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    Das 65-Millionen-Projekt

    Andrea Tinagl und Martin Ausserdorfer

    Andrea Tinagli und Martin Ausserdorfer

    Die Arbeiten zur Elektrifizierung der Vinschger Bahn werden insgesamt 66,5 Millionen Euro kosten.

    Die Darlehensvereinbarung zwischen Europäischer Investitionsbank EIB und STA für die Elektrifizierung der Vinschger Bahn wurden nun in Rom unterzeichnet.

    26 Millionen Euro stellt die Europäische Investitionsbank EIB in Form eines Darlehens für die Elektrifizierung der Vinschger Bahn zur Verfügung. Die entsprechende Vereinbarung wurde am Donnerstag  in Rom von Andrea Tinagli, Leiter der EIB-Vertretung in Italien, und Martin Ausserdorfer, Präsident der Südtiroler Transportstrukturen AG (STA), unterzeichnet.

    Die Arbeiten zur Elektrifizierung der Vinschger Bahn, mit deren Ausführung das Land Südtirol die STA betraut hat, werden insgesamt 66,5 Millionen Euro kosten. Um die Belastung des Landeshaushaltes auszugleichen, hatte die Landesregierung bereits im September auf Antrag von Mobilitätslandesrat Florian Mussner beschlossen, ein Darlehen über zehn Jahre bei der EIB aufzunehmen. Die Rückzahlung ergibt sich aus der Kosteneinsparung durch die Umstellung von Diesel- auf Elektroantrieb.

    „Die Europäische Investitionsbank stellt Finanzierungen für solide und tragfähige Projekte bereit, die einen wesentlichen Beitrag zum Wachstum und zur Beschäftigung in Europa leisten. Dazu gehören auch vergleichsweise kleinere Projekte, die aber wichtige Impulse für die betreffende Region geben. In diesem spezifischen Fall liegt der Schwerpunkt auf den Themen Umwelt und Transport“, erklärt Andrea Tinagli.

    Die Elektrifizierung der Vinschger Bahn sei ein innovatives und nachhaltiges Mobilitätsprojekt, das höchsten europäischen technischen Standards entspreche.

    „Mit der Darlehenszusage der EIB und der Finanzierung über das Land Südtirol sind nun die gesamten Gelder für die Elektrifizierung der Vinschger Bahn sichergestellt. Wir können nun die intensiven Planungen der letzten Jahre endlich in die Tat umsetzen“, freut sich STA-Präsident Martin Ausserdorfer.

    Die ersten Arbeiten zur Elektrifizierung der Vinschger Bahn seien bereits gestartet.

    „Wir rechnen mit einer Bauzeit bis Ende 2019. Dann wird die Vinschger Bahn nicht nur halbstündlich verkehren, sondern mit dem Einsatz der sechsteiligen Zuggarnituren auch mehr Sitzplätze bieten, was eine deutliche Kapazitätserweiterung und mehr Reisekomfort für alle Fahrgäste bedeutet“.

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