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    Wenn nicht heute …

    wenn-nicht-heut-grafik-presseWenn nicht heute, wann dann? Das Stadttheater Bruneck bringt ein turbulentes Theatermärchen von Klaus Gasperi und Hanspeter Horner auf die Bühne.

    Wir schreiben das Jahr 2036.

    Sechs alte Theaterleute sind gezwungen, mittellos in den Räumen des ehemaligen Stadttheater Bruneck, ihren Lebensabend zu verbringen.

    Vor 20 Jahren nämlich, haben kurzsichtige Kulturpolitiker dem Theater seinen Zauber geraubt. Die mickrigen Subventionen der Stadt reichten vorne und hinten nicht mehr und trotz großer Erfolge bei Publikum und Medien, musste das weit über die Grenzen hinaus bekannte Theater geschlossen werden.

    Darüber hat sich Apollon, der Gott der Künste, so erzürnt, dass er einen Fluch über die Stadt ausgesprochen hat:

    „Es darf so lange kein Theater mehr gespielt werden, bis die Politik ihre Fehler eingesteht und sich für die katastrophale Kulturförderung der vergangenen Jahre entschuldigt”.

    Erst dann wird der Fluch wieder aufgehoben. Bis dahin können die Theaterleute zwar ihren Lebensabend im Theater verbringen, dürfen aber nicht mehr auftreten.

    Die 80 bis 90 Jahre alten Schauspieler, werden immer eigener, aber typisch Schauspieler, träumen sie immer noch von einer großen Bühnenkarriere. Sie hoffen auf ein Wunder, das den Fluch endlich aufhebt und das Theater neu erblühen lässt.

    Findet sich aber ein Politiker, der die vergangenen Fehler einsieht und sich reumütig entschuldigt?

    Es spielen: Christine Lasta, Günther Götsch, Marlies Untersteiner, Alexander Messner, Cornelia Brugger, Walter Hainz, Simon Kostner, Paul Niederwolfsgruber, Kurt Santifaller und die Pfarrkirch-Spatzen. (Dom gibt es in Bruneck keinen)

    Regie: Hanspeter Horner

    Bühnenbild: Klaus Gasperi

    Kostüm: Katia Bottegal

    Musikalische Leitung: Simon Kostner

    Licht: Jan Gasperi

    Maske: Monika Gasser und Greta Gasser

    Regieassistenz: Anja Michaela Wohlfahrt

    Premiere am 25. November 2016, Beginn 20 Uhr

    Weitere Aufführungen am: 27./30. November 2016 sowie am 1./2./3./4./22./26./27./28. und 29. Dezember 2016. Beginn jeweils 20 Uhr, sonn- und feiertags 18 Uhr

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