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    „Fordern & fördern“

    LR Philipp Achammer

    LR Philipp Achammer

    LR Philipp Achammer streicht heraus: Die Zahl der in Südtirol ansässigen Einwanderer habe nur um 409 zugenommen.

    Anlässlich der Vorstellung der Daten zur Einwanderung weist LR Philipp Achammer darauf hin, dass gemeinsame Integrationsbemühungen von Land und Gemeinden notwendig sind

    „Die Zahl der in Südtirol ansässigen Ausländer ist stabil, aber in unseren Integrationsbemühungen sind wir nach wie vor gefordert“, erklärt Landesrat Philipp Achammer angesichts der am Donnerstag vorgestellten statistischen Daten zur Einwanderung, „am besten kann uns diese gelingen, wenn Land, Bezirksgemeinschaften und Gemeinden und die vielen zivilgesellschaftlichen und ehrenamtlichen Initiativen zusammenwirken. Und selbstverständlich setzen wir dabei auch auf die Leistungsbereitschaft und Eigeninitiative der Einwanderer, sich in unsere Gesellschaft und Kultur zu integrieren. Das fordern wir, und das fördern wir.“

    Die Rechte und Pflichten sowie Grundsätze und Kriterien, an denen sich die Integrationsarbeit in Südtirol ausrichtet, seien bereits in der Integrationsvereinbarung enthalten.

    Die Zahl der in Südtirol ansässigen Einwanderer (Stand Anfang 2016) hat im Vergleich zum Vorjahr (Anfang 2015) nur um 409 zugenommen. Sie erreichte einen Stand von 46.454 Personen. Davon stammen 30.351 aus europäischen Ländern. Die Einwanderer aus Afrika, Asien und Amerika ergeben zusammengenommen eine Größenordnung von insgesamt 16.103 Personen.

    Für 17. November hat Landesrat Achammer die Integrationsreferenten der Gemeinden zu einem gemeinsamen Treffen eingeladen, bei dem es um politische Weichenstellungen und um Initiativen für die Integration gehen wird. Am Vormittag wird der Landesrat im Rahmen einer Pressekonferenz einen Überblick über die laufenden Integrationsbemühungen des Landes geben.

    Seit dem heurigen Jahr haben Bezirksgemeinschaften und Gemeinden die Möglichkeit, für Integrationsmaßnahmen vor Ort auch Landesbeiträge anzufordern. Die entsprechenden Förderkriterien sind im Sommer von der Landesregierung beschlossen worden.

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