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    „Tag des Erinnerns“

    ico muser

    Am Hochfest Allerheiligen hat Diözesanbischof Ivo Muser mit zahlreichen Gläubigen eine Wortgottesfeier im Friedhof von Bozen gefeiert, die Gräber gesegnet und daran erinnert, „dass diese Stunde eine besondere Einladung zum ,memento mori‘ sei, Ausdruck der österlichen Hoffnung.

    Es ist Tatsache, dass heute der Tod für viele zu einem Tabuthema geworden ist. Bischof Ivo Muser hat bei der heutigen Wortgottesfeier im Friedhof von Bozen eingeladen, an „die letzte Stunde“ zu denken.

    „Wir alle gehen dieser Stunde entgegen, die unser irdisches Leben abschließt. Niemand von uns kennt diese Stunde, aber wir alle stehen unter der Gewissheit dieser Stunde.“ Dabei war es für den Bischof wichtig hinzuweisen, dass für Christen diese „letzte Stunde“ nicht die Auflösung ins Nichts bedeutet.

    „Gläubige Menschen stehen anders an den Gräbern ihrer Verstorbenen; auch sie trauern, aber anders als jene, die keine Hoffnung haben“, so der Bischof.

    In besonderer Weise hat Bischof Muser eingeladen für die Flüchtlinge zu beten, die ertrunken sind; für die unzähligen Opfer des Krieges in Syrien. Gleichzeitig drückte er seine Verbundenheit und Solidarität mit jenen aus, die aufgrund der Erdbeben in Italien leiden.

    Im Anschluss an die Wortgottesfeier segnete Bischof Ivo Muser die Gräber.

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