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    Container für Bebenopfer

    imageDer erste Hilfszug aus Südtirol mit 10 Containern ist am Samstagmorgen im Erdbebengebiet angekommen.

    Am Samstag gegen 07:30 Uhr sind die 19 Personen vom Weißen Kreuz, Roten Kreuz, Wildbachverbauung und von der Berufsfeuerwehr Bozen, die gestern Abend gestartet sind, in den Bestimmungsorten Visso, Fiastra und Tolentino in der Provinz Macerta eingetroffen.

    Diese Bestimmungsorte sind die schwer betroffenen Orte, die vom Erkundungstrupp der Agentur für Bevölkerungsschutz, der schon seit längerem vor Ort ist, ausfindig gemacht wurden. Mit diesem Hilfszug wurden die ersten 10 Container geliefert.

    Zur Zeit beschäftigt sich das Personal mit der Abladung und Montage der Container.

    +++ UPDATE 13.57 UHR +++

    Bisher konnten in den Gemeinden Visso, Fiastra und Tolentino bereits zehn Container aufgebaut und ausgestattet werden, in denen nun Gemeindedienste Platz finden.

    Drei Fahrzeuge, zwei der Berufsfeuerwehr und eines der Rettungsorganisation Rotes Kreuz, befinden sich bereits auf der Rückfahrt nach Bozen, wo sie weitere sieben Container aufladen werden, die in den nächsten Tagen – aller Voraussicht nach – nach Umbrien transportiert werden. Eine dritte Containerladung ins Erdbebengebiet wird folgen, sobald die Zielgemeinden feststehen.

    imageIn den von Südtirols Bevölkerungsschutz zur Verfügung gestellten Containern werden Büros eingerichtet, um Gemeindedienste weiterzuführen.

    „Die Gemeinde ist der erste und wichtigste Bezugspunkt für die vom Erdbeben betroffene Bevölkerung, daher ist es außerordentlich wichtig, dass die wichtigsten Dienste garantiert werden. Das soll mit Hilfe unserer Container möglich sein“, so Landeshauptmann Arno Kompatscher.

    Der für Bevölkerungsschutz zuständige Landesrat Arnold Schuler erklärt die Vorgehensweise bei der Erdbebenhilfe:

    „Dieser erste Hilfszug wurde im Rahmen eines zentral koordinierten Maßnahmenplans entsand. Neben dieser Ersthilfe ist es aber auch notwendig, die langfristige Hilfe für das Erdbebengebiet in Mittelitalien zu organisieren. Dabei sind alle Regionen gefragt, auch Südtirol.“

     

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