Lauf, es war wichtig, dass wir enge Spiele gewinnen konnten. Villach wird eine schwere Aufgabe. Zu Saisonbeginn, als wir auswärts verloren haben, waren wir nicht gut in Form, jetzt wollen wir unbedingt einen Heimsieg einfahren“, gibt Hughesman die Richtung vor. Zwar hat der VSV das erste Duell mit den Tschechen gewonnen, in Znojmo gab es bei den letzten fünf Auftritten jedoch nichts zu holen. Ein Sieg wäre für die achtplatzierten Kärntner aber sehr wichtig, liegen sie doch gerade drei Zähler hinter dem Tabellennachbarn.

    „Die Spiele gegen Znojmo sind immer hart für uns, auch wegen der langen Anreise. Sie spielen sehr körperbetont, schnell, aggressiv und sind auch technisch eine sehr gute Mannschaft. Wenn wir drei Punkte holen wollen, müssen wir von Anfang an körperlich dagegenhalten und uns kämpferisch geben“, weiß Christian Jennes. Florian Mühlstein und Daniel Nageler fallen weiterhin verletzt aus.

    Bulldogs wollen gegen Bozen zurück in die Erfolgsspur
    Während der Dornbirner Eishockey Club seit drei Spielen sieglos ist, reist der HCB Südtirol Alperia mit einem Erfolgserlebnis im Gepäck an. In letzter Minute gelang am vergangenen Sonntag der Siegestreffer gegen Innsbruck.

    bildschirmfoto-2016-11-14-um-16-33-04Doch an Dornbirn haben Hannes Oberdörfer und die Foxes keine guten Erinnerungen. Das letzte Duell entschieden die Vorarlberger mit 2:1 für sich. „Wir erwarten eine harte Woche. Wir wissen, dass es gegen Dornbirn immer kompliziert ist. Wir haben immer Schwierigkeiten gegen sie und verloren auch das erste Duell. Wir müssen unsere Torchancen ausnützen und wir sollten unbedingt auf unsere Defensive aufpassen.“

    Doch Dornbirn verbuchte seit knapp drei Wochen keinen vollen Erfolg mehr. Sie stehen nach 18 Runden lediglich auf dem zehnten Tabellenplatz.

    Um den Vorjahreserfolg – die Qualifikation für die Pick-Round – zu wiederholen, werden dringend wieder drei Punkte benötigt, das weiß auch Niki Petrik:

    „Bozen ist ein sehr schwieriger Gegner. Das erste Spiel haben wir zwar gewonnen, aber für uns ist zurzeit jedes Spiel ein schweres. Wir müssen wieder zu unseren Stärken zurückfinden. Ein einfaches, körperbetontes Eishockey spielen und es wird wieder Zeit für einen Sieg mit drei Punkten.“

    Die Bulldogs hadern in dieser Saison vor allem mit der Chancenverwertung. Pro Tor benötigen sie mehr als 15 Torversuche, so viel wie kein anderes Team in der Liga.

    Fehervar mit Verletzungssorgen
    Fehervar AV19 blickt auf ein erfolgreiches Wochenende zurück, feierten die Ungarn doch in Dornbirn und Salzburg Siege im Penaltyschießen. Damit stellten die Teufel den Anschluss zum Tabellenmittelfeld wieder her, bereits am Dienstag wartet das Heimspiel gegen HDD Olimpija Ljubljana.

    Dabei plagen die Ungarn Verletzungssorgen, fallen doch mit Krisztián Szabó, Csanád Erdély, Attila Orbán, Bence Szirányi und Kalvin Sagert wichtige Stützen aus. Deshalb bekommt Benoit Laporte Unterstützung aus dem Farmteam, das in der MOL-Liga aktiv ist.

    „Leider haben wir einige Ausfälle und mit Ljubljana kommt ein Team, das besser ist als es die Punkte aussagen. Wir müssen bereit sein und wollen unsere Fans zufrieden stellen“, berichtet Benoit Laporte.

    Obwohl das Tabellenschlusslicht aus Ljubjana am Sonntag die achte Niederlage in Folge hinnehmen musste, zeigte sich Olimpija beim 2:3 gegen Znojmo stark verbessert.

    Auch die Aufgabe in Szekesfehervar wird nicht leicht, gelang den grünen Drachen doch vor fast drei Jahren der letzte Erfolg in Ungarn. „Zu Hause starten sie immer sehr offensiv, wir müssen clever und diszipliniert agieren, um sie zu stoppen. Wir müssen viel konzentrierter zu Werke gehen, haben schon oft in der ersten Minute Gegentore bekommen. Wir haben unseren Game Plan, wenn wir diesen befolgen, dann werden wir die Spiele auch mit einem Tor Unterschied gewinnen statt verlieren“, ist sich Kapitän Ales Music sicher.

    Die Slowenen müssen in Zukunft ohne Adis Alagic auskommen, der Stürmer unterschrieb beim NLB-Klub in Zug.

    Erste Bank Eishockey Liga, 19. Runde:
    Di, 15.11.2016: HC Orli Znojmo – EC VSV (18:30 Uhr)
    Referees: BABIC, KINCSES, Nagy, Nemeth

    Di, 15.11.2016: Dornbirner Eishockey Club – HCB Südtirol Alperia (19:15 Uhr)
    Referees: LEMELIN, M. NIKOLIC, Pardatscher, Schauer

    Di, 15.11.2016: UPC Vienna Capitals- HC TWK Innsbruck ‚Die Haie‘ (19:15 Uhr)
    Referees: GRUBER, TRILAR, Angerer, Zgonc

    Di, 15.11.2016: Fehervar AV 19 – HDD Olimpija Ljubljana (19:15 Uhr)
    Referees: SIEGEL, ZRNIC. Rakovic, Soos

    Di, 15.11.2016: EC-KAC – EC Red Bull Salzburg (19:30 Uhr, live auf Sky)
    Referees: BULOVEC, KIMMERLY, Ettlmayr, Nothegger

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