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    Der Strom-Zuschlag

    alperia strom

    Das Unternehmen Alperia Energy wird in den kommenden drei Jahren die öffentliche Verwaltung mit Strom versorgen. Der Energieriese erhielt  wenig überraschend den Zuschlag.

    +++ UPDATE +++

    Die Einheitliche Vergabestelle weist darauf hin, dass sich in der offiziellen Mitteilung des Landespresseamtes ein Fehler eingeschlichen hat.

    Es müsste heißen:

    „Angeboten hat die Alperia Energy einen Abschlag von 87,33 Prozent auf den in der Ausschreibung vorgegebenen Spread von 15 Euro je Megawattstunde, also einen Preis von 1,90 Euro pro Megawattstunde.“

     

    Die Lpa-Mitteilung

    Die Lpa-Mitteilung

    Das Land, die Gemeinden und andere örtliche Körperschaften werden ihren Strom in den kommenden drei Jahren vom Unternehmen Alperia Energy GmbH beziehen. Über eine öffentliche Ausschreibung hat die Einheitliche Vergabestelle für Dienstleistungen und Lieferungen in der Landevergabeagentur den Auftrag zur Lieferung von Strom in Nieder-, Mittel- und Hochspannung von geschätzten 660.000 Megawattstunden (MWh) nach dem Prinzip des wirtschaftlich günstigsten Angebots vergeben. In der Ausschreibung war eine geschätzte Höchstausgabe von 116.000.000 Euro ausschließlich Mehrwertsteuer für den Dreijahreszeitraum festgelegt worden.

    Angeboten hat die Alperia Energy einen Abschlag von 87,33 Prozent auf den in der Ausschreibung vorgegebenen Einzelpreis von 15 Euro je Megawattstunde, also einen Preis von 1,90 Euro pro Megawattstunde.

    Nun bereitet die Vergabeagentur den Rahmenvertrag vor, in dem alle Rechte und Pflichten der Lieferanten und öffentlichen Körperschaften festgeschrieben werden. Dieser Rahmenvertrag wird nach seiner Unterzeichnung auf dem Portal der Landesvergabestelle unter www.ausschreibungen-suedtirol.it/ veröffentlicht.

    Das Vergabeverfahren zur Stromlieferung ist das kostenmäßig größte Verfahren, das die AOV bisher abgewickelt hat. Derzeit sind eine Reihe weiterer Sammelvergabeverfahren in Vorbereitung, darunter für die Lieferung von Lebensmitteln, Gas, Reinigungsmitteln, Büromaterial und Streusalz. Die Landesagentur für die Verfahren und die Aufsicht im Bereich öffentliche Bau-, Dienstleistungs- und Lieferaufträge etabliert sich damit zunehmend als Kompetenzzentrum und zentrale Vergabestelle für Dienstleistungen und Lieferungen in Südtirol.

     

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    Kommentare (4)

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    • morgenstern

      Wenn die Zahlen stimmen????, dann ist das der niedrigste Strompreis in der EU, und deckt bei weitem nicht die Gestehungskosten.

    • einereiner

      0,19cent pro kWh wäre wirklich ein sehr sehr niedriger Wert. Wird nur noch von den Brunecker Stadtwerken unterboten, die der Gemeinde Bruneck den Strom gratis liefern. Somit zahlen die Brunecker Stromkunden eine Extrasteuer über die Stromrechnung, damit der Bürgermeister noch mehr Geld zum Verprassen hat. Denn leider senkt auch er nicht im Gegenzug dafür die GIS.

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