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    „Reizvolle Idee“

    imageDen Tiroler Sportlandesrat Josef Geisler würde eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei einer Kandidatur für Olympia 2016 reizen.

    Südtirols Sportlandesrätin Martha Stocker, der Tiroler Landesrat für Sport Josef Geisler sowie die Direktorin des Amtes für Sport im Trentino Tamara Gasperi in Vertretung von Landesrat Tiziano Mellarini haben am  Donnerstagnachmittag in Bozen über zukünftige Zusammenarbeit zwischen den drei Ländern im Bereich des Sports diskutiert.

    Olympia 2026: Grenzüberschreitende Zusammenarbeit auf Ebene der Europaregion

    Das Land Tirol arbeitet derzeit an einer Machbarkeitsstudie, um die Möglichkeiten einer Kandidatur für die olympischen Winterspiele 2026 auszuloten. Dabei soll geprüft werden, ob die Voraussetzungen für eine Austragung der Spiele erfüllt werden und welche Investitionen dafür notwendig wären. Tirols Sportlandesrat Geisler berichtete bei dem Treffen in Bozen über den aktuellen Stand der Dinge.

    „Bei einer Kandidatur hätte es mit Sicherheit seinen Reiz, grenzüberschreitend in der Dimension der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino zu denken“, betonte der Landesrat.

    Antragsteller müsse zwar ein Nationales Olympisches Komitee sei, dennoch sei aufgrund der geringen Entfernung zwischen den drei Ländern zum gegebenen Zeitpunkt eine Zusammenarbeit möglich. „Der Aspekt einer grenzüberschreitenden Ausrichtung der olympischen Spiele könnte mitunter für die Entscheidungsträger über die verschiedenen Kandidaturen interessant sein“, brachte Sportlandesrätin Stocker ein.

    Erfolgreiche gemeinsame Sportprojekte weiterführen und neue Initiativen lancieren

    Bei dem Treffen wurde weiters vereinbart, bereits bestehende erfolgreiche Projekte wie das Euregio Sportcamp, das abwechselnd in den drei Ländern unter dem Motto „Bewegung und Begegnung“ für insgesamt 60 sportliche Mittelschüler stattfindet, weiterzuführen. Neue Initiativen wurden hingegen etwa für die Förderung des Damenfußballs in der Europaregion diskutiert.

    Für das am vergangenen Mittwoch beim Euregiotreffen für die Themen Gesundheit und Soziales vereinbarte Projekt im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention sollen neben den Daten zur Gesundheit und den Lebensstilen der Bevölkerung in den drei Ländern Tirol, Südtirol und Trentino auch die Daten zu Bewegung und Sport mit einfließen.

    Die Trientner Vertreterin Gasperi bot den Ländern Tirol und Südtirol zudem die Möglichkeit an, im Rahmen der „Trentino Sport Days“ die bei ihnen stark verbreiteten Sportarten an einem Messestand der Euregio vorzustellen. Es soll weiters geprüft werden, ob es eine gemeinsame Messe der Euregio geben soll, bei der sich auch ausgewählte Sportstätten präsentieren könnten. Schließlich wurde auch die Idee diskutiert, Sportstätten von touristischem Interesse in einer gemeinsamen Landkarte zu sammeln.

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