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    Geld fürs Förderband

    Die Ski-Crosser in Aktion (Fotos: Cretti)

    Ski-Crosser in Aktion

    Um lokale Skigebiete in ihrer Entwicklung zu stärken, wird das Land künftig auch die Errichtung von Förderbändern bezuschussen. 

    Die Landesregierung hat auf Vorschlag von Wirtschaftslandesrat Arno Kompatscher die Maßnahmen zur Entwicklung der Skigebiete ergänzt, die sie im Mai dieses Jahres beschlossen hatte. Und zwar soll es ab kommendem Jahr auch Zuschüsse für die Errichtung von Förderbändern in lokalen Skigebieten geben.

    „Es sind in erster Linie Dorflifte, die solche Förderbänder betreiben“, so Landeshauptmann Kompatscher heute nach der Regierungssitzung, „um Kindern das Erlernen des Skifahrens zu erleichtern. Diese Bänder haben somit auch eine soziale Bedeutung, abgesehen vom touristischen und sportlichen Aspekt.“

    Zudem werden Transportbänder auch bei Gegensteigungen auf Skipisten oder Skirouten genutzt, um Höhenunterschiede zu überwinden.

    Im Sinne des heutigen Beschlusses der Landesregierung können bis zu zwei Förderbänder pro Skigebiet mit bis zu 80 Prozent der anerkannten Kosten bezuschusst werden. Die zulässige Höchstinvestition wurde mit 250.000 Euro vorgegeben.

    Die Landesregierung hatte am 24. Mai 2016 „Maßnahmen zur Entwicklung von Skigebieten“ beschlossen. Unter Ausschöpfung der Möglichkeiten laut europäischer Freistellungsverordnung (651/2014) hatte sie damit die Investitionsförderungen auch für mittlere und große Skigebiete wieder eröffnet, die seit 2012 gestoppt war. Diese Möglichkeit haben die Liftbetreiber auch entsprechend in Anspruch genommen: Bis zum Einreichtermin am 30. September 2016 sind 46 Förderansuchen für den Zeitraum 2016/2017 eingereicht worden.

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    Kommentare (5)

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    • george

      Dafür werden die Krankenhäuser am Gängelband der Einsparung gehalten, Geburtenstationen geschlossen und die soziale Komponente im Sanitätsbetrieb allseits reduziert. Was soll an Förderbändern für Schibetriebe schon sozial sein? Es ist zum sich schämen mit dieser Landesregierung.

    • andreas

      Sofern die Förderbänder dazu dienen Kinder ein Stück rauf zu bringen wie in Villnös oder Lavaze, ist es OK, doch nicht, wenn sie in Gröden oder Kronplatz als Verbindungen dienen.

      @george
      Du bist aber ein Neidhammel, gönnst es nicht mal den kleinen Kindern Ski zu fahren oder zu rodeln?

      • roberto

        Als Kinder sind wir früher die Piste mit den Skiern „hochgetrappelt“ und haben auf einer natürlich schneebedeckten Wiese unsere eigene Skipiste geschaffen. Die Rodel haben wir damals auch selbst den Weg hinaufgezogen. Heutzutage muss alles automatisch und bequem vonstatten gehen um sich blos nicht anzustrengen. Früher kamen wir völlig durchnässt und „erledigt“ nach Hause und freuten uns schon auf den nächsten Tag, um uns auf der Skiwiese mit vielen anderen Kindern wieder auszutoben. Heute regiert Prinz und Prinzessin „Schiki Miki“ auf den künstlich beschneiten Skibändern, die zusätzlich noch mit Steuergeldern mitfinanziert werden müssen, denn sonst geht hier heutzutage gar nichts mehr ………. traurig, traurig und zusätzlich noch dekadent

      • george

        @andreas
        Wer soll sich bewegen: Die Kinder oder die Förderbänder? Ich gönne es ihnen skifahren zu dürfen, aber dazu braucht es Bewegung, Bewegung….. Bewegung ist gesund, sie hält Körper und Geist fit. Und das gönne ich ihnen besonders gerne. Förderbänder in solchen Fällen fördern nur die Bequemlichkeit und Steifheit.

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