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    Der Polizei-Witz

    PolizeiAndreas Pöder von der BürgerUnion kritisiert: Zweisprachige Polizeibeamte würden auf Italien verteilt – einsprachige nach Südtirol geholt.

    Wie eine Satire klingt die Personalpolitik des Staates für den Polizeidienst in Südtirol: Zweisprachige Polizeibeamte aus Südtirol werden in Städte außerhalb Südtirols versetzt, einsprachige Polizeibeamte aus Palermo, Bari und Avellino werden nach Südtirol geholt. Damit bleibt die Zweisprachigkeitspflicht der Polizei gegenüber den Bürgern wieder einmal auf der Strecke“, kritisiert der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion, Andreas Pöder am Samstag in einer Aussendung.

    „In Südtirol stehen derzeit 14 neue Polizeiposten zur Verfügung, vier Südtiroler Polizeibeamte, die natürlich zweisprachig sind, wurden in andere Regionen darunter nach Mailand und Courmayeur versetzt, während Polizisten aus dem Süden nach Südtirol geholt wurden. Dabei zieht niemand die Qualifikation der Polizeibeamten aus Palermo, Bar und Avellino in Frage, nur eben bei der Zweisprachigkeit hapert es natürlich bei den Beamten aus dem Süden. Und man versteht die Logik des Innenministeriums nicht, das sich dazu entscheidet, zweisprachige Beamte aus Südtirol abzuziehen“, so Pöder.

    Bereits vor einigen Jahren habe Südtirol wiederholt beim Innenministerium intervenieren müssen, um beim gesamtstaatlichen Wettbewerb für den Polizeidienst eine Art Ausnahmebestimmung für Südtirol vorzusehen, damit auch Südtiroler Polizeianwärter aufgenommen werden, die man dann logischerweise in Südtirol einsetzen kann. Beim Polizeiwettbewerb würden in der Regel ehemalige Berufssoldaten bevorzugt. „Aber naturgemäß gibt es wenige Südtiroler , die dem Berufsheer angehören und somit später auf der Vorzugsschiene für den Polizeidienst fahren können“, erläutert Pöder.

    In einer Intervention und Anfrage im Landtag will Pöder nun erneut die unlogischen Personalrochaden des Innenministeriums für den Polizeidienst aufs Tapet bringen.

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    Kommentare (2)

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    • goggile

      wir gehen unter nicht nur mit all den aufgezwungenen neuen mitbuergern sondern auch mit der jährlich wachsenden zahl Italiener aus dem sueden die sich beruflich und privat bei uns eine neue Heimat aufbauen und so uns immer mehr zur eigenen Minderheit in unserer ehemaligen Heimat machen.

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