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    „Fairer Wettbewerb“

    hotel tourismusIn Österreich wurde ein Gesetz erlassen, das die Chancengleichheit zwischen Hotels und Online Plattformen gewährleisten soll.

    ÖVP-Nationalrat Hannes Rauch ist überzeugt, dass die neu beschlossene Novelle des UWG (Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) den österreichischen Tourismusbetrieben helfen wird, da sie ihnen den notwendigen Spielraum bei der Preisgestaltung wieder zurückgibt.

    „Mit der Gesetzes-Novelle haben wir im Nationalrat für Chancengleichheit von Hotels und Online-Plattformen gesorgt“, so Rauch.

    Der Hintergrund:

    Bisher konnten Buchungs-und Vergleichsplattformen wie „booking.com“ u.a. mittels Bestpreisklauseln den Hotels untersagen, auf anderen Vertriebswegen oder auf der hoteleigenen Homepage günstigere Preise anzubieten, wodurch die faire Preisbildung bzw. auch situationsspezifische Angebote verunmöglicht wurden.

    Mit den nunmehr beschlossenen Änderungen im Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb und im Preisauszeichnungsgesetz wurde die wettbewerbsrechtliche Betätigungsfreiheit der Beherbergungsunternehmer wieder hergestellt.

    „Wichtig ist, dass die österreichischen Betriebe ihre Preise selbst gestalten können. Diese Freiheit ist die Grundlage für ihr wirtschaftliches Handeln und für einen funktionierenden, fairen Wettbewerb“, so Hannes Rauch abschließend.

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    Kommentare (1)

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    • drago

      Tja, wie üblich. Man möchte, wie der Italiener sagt, „la moglie ubriaca e la botte piena“ haben. Die Vorteile der großen Buchungsplattformen nutzen, aber möglichst wenig Provision zahlen wollen. Bei gewissen Interessengruppen ist die Lobby nunmal so gut, dass diese sich nicht dem Wettbewerb stellen müssen, sondern zum Gesetzgeber laufen können, um sich dort eine genehme Regelung zu erhalten. Funktioniert beim sog. „kleinen Mann“ nicht so gut.

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