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Aktenzeichen Apfel

02-äpfelEin Südtiroler Obstgroßhandel soll laut Finanzpolizei sieben Millionen Euro an Steuern hinterzogen haben. 

Die Finanzpolizei hat im Rahmen der Operation „Fruit Shadow“ einen Südtiroler Betrieb angezeigt, der im Obstgroßhandel tätig ist.

Dieser Betrieb soll sieben Millionen Euro am Fiskus vorbeigeschoben haben!

Laut Finanzpolizei hätten die Betriebsverantwortlichen den Firmensitz zum Schein nach Österreich verlegt, dennoch sei der Gutteil der Unternehmenstätigkeit von Südtirol aus abgewickelt worden. Folglich hätte der Betrieb, der in den letzten zehn Jahren 600 Millionen Euro umgesetzt haben soll, die Steuern in Italien bezahlen müssen.

Dem italienischen Fiskus seien solcherart sieben Millionen Euro entgangen.

Drei Personen wurden angezeigt. Ihnen drohen bis zu drei Jahre Gefängnis.

Den Namen des betroffenen Betriebes haben die Sicherheitskräfte nicht bekanntgegeben.

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Kommentare (3)

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  • andreas

    Recht viele gibt es nicht in dieser Größenordnung, der Namen wird wohl bald mal bekannt sein.
    Die Finanzpolizei ist bei solchen Vergehen aber manchmal recht schnell mit dem Anzeigen, mal schauen was rauskommt.

  • vogel

    Ich verstehe jeden der seinen Betrieb ins Ausland verlegt. Zum Steuer sparen würde ich allerdings die Schweiz bevorzugen.
    Der Landesverband der Handwerker könnte sich auch mehr ins Zeug legen damit alle gleich viel Steuern bezahlen wie die internationalen Großkonzerne.
    Deren Gewinnsteuern liegen bekanntlich im unteren im Promille- Bereich.
    Wieso sollen wir uns nicht alle zusammenschließen und unseren Hauptsitz in ein Steuerparadies
    verlegen?
    Aber dazu braucht es etwas was unsere Volkszertreter leider nicht haben: Eier.

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