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    Genehmigte Projekte

    Positive Entwicklung von Wettbewerbsfähigkeit, Lebensqualität, Umwelt als Ziel des EFRE-Programms: Kathrin Oberrauch, Peter Gamper (Amt für Europäische Integration), Willigis Gallmetzer (Agentur für Bevölkerungsschutz)

    Positive Entwicklung von Wettbewerbsfähigkeit, Lebensqualität, Umwelt als Ziel des EFRE-Programms: Kathrin Oberrauch, Peter Gamper (Amt für Europäische Integration), Willigis Gallmetzer (Agentur für Bevölkerungsschutz)

    Neun Projekte der Agentur für Bevölkerungsschutz wurden im Rahmen eines EU-Programms des Europäischen Fonds für Regionalentwicklung EFRE 2014-2020 genehmigt.

    Die Projekte mit einem Gesamtbudget von rund 5,8 Mio. Euro umfassen Initiativen verschiedenster Art zur Prävention naturbedingter Risiken: etwa ein Flussraummanagement-Plan für die Etschtalsohle von Meran bis Salurn, die Planung und der Bau von Messstellen von Wasserpegeln, und zwar je einer an der Gader bei Montal und einer an der Ahr bei St. Georgen. Weitere Projektvorhaben betreffen die  Projektierungen von baulichen Schutzmaßnahmen in den Gemeinden Innichen, Sexten und Ahrntal sowie die Errichtung von Schutzverbauungen gegen Naturgefahren in Vahrn, Laas und Wiesen-Pfitsch. Ein weiteres Projekt sieht die Umsetzung eines Monitoringsystems für das Südtiroler Landeswarnzentrum vor. „Damit“, berichtet Willigis Gallmetzer, der für die Projektentwicklung und die Umsetzung der Förderprogramme zuständige Projektleiter in der Agentur für Bevölkerungsschutz, „soll ein Daten- und Informationszentrum für hydrogeologische Risiken wie auch für andere für den Bevölkerungsschutz relevante Risiken entwickelt und realisiert werden.“

    Diese breite Palette an Maßnahmen wird die Agentur für Bevölkerungsschutz in den kommenden Jahren umsetzen. Damit wird die Strategie des integralen Risikomanagements angewandt: Im Umgang mit Naturgefahren wird besonders auf die unterschiedlichen Strategien wie Bewältigung von Naturereignissen, Wiederaufbau und Vorbeugung durch aktive Schutzverbauungen und Planungen als auch auf Vorhersage und Warnungen geachtet.

    Die neun jetzt vom Lenkungsausschuss des EFRE-Programms genehmigten Projekte sind in das Operationelle Programm „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ eingebettet. Sicherer Lebensraum nennt sich eine der vier Investitionsachsen im EFRE-Programm, sicherer Lebensraum ist aber auch eine der Voraussetzungen für Leben und Wirtschaften im alpinen Raum. Damit leisten die Projekte zur Prävention naturbedingter Risiken in diesem Förderprogramm einen wichtigen Beitrag zur Gesamtstrategie des Programms.

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