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    Die Daten zur Einwanderung

    image46.454 ansässige Ausländer lebten Anfang 2016 in Südtirol. Das entspricht einer Zunahme von 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

    Die neuesten statistischen Daten zur Einwanderung in Italien und Südtirol aus dem druckfrischen Statistischen Jahrbuch zur Einwanderung „Dossier statistico immigrazione 2016″ wurden am Donnerstag präsentiert.

    Das Jahrbuch wird jährlich von der im Ministerratspräsidium angesiedelten gesamtstaatlichen Antidiskriminierungsstelle (UNAR) herausgegeben und italienweit am selben Tag vorgestellt.

     

    Den aktuellen Daten zur Einwanderung in Südtirol ist im Jahrbuch ein eigenes Kapitel gewidmet. Demnach waren zu Jahresbeginn 2016 insgesamt 46.454 Ausländer in Südtirol ansässig.

    Dies stellt eine Zunahme um 0,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr dar und entspricht 8,9 Prozent der Gesamtbevölkerung. Südtirols Ausländeranteil liegt damit etwas über dem gesamtstaatlichen Durchschnitt von 8,3 Prozent. Insgesamt 137 verschiedene Nationalitäten sind mittlerweile in Südtirol vertreten, wobei die Albaner mit 5482 Ansässigen an erster Stelle stehen, gefolgt von den Deutschen (4289), den Marokkanern (3564), den Pakistanern (3331) und den Rumänen (2862).

    Der Anteil der Frauen ist mit 53,5 Prozent höher als jener der Männer.

    Matthias Oberbacher, der wie Fernando Biague für das Studien- und Forschungszentrum IDOS tätig ist, ging in seinen Ausführungen auch auf den Anteil ausländischer Kinder an den Kindergärten (13,2 %), Grund- (11,9 %), Mittel- (10,3 %) und Oberschulen (7,8 %) ein. Insgesamt sind laut Oberbacher etwa ein Drittel der Ausländer EU-Bürger, ein weiteres Drittel stammt aus europäischen Ländern außerhalb der EU und ein Drittel aus nich-europäischen Ländern.

    Exemplarisch für die Initiativen der Landesverwaltung stellte Friedrich Hofer die interkulturellen Mediationsbemühungen in der Schule vor. Er wies darauf hin, dass die Mediatoren nicht nur den Einstieg der Kinder und Jugendlichen in den Schulen erleichtern, sondern auch eine wichtige Aufgabe der Kommunikation mit den Eltern erfüllen. Elisa Pavone stellte schließlich die Arbeit des Netzwerks der Rechte der Stimmlosen (Rete dei Diritti dei Senza Voce) vor.

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